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Neue Verwandte für Wilhelm II. Urenkel adoptiert aus Geldnot

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Wilhelm II. bekommt bald wohl Adoptiv-Ururenkel.

(Foto: picture-alliance / dpa/dpaweb)

Gemeinhin genießt der letzte deutsche Kaiser kein allzu großes Ansehen in der Welt. Das hält seinen Urenkel aber nicht davon ab, um neue potenzielle Mitglieder der Aristokratenfamilie zu werben. Sie müssen allerdings eine nicht unwesentliche Voraussetzung erfüllen.

Der Urenkel des letzten deutschen Kaisers will wohlhabende Interessenten gegen Geldzahlung adoptieren. "Aus der Not heraus ist so eine Adoption doch erlaubt", sagte Michael Prinz von Preußen der "Bunten".

Der Grund für die geplante Familienerweiterung ist wohl vor allem die finanzielle Misere des Aristokraten: Schließlich plagen den Nachfahren von Wilhelm II. Geldsorgen.

Jedoch reicht es nicht, nur reich zu sein. Die künftigen Prinzen müssten auch gewisse Standards erfüllen, betonte der 73-Jährige. "Selbstverständlich werden wir jeden Interessenten unter die Lupe nehmen. Der Name darf nicht leiden."

Wer adoptiert werden wolle, müsse preußische Tugenden beherzigen, unterstrich seine Frau Prinzessin Brigitta. Sie erwarte pro Adoption Einnahmen von einer Million Euro. Dieser Preis sei keineswegs zu hoch: "Schließlich handelt es sich um einen der historisch wichtigsten Adelstitel der Geschichte", sagte sie. "Selbstverständlich erwägen wir aber höchstens zwei bis drei Adoptionen."

Quelle: ntv.de, ghö/dpa

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