Panorama

Taten in Berlin und Brandenburg Polizei sucht mutmaßlichen Vergewaltiger

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Mit Fotos fahndet die Polizei nach dem mutmaßlichen Serienvergewaltiger.

Mehrere Vergewaltigungen in Berlin und Brandenburg sollen auf denselben Täter zurückgehen. Nach diesem fahndet die Polizei nun öffentlich. Zudem bittet sie eine Frau, die ein weiteres Opfer des Mannes sein könnte, sich zu melden.

Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin suchen öffentlich nach einem Mann, der dringend verdächtig ist, im Juni eine Tatserie von sieben Vergewaltigungen beziehungsweise versuchten Vergewaltigungen in Berlin und Brandenburg begangen zu haben. Dazu veröffentlichten die Behörden Bilder des Verdächtigen von Überwachungskameras sowie Videos.

Den Angaben zufolge kam es seit dem 12. Juni zu fünf Vergewaltigungen oder versuchten Vergewaltigungen im Bereich des Grunewalds. Bei einer Tat konnten die Ermittler die mutmaßlich angegriffene Frau noch nicht ausfindig machen. Dabei hatte ein Zeuge am 25. Juni gemeldet, eine mutmaßliche Vergewaltigung auf einem Waldweg nahe des Teufelsberges beobachtet zu haben. Die Polizei fand jedoch weder Opfer noch Täter vor.

Dem Täter konnten laut Polizeimitteilung zwei weitere Taten in einem Waldgebiet bei Kleinmachnow und im nordöstlich von Berlin gelegenen Bernau zugeordnet werden. Sichergestellte Spuren, gerichtsmedizinische Untersuchungen und übereinstimmende Zeugenaussagen deuten auf einen Serientäter hin. Die Staatsanwaltschaft Berlin hat daher die Ermittlungen in dem Fall übernommen.

Nach Polizeiangaben ist der Gesuchte etwa 30 Jahre alt, 1,75 bis 1,85 Meter groß und von schlanker Statur mit athletischem Oberkörper. Er könnte dem Phänotypus nach Osteuropäer sein, heißt es in der Mitteilung. Den Beschreibungen zufolge hat der Mann braune Augen. Er sprach mit den Geschädigten englisch.

Hinweise, die auch vertraulich behandelt werden können, nimmt das Landeskriminalamt 134 beim Landeskriminalamt Berlin in der Keithstraße 30 in 10787 Berlin-Tiergarten oder jede andere Polizeidienststelle entgegen. Die Polizei kann zudem unter der Telefonnummer (030) 4664-913402 oder per E-Mail an LKA134-hinweise@polizei.berlin.de erreicht werden. Insbesondere bitten die Ermittler das bislang unbekannte Opfer der Tat vom 25. Juni 2020, sich bei der Polizei zu melden.

Quelle: ntv.de, mli