Der Sport-Tag
22. August 2023
21:00 Uhr

VfB verliert zweite Stammkraft - hat aber schon Ersatz

Der Wechsel von Konstantinos Mavropanos vom Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart zum englischen Conference-League-Sieger West Ham United ist fix. Der Grieche unterschrieb einen Fünfjahresvertrag, wie der Premier-League-Klub mitteilte. Der Transfer hatte sich bereits seit mehreren Tagen abgezeichnet. Medienberichten zufolge liegt die Ablösesumme für den Nationalspieler bei rund 20 Millionen Euro und kann durch mögliche Bonuszahlungen noch steigen.

  • Mavropanos spielte bereits zwischen 2018 und 2020 in England beim FC Arsenal. Er ist nach Wataru Endo der zweite Leistungsträger, den die Stuttgarter innerhalb kurzer Zeit verlieren. Der Japaner Endo war vorige Woche zum FC Liverpool gewechselt.

  • Bereits zuvor hatten die Schwaben die Verpflichtung von Leonidas Stergiou vermeldet. Der Schweizer U21-Nationalspieler kommt für eine Saison auf Leihbasis vom FC St. Gallen. Anschließend sollen die Stuttgarter eine Kaufoption besitzen.

  • "Wir verfolgen die Entwicklung von Leonidas Stergiou schon über einen längeren Zeitraum. Er hat in der Schweizer Super League und als U21-Nationalspieler der Schweiz bereits wertvolle Erfahrungen gesammelt", sagte VfB-Sportdirektor Fabian Wohlgemuth. Stergiou sagte: "Es fühlt sich unglaublich gut an und ist sehr schön, bei so einem Verein wie dem VfB Stuttgart einen Vertrag unterschreiben zu dürfen. Ich bin sehr froh, dass es geklappt hat."

20:25 Uhr

Deutsche Sportschützen räumen bei WM ab

Zweimal Silber, einmal Bronze - die deutschen Sportschützen haben bei der WM in Baku abgeräumt. Florian Peter (Obertshausen) sicherte sich mit der Schnellfeuerpistole im Stechen den dritten Platz. Zudem führte er das Team mit Rio-Olympiasieger Christian Reitz (Regensburg) und Oliver Geis (Oberselters) zur Silbermedaille hinter China.

  • Silber holten in der Hauptstadt Aserbaidschans auch die Gewehrschützen Maximilian Dallinger (Haar), David Koenders (Mossautal) und Max Braun (Kämpfelbach) im Liegend-Wettbewerb, Gold gewann Norwegen.

  • "Ich bin sehr glücklich, weil ich damit nicht mehr gerechnet habe. Ich war schon froh, dass ich ins Shoot-off gekommen bin", sagte Pistolenschütze Florian Peter nach einem dramatischen Wettkampf. "Das habe ich genutzt und bin mehr als glücklich. Vom Kopf her war das mit Abstand mein bestes Finale, damit war ich sehr zufrieden."

  • Die deutsche Medaillenausbeute wuchs somit auf sechs an, das bedeutet im Medaillenspiegel derzeit den vierten Platz.

19:34 Uhr

FC Bayern will seinen Stadionbesuch sicherer machen

Der FC Bayern hat gemeinsam mit seinen Fans ein Konzept entwickelt, um den Stadionbesuch in der Allianz Arena für Zuschauer noch sicherer zu gestalten. "Mit unserem Awareness-Konzept 'OBACHT' wollen wir alle Mitglieder, Fans und Mitarbeitenden des FC Bayern dabei unterstützen, hinzusehen und hinzuhören, aufzustehen, zu helfen und füreinander einzustehen", äußerte Marketing-Chef Andreas Jung in einer Vereinsmitteilung vom Dienstag. Bei Heimspielen des deutschen Fußball-Rekordmeisters werden ab sofort zwei psychologisch geschulte Fachkräfte jederzeit bereit sein. Über im Stadion verteilte QR-Codes können Besucher die Hilfe der Experten anfordern.

18:59 Uhr

Nicht nur der Kapitän geht: Hertha gibt weiteren Top-Verdiener ab

Mittelfeldspieler Suat Serdar verlässt Hertha BSC in Richtung Italien. Der 26-Jährige wird für eine Saison an den Serie-A-Klub Hellas Verona verliehen, wie der Fußball-Zweitligist am Abend mitteilte. Italienischen Medienberichten zufolge soll sich Verona darüber hinaus eine Kaufoption in Höhe von fünf Millionen Euro gesichert haben. Der Klub selbst sprach nur von Optionsrechten. Hertha machte keine Angaben dazu.

Damit dürften die klammen Berliner ein weiteres vergleichsweise hohes Gehalt einsparen und sich so vielleicht etwas Spielraum auf dem Transfermarkt eröffnen. Der Mittelfeldspieler hatte in dieser Spielzeit bisher wegen Verletzungsproblemen erst ein Pflichtspiel absolviert. Serdar war im Sommer 2021 vom FC Schalke 04 nach Berlin gewechselt. Wie auch der Rest der Mannschaft konnte er sein Potenzial nur selten konstant abrufen. Wenige Stunden zuvor war bekannt geworden, dass auch Kapitän Marco Richter die Berliner verlässt, ihn zieht es zu Mainz 05.

18:21 Uhr

Argentinische Fußball-Legende findet Trainerjob

Der argentinische Erstligist Independiente hat den ehemaligen Fußball-Nationalspieler Carlos Tevez als Trainer verpflichtet. "Willkommen und viel Erfolg in dieser Etappe", schrieb der Verein auf der Plattform X, die früher als Twitter bekannt war. Der bisherige Trainer Ricardo Zielinski war am Sonntag nach der Niederlage von Independiente gegen Colón zurückgetreten. Der 39 Jahre alte Tevez hatte im vergangenen Jahr bereits kurzzeitig den Klub Rosario Central trainiert.

Tevez bestritt für Argentinien 76 Länderspiele und erzielte 13 Tore. Er wurde zweimal zum Fußballer des Jahres gewählt, einmal in Brasilien und einmal in Italien. Unter anderem fünf Meisterschaften mit dem argentinischen Spitzenclub Boca Juniors, zwei Titel in der Premier League mit Manchester United und einer mit Manchester City gehören zu Tevez' Erfolgen - wie auch der Champions-League-Sieg mit United 2008. Mit Argentinien wurde er zudem 2004 Olympiasieger. Beim Streaming-Dienst Netflix ist eine Serie über die Jugendjahre des späteren Fußballstars zu sehen.

17:44 Uhr

Hertha verliert auch noch seinen Kapitän

Marco Richter wechselt von Hertha BSC zum Fußball-Bundesligisten FSV Mainz 05. Der bisherige Kapitän des Zweitliga-Schlusslichts unterzeichnete bei seinem neuen Klub einen "langfristigen Vertrag", wie die Rheinhessen mitteilten. Über die Transfermodalitäten haben beide Vereine Stillschweigen vereinbart, Medienberichten zufolge soll es sich aber um einen Vierjahresvertrag handeln. Die Ablösesumme soll etwas mehr als drei Millionen Euro betragen.

"Nach einigen Abgängen wollten wir uns im Offensivbereich noch verstärken - und Marco ist ein Spieler, der ideal in unser Profil passt", sagte der Mainzer Cheftrainer Bo Svensson. Der 25 Jahre alte Richter absolvierte bislang 168 Pflichtspiele in der Bundesliga, zweiten Liga und im DFB-Pokal und erzielte dabei 27 Tore für den FC Augsburg und die Hertha.

17:22 Uhr

Mindestens acht Verletzte nach heftigen Fan-Krawallen in Frankreich

Bei Ausschreitungen zwischen Fans der französischen Zweitligisten Girondins Bordeaux und AC Ajaccio sind mindestens acht Menschen verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft der korsischen Inselhauptstadt leitete Untersuchungen zu Gewalt ein, wie die Deutsche Presse-Agentur erfuhr. Am Vorabend war es Berichten zufolge nach wenigen Minuten des Spiels der beiden Fußballklubs zu Auseinandersetzungen ihrer Fans gekommen. Anhänger von Bordeaux seien trotz eines Verbots ins Stadion gekommen.

Das Spiel wurde unterbrochen, die Teams waren für fast eine Stunde in den Kabinen. Währenddessen sollen sich die gegnerischen Fans mit Gegenständen beworfen haben, wie die Sportzeitung "L'Équipe" berichtete. Die Polizei habe die Bordeaux-Fans schließlich aus dem Stadion geworfen. Das Spiel wurde nach der Unterbrechung fortgesetzt und endete 0:0. Girondins Bordeaux verurteilte in einer Mitteilung die Gewalt und dass einige Anhänger sich dem Stadionverbot widersetzten. Der Klub werde die notwendigen Maßnahmen treffen, um das unzulässige Verhalten zu sanktionieren.

16:54 Uhr

"Inakzeptable Geste": Spaniens Premier rügt Fußball-Boss für Kuss

Große Ehre für Spaniens Fußball-Weltmeisterinnen: Ministerpräsident Pedro Sanchez verkündete, dass die Spielerinnen um Final-Heldin Olga Carmona die Goldmedaille des Königlichen Verdienstordens für Sport erhalten. "Dies ist der Anfang von vielen guten Dingen, die für den Frauenfußball und den Frauensport in unserem Land passieren werden", sagte Sanchez beim Empfang im Moncloa-Palast in Madrid und bilanzierte: "Spanien ist stolz auf euch. Das wird das Jahrhundert der Frauen und der tatsächlichen Gleichstellung sein."

Sanchez äußerte sich auch zu dem Kuss-Eklat nach dem 1:0-Erfolg über Europameister England. Verbandspräsident Luis Rubiales hatte bei der Siegerehrung Mittelfeldspielerin Jenni Hermoso auf den Mund geküsst. Die anschließende Entschuldigung des Funktionärs bezeichnete Sanchez am Dienstag als "unzureichend. Was wir gesehen haben, ist eine inakzeptable Geste", sagte der Ministerpräsident.

16:19 Uhr

Freigabe des FC Bayern verwunderte Josip Stanisic

Josip Stanisic hat sich etwas überrascht gezeigt, dass Fußball-Rekordmeister FC Bayern München ihn abgegeben hat - und dann auch noch an einen potenziellen Konkurrenten wie Bayer Leverkusen. "Ein bisschen verwundert war ich schon", sagte der 23 Jahre alte Defensiv-Allrounder, der für ein Jahr ohne Kaufoption an Leverkusen ausgeliehen ist: "Aber die Vereine waren sich einig und für mich ist es die beste Entscheidung."

In München habe er nicht mehr um seine Position gewusst, nachdem sich Noussair Mazraoui in der Vorbereitung als Stammspieler auf Stanisics Lieblings-Position rechts hinten durchgesetzt hatte und der wechselwillige Benjamin Pavard noch nicht verkauft wurde. "Es war auch ein Hin und Her. Ich wusste nie: Bleibt Benji, geht Benji, und was ist mit mir?", sagte der kroatische Nationalspieler: "Ich hing etwas in der Luft." Nach der Anfrage von Leverkusen und dem Kontakt mit Werkself-Trainer Xabi Alonso habe er "richtig Bock" auf das Projekt Bayer bekommen, sagte Stanisic.

15:37 Uhr

Zwei Tote beim irischen Ironman-Triathlon: Veranstaltung war nicht genehmigt

Der Ironman-Triathlon nahe der südirischen Hafenstadt Cork, bei dem zwei Teilnehmer ums Leben kamen, war nach Verbandsangaben nicht genehmigt. Der irische Triathlonverband, Triathlon Ireland, teilte am Montag mit, dass es "aufgrund der widrigen Bedingungen" nicht möglich gewesen sei, das Rennen zu genehmigen.

Bei dem Triathlon kamen nach Polizeiangaben zwei Männer ums Leben: Einer soll über 60, der andere unter 40 Jahre alt gewesen sein. Die Todesumstände der beiden Teilnehmer werden derzeit ermittelt. Der irische Verband teilte auf seiner Webseite mit, dass eine Untersuchung im Gange sei.

15:02 Uhr

Guardiola fehlt Man City nach Rücken-OP

Startrainer Pep Guardiola vom englischen Fußball-Meister Manchester City hat sich einer Routineoperation am Rücken unterzogen. Der Eingriff in Barcelona sei erfolgreich gewesen, teilte sein Klub mit. Guardiola soll nach Vereinsangaben seit einiger Zeit unter starken Rückenschmerzen gelitten haben.

Vorübergehend wird Assistent Juanma Lillo das Training leiten und die Mannschaft bei den kommenden Liga-Spielen bei Sheffield United und daheim gegen den FC Fulham betreuen. Der Champions-League-Sieger rechnet nach der Länderspielpause Mitte September mit der Rückkehr des 52-jährigen Guardiola.

14:27 Uhr

Matthäus verteidigt Spanien-Kuss: "Ja und, man kann sich doch küssen"

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Lothar Matthäus: "Ja und, man kann sich doch küssen"

Spaniens Verbandspräsident sorgt mit seinem Kuss für die frisch gebackene Weltmeisterin Jenni Hermoso über Spanien hinaus für Wirbel. Die deutsche Sportelite ist am Rande der Bild-Awards gespalten. Die einen sehen harmlose Emotionen, die anderen einen unzulässigen Übergriff.

13:47 Uhr

Bundesliga hegt spezielle Angst wegen Saudi-Arabien

Dass die Wechselfrist für Fußball-Profis in Saudi-Arabien erst deutlich später endet als in Europa, macht selbst finanzstarken Bundesliga-Klubs wie dem VfL Wolfsburg Sorgen. "Aktuell ist es so, dass wir in die Saison gehen und nicht wissen, ob der Kader, den wir zusammengestellt haben, auch Wochen später noch Bestand haben wird, weil zum Beispiel in Saudi-Arabien das Transferfenster erst am 20. September schließt", sagte Sport-Geschäftsführer Marcel Schäfer der "Wolfsburger Allgemeinen Zeitung". Dieser Zustand sorge für "mangelnde Planungssicherheit und große Unsicherheit". In den europäischen Top-Ligen endet die Transferfrist bereits am 1. September. Sollten Klubs aus Saudi-Arabien oder Katar danach einen VfL-Profi in die Wüste locken, könnten die Wolfsburger keinen Ersatz mehr verpflichten.

12:52 Uhr

Trotz Vergewaltigung-Ermittlungen und Rauswurf: Mehrere Klubs heiß auf Greenwood

Manchester United wirft Stürmer Mason Greenwood aus dem Kader. Anfang 2022 war gegen den Manchester-United-Spieler Mason Greenwood wegen versuchter Vergewaltigung und Körperverletzung ermittelt worden. Die Ermittlungen wurden jedoch nach einem Jahr eingestellt. Nun meldet der US-Sender ESPN mit Verweis auf mehrere Quellen, dass einige Vereine bereits Interesse am Stürmer beim Premier-League-Klub hinterlegt haben.

Laut des Berichts möchte United Greenwood komplett oder zumindest auf Leihbasis loswerden und Klubs sowohl aus England als auch aus dem Ausland wollen den 21-Jährigen unter Vertrag nehmen. Das wahrscheinlichste Ziel sei ein Klub in Saudi-Arabien oder der Türkei. Da Greenwood noch unter Vertrag steht, hat Manchester bis zur Schließung des Transferfensters am 1. September Zeit, sich auf einen Wechsel des ehemaligen englischen Nationalspielers zu einigen.

12:15 Uhr

Telekom und RTL kooperieren bei Fußball-EM 2024

Die Telekom und der Free-TV-Sender RTL gehen bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 in Deutschland eine umfassende Kooperation ein. Die beiden Unternehmen geben bekannt, unter anderem ein TV-Studio und weite Teile der Produktionsinfrastruktur gemeinsam am RTL-Standort Köln zu betreiben. Zudem werde RTL alle Spiele des Turniers "plattformübergreifend direkt nach Abpfiff mit ausführlichen Highlight-Rechten" covern. Die Telekom hatte sich 2019 überraschend die kompletten Medienrechte für die EM in Deutschland von der Europäischen Fußball-Union UEFA gesichert und dabei unter anderem auch die öffentlich-rechtlichen Sender ARD und ZDF hinter sich gelassen.

ARD und ZDF erwarben Sublizenzen von der Telekom. Demnach werden sie 34 der 51 Spiele live übertragen. Unter anderem alle Spiele der deutschen Mannschaft, das Eröffnungsspiel, die Halbfinals und das Endspiel. Weitere zwölf Spiele sind im Free-TV bei RTL zu sehen. Die Telekom wird über ihr kostenpflichtiges Streaming-Angebot MagentaTV alle 51 Spiele übertragen, darunter fünf Begegnungen exklusiv.

11:47 Uhr

Sorge um Beckenbauer: "Gesundheit hat er zurzeit nicht"

Wie krank ist Franz Beckenbauer? Drei Wochen vor seinem 78. Geburtstag nähren Aussagen von RTL-Experte Lothar Matthäus die Sorgen um den deutschen Fußball-Kaiser. "Franz hat immer gesagt: Das Wichtigste im Leben ist die Gesundheit. Die hat er zurzeit nicht", sagte Matthäus. "Wir wünschen alle Gesundheit, dass er wieder der Alte wird." Seit längerem schon wird über den Gesundheitszustand Beckenbauers gerätselt. Etwa nach der Absage für das "Klassentreffen"der Weltmeistermannschaft von 1990. Anfang Juli feierte das Team um den damaligen Kapitän Matthäus und Brehme, dem Siegtorschützen im Finale gegen Argentinien (1:0), den Titelgewinn vor genau 33 Jahren. Matthäus bestätigte jetzt: Beckenbauer war wegen seines Gesundheitszustands nicht beim Treffen der WM-Helden dabei. Es sei schwierig mit seiner Energie, so Matthäus, unter anderem aufgrund vieler Operationen, "die einfach jemanden mitnehmen wie den Franz". Konkreter wurde Matthäus jedoch nicht. Möglicherweise ein Gentlemen's Agreement unter den alten Weggefährten.

11:04 Uhr

Union Berlins Sensations-Coup rückt offenbar näher

Fußball-Bundesligist Union Berlin könnte bald den nächsten Hochkaräter verpflichten. Die Verhandlungen mit dem langjährigen italienischen Nationalspieler Leonardo Bonucci und seinem Klub Juventus Turin schreiten voran, wie der Transferexperte Fabrizio Romano auf der Plattform X schrieb. Jetzt liege es am Spieler, den Vertrag unter Dach und Fach zu bringen. Diese Woche werde dafür entscheidend sein. Union hatte zuletzt bereits mit den Verpflichtungen von Robin Gosens und Kevin Volland für Aufsehen gesorgt. Bei Juve spielt der 36 Jahre alte Bonucci in den Plänen von Trainer Massimiliano Allegri keine Rolle mehr und war zuletzt aus dem Kader ausgeschlossen worden. Der Europameister von 2021 hat bei Juve noch einen gültigen Vertrag bis zum kommenden Sommer.

10:32 Uhr

Eintrachts Weg in den Europapokal live bei RTL und RTL+

Sichert sich Eintracht Frankfurt die Teilnahme an der UEFA Europa Conference League? Die Entscheidung fällt in den Play-offs gegen den bulgarischen Hauptstadtclub PFC Levski Sofia. Bereits bekannt ist, dass RTL sich die Übertragungsrechte am Rückspiel in Frankfurt (31. August, 20:15 Uhr) gesichert hat. Nun ist auch das Hinspiel fix: RTL+ zeigt die Partie am 24. August im Livestream um 18.40 Uhr. Anstoß: 19 Uhr. Ein Erfolg ermöglicht dem Europa-League-Sieger 2022 den Einzug in die Gruppenphase der UEFA Europa Conference League (Start: 21. September bei RTL und auf RTL+). Moderiert wird das Hinspiel auf RTL+ von Florian König, im Rückspiel bei RTL feiert Laura Papendick ihr Comeback.

10:08 Uhr

Überraschung beim FC Bayern: DFB-Spieler als Ersatz für Pavard?

Auf der Suche nach einem möglichen Nachfolger für den abwanderungswilligen Benjamin Pavard hat der FC Bayern München Medienberichten zufolge einen deutschen Fußball-Nationalspieler ins Visier genommen. Wie unter anderem die "Münchner Abendzeitung" und das Portal "Sportbuzzer" berichteten, ist Abwehrspieler Lukas Klostermann bei den Bayern-Bossen im Gespräch. Klostermanns Vertrag bei RB läuft im Sommer 2024 aus. In dieser Transferperiode könnte der Bundesligist aus Sachsen noch eine Ablöse für den 27-Jährigen erhalten. Der Rekordmeister hat sich im Wechselpoker um den französischen Weltmeister Pavard angeblich mit Inter Mailand bereits geeinigt. Die Bayern sollen 28 Millionen Euro feste Ablöse plus fünf Millionen Euro Boni erhalten. Die Münchner stimmen dem Transfer aber wohl erst endgültig zu, wenn ein Ersatzmann gefunden ist.

Klostermann wurde auf der rechten Abwehrseite bei RB von Benjamin Henrichs verdrängt. Beim 2:3 zum Bundesliga-Auftakt gegen Bayer Leverkusen saß er 90 Minuten auf der Bank.

09:35 Uhr

Man United trennt sich von Mason Greenwood

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1:08

Manchester United trennt sich von Mason Greenwood

Anfang 2022 wird gegen den Manchester-United-Spieler Mason Greenwood wegen versuchter Vergewaltigung und Körperverletzung ermittelt. Die Ermittlungen werden jedoch nach einem Jahr eingestellt. Nun gibt der englische Fußball-Rekordmeister bekannt, man habe sich von dem 21-Jährigen getrennt.

09:12 Uhr

Tennisstar Halep wird von den US Open ausgeschlossen

Die rumänische Tennisspielerin Simona Halep ist am Montag wegen der gegen sie verhängten vorläufigen Dopingsperre aus dem Teilnehmerfeld der US Open gestrichen worden. Der US-Tennisverband teilte mit, dass statt der zweimaligen Grand-Slam-Siegerin nun US-Profi Taylor Townsend ins Hauptfeld des am kommenden Montag beginnenden Turniers rückt. Die frühere Weltranglistenerste Halep war im Oktober des vergangenen Jahres nach einem positiven Doping-Test vorläufig suspendiert worden. Ein endgültiges Urteil, für Anfang August angedacht, hatte ein unabhängiges Gericht in London auf unbestimmte Zeit verschoben.

Die 31 Jahre alte Halep hatte während ihrer Teilnahme an den US Open im August 2022 eine positive Probe abgegeben. Bei ihr wurde die verbotene Substanz Roxadustat gefunden, die 2022 in der Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (Wada) aufgeführt war. Halep beteuerte stets ihre Unschuld, auch neue Vorwürfe aufgrund von Unregelmäßigkeiten in ihrem biologischen Athletenpass wies sie zurück.

08:29 Uhr

"Terroristischer Staat" - Ukraine-Star weigert sich, gegen Russen anzutreten

Die ukrainische Dreisprung-Europameisterin Maryna Bech-Romantschuk hält den Ausschluss russischer Athleten und Athletinnen für alternativlos. "Russland ist ein terroristischer Staat, deshalb ist es für uns klar, dass keine russischen Sportler dabei sind", sagte die 28-Jährige an Rande der WM in Budapest bei "Münchner Merkur/TZ": "Es gibt russische Sportler, die nichts gegen den Krieg sagen. Und es gibt sogar Sportler aus Russland, die den Krieg unterstützen. "

Das derzeitige Startverbot bei den meisten Wettbewerben sei der Preis, den russische Athleten für den Angriffskrieg ihres Landes zu zahlen hätten. Auch einen Start unter neutraler Flagge lehnt Bech-Romantschuk ab. "Ob er unter weißer Flagge antritt oder nicht, das spielt keine Rolle", sagte sie: "Erst wenn der Krieg beendet ist, kann man über die Zukunft von russischen Sportlern reden. Jetzt ist nicht der Zeitpunkt dafür. Sie selbst wolle "auf keinen Fall gegen Russen antreten. Sport ist politisch. Für viele Länder ist es sehr wichtig, Medaillen zu gewinnen und die eigene Flagge zu repräsentieren. Diese Bühne darf man Russland nicht geben."

08:00 Uhr

Koepfer wehrt Matchbälle ab und zieht in zweite Runde ein

Tennis-Profi Dominik Koepfer ist beim ATP-Turnier in Winston-Salem in die zweite Runde eingezogen. Bei der Generalprobe für die US Open ab kommender Woche in New York bezwang der 29-Jährige den Franzosen Constant Lestienne 6:4, 3:6 7:6 (10:8) und wehrte dabei zwei Matchbälle seines Kontrahenten ab. Im Duell ums Achtelfinale wartet nun Strong Kirchheimer (USA), der vom kurzfristigen Rückzug des Kempeners Daniel Altmaier profitierte. Koepfer, der vor zwei Wochen im mexikanischen Los Cabos erst im Halbfinale ausgeschieden war, nutzte nach 2:34 Stunden Spielzeit seinen zweiten Matchball zum Sieg. Die beiden waren zuvor zweimal in der Challenger-Tour aufeinander getroffen, dort hatte Koepfer jeweils verloren.

07:28 Uhr

Neues Sturm-Phänomen "weiß nicht, ob Nationalelf realistisch ist"

Kevin Behrens vom Fußball-Bundesligisten Union Berlin schätzt trotz seiner Drei-Tore-Gala zum Saisonstart seine Nationalmannschafts-Chancen zurückhaltend ein. "Ich weiß nicht, ob die Nationalelf realistisch für mich ist", sagte der 32-Jährige einen Tag nach seinem Dreierpack bei Berlins 4:1-Heimerfolg gegen den FSV Mainz 05 zu Wochenbeginn am Rande der "Sport-Bild"-Awards. Den Gedanken an eine Berufung in das von großen Sturmproblemen geplagte Team von Bundestrainer Hansi Flick will Behrens nicht zu sehr an sich heranlassen. "Wie alle kleinen Jungen habe ich als kleiner Junge auch davon geträumt, für mein Land spielen zu können. Aber damit beschäftige ich mich jetzt nicht mehr, sondern konzentriere mich darauf, meine Leistung zu bringen, Gas zu geben und gesund zu bleiben", sagte der gebürtige Bremer: "Dann wird man sehen, was passiert."

Behrens hatte mit seinen drei Toren maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Start seines Vereins in die neue Spielzeit - und nebenbei für ein Novum gesorgt: Erstmals seit der detaillierten Datenerfassung in der Saison 2004/05 erzielte ein Spieler drei Kopfballtreffer in einem Spiel.

06:45 Uhr

Tuchel gibt dem FC Bayern, was Matthäus lange vermisst hat

Lothar Matthäus hat den kritischen Umgang von Bayern Münchens Trainer Thomas Tuchel mit dessen Mannschaft gelobt. Insbesondere mit Blick auf Tuchels schonungslose Worte nach dem verlorenen Supercup gegen RB Leipzig (0:3) meinte der DFB-Rekordnationalspieler, dass er beim Rekordmeister zuletzt die Streitkultur vermisst habe. Auch "dieses In-Watte-packen der Spieler, was jetzt vielleicht nicht mehr der Fall ist", hob Matthäus bei einem Mediengespräch des Wettanbieters Interwetten hervor. "In den letzten Jahren hat man den einen oder anderen Spieler vielleicht zu stark geschützt, man sollte sie mehr in die Verantwortung nehmen."

Tuchel hatte die Niederlage gegen Leipzig eine Woche vor dem erfolgreichen Bundesliga-Start als "erschreckend" bezeichnet. "Ich habe jetzt keine Lösung, ich bin konsterniert und extrem enttäuscht." Matthäus begrüßte die Kritik. "Ich glaube, dass das der richtige Weg ist. Wir sind früher auch ein bisschen härter angepackt worden. Da hast du noch nicht mal unter der Dusche gestanden und Uli Hoeneß hat dich schon vor der Kamera beleidigt", erzählte der frühere Bundesliga-Star amüsiert über seine Zeit als Spieler beim FC Bayern.

06:20 Uhr

New York Knicks verklagen Toronto Raptors wegen Diebstahls

Der neue NBA-Klub von Nationalmannschaftskapitän Dennis Schröder ist von einem Konkurrenten wegen Spionage und Diebstahl verklagt worden. Die New York Knicks werfen den Toronto Raptors vor, dass ein ehemaliger Knicks-Mitarbeiter, der nun für die Raptors arbeitet, unter anderem mit dem Stehlen von Scouting-Berichten über andere Mannschaften beauftragt wurde. Der Mann soll zudem Software-Zugänge der Knicks zur Informationsbeschaffung für die Raptors missbraucht haben. Er war bei den Knicks zuständig für die Planung, Verteilung und Organisation des Video-Materials zur Gegner-Analyse und hatte am 14. August seinen letzten Arbeitstag für die Mannschaft aus New York. Vor seinem Abschied soll er Informationen von seiner Knicks-Email-Adresse an seine neue Raptors-Email-Adresse geschickt haben.

Die Klage richtet sich gegen zehn nicht identifizierte Mitarbeiter der Raptors sowie gegen den neuen Cheftrainer Darko Rajakovic, Spielerentwicklungstrainer Noah Lewis und die Muttergesellschaft der Raptors, die Maple Leaf Sports & Entertainment Limited. Schröder spielt im Anschluss an die WM in der NBA für die Organisation aus Kanada, die die Anschuldigungen zurückwies und interne Untersuchungen ankündigte.

05:43 Uhr

Karl-Heinz Rummenigge findet WM-Kuss "okay"

Karl-Heinz Rummenigge will den Kuss-Eklat um den spanischen Verbandspräsidenten Luis Rubiales nach dem WM-Finale zwischen Spaniens und Englands Fußballerinnen nicht überbewerten. "Ich glaube, man soll da nicht übertreiben", sagte das Aufsichtsratsmitglied des FC Bayern am Rande des "Sport Bild"-Awards am. Er kenne Rubiales, der am Sonntag bei der Medaillen-Übergabe Starspielerin Jennifer Hermoso ungefragt auf den Mund geküsst hatte, gut, so Rummenigge: "Wenn man Weltmeister wird, ist man emotional. Und was er da gemacht hat, ist - sorry, mit Verlaub - absolut okay."

Rubiales sei wahrscheinlich emotionalisiert gewesen, führte der 67-Jährige aus. "Ich kann mich erinnern: Als wir letztes Mal die Champions League gewonnen haben, habe ich Männer geküsst - nicht auf den Mund zwar, aber aus Freude." Im Fußball sei Emotionalität wichtig, man solle die "Kirche im Dorf lassen."