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Wieder was gelernt Was, wenn wir keinen Impfstoff finden?

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Ein Impfstoffkandidat der Universität Oxford wird gekühlt

(Foto: via REUTERS)

Aus der Corona-Krise gibt es nur einen Ausweg: Wir brauchen einen Impfstoff. Weltweit laufen deshalb mehr als 130 Projekte. Aber was, wenn alle scheitern? Virologe Jonas Schmidt-Chanasit sagt, wir könnten die Pandemie auch ohne Impfstoff eindämmen. Das größere Problem ist, dass einer vermutlich nicht reichen wird.

Darum geht es in dieser Folge von "Wieder was gelernt". Lesen Sie hier einen kurzen Auszug.

"Die wichtigste Erfindung auf der Welt ist momentan ein Impfstoff, der uns davor schützt, an der Lungenkrankheit Covid-19 zu erkranken", sagt Microsoft-Gründer Bill Gates. Allein seine Stiftung will die vielversprechendsten Forschungsprojekte deshalb mit mehreren Hundert Millionen Dollar unterstützen. Deutschland stellt fast 1,3 Milliarden Euro für die Entwicklung eines Impfstoffs bereit.

Aber was machen wir, wenn alle Projekte scheitern? Und was passiert, wenn wir einen Impfstoff entwickeln, der nicht allen Menschen hilft? "Die klinischen Studien, die jetzt laufen, sind zum Beispiel für die Patientengruppe 18 bis 55 Jahre", sagt Virologe Jonas Schmidt-Chanasit vom Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg. "Das heißt, die eigentliche Risikogruppe, die über 60-Jährigen, sind in diesen ersten Untersuchungen noch gar nicht enthalten."

Schmidt-Chanasit ist allerdings zuversichtlich, dass die Impfstoffentwicklung erfolgreich ist. Denn in den letzten Jahren habe sich die Forschung wirklich verbessert. Und selbst wenn es nicht klappt, wissen wir vom Aids-verursachenden HI-Virus, wie wir auch ohne Impfstoff eine Infektion verhindern können. Warum, hören Sie im Podcast.

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"Wieder was gelernt" ist ein Podcast für Neugierige: Warum werden Pandemien immer wahrscheinlicher? Was bedeutet die Corona-Krise für die deutschen Brauereien? Führt Corona zu mehr "Made in Germany"? Hören Sie rein und werden Sie dreimal die Woche ein bisschen schlauer.

Quelle: ntv.de