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Qualifying erst kurz vor Rennen Supertaifun bringt Formel 1 in Zeitnot

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Regen ist in Suzuka nicht ungewöhnlich. Ein Supertaifun schon.

(Foto: picture alliance / dpa)

Vor den Naturgewalten muss auch die Formel 1 klein beigeben: Wegen Supertaifun "Hagibis" sagen die Verantwortlichen das komplette Samstagsprogramm des Großen Preises von Japan ab. Dafür wird der Arbeitstag für Teams und Piloten am Sonntag umso länger.

Die Formel 1 hat wegen Supertaifun "Hagibis" ihren Zeitplan über den Haufen geworfen. Alle für den Samstag auf dem Suzuka International Racing Course geplanten Aktivitäten seien abgesagt worden, teilten die Organisatoren mit. Das Qualifying, das eigentlich am Samstag stattfinden sollte, wurde auf Sonntag verschoben. Das dritte freie Training entfällt ersatzlos.

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Die Qualifikation für den Großen Preis von Japan soll nun am Sonntag um 10 Uhr Ortszeit beginnen, falls sich die Wetterlage bis dahin beruhigt hat. Das Rennen soll wie geplant um 7.10 Uhr (bei RTL und im Liveticker bei n-tv.de) starten. Die Entscheidung sei "im Interesse der Sicherheit der Zuschauer, der Fahrer und aller Personen entlang der Strecke" getroffen worden, hieß es in einer Mitteilung.

Die Verlegung der Zeitenjagd ist keine Premiere in Suzuka. Bei ähnlichen Bedingungen war das Qualifying 2004 und 2010 ebenfalls auf Sonntag verschoben worden. Auch beim Großen Preis der USA 2015 wurde aufgrund des schlechten Wetters eine Verschiebung beschlossen.

"Nicht so gemütlich"

Die Fahrer hatten sich bereits am Donnerstag auf die Entscheidung eingestellt. "Die Sicherheit hat oberste Priorität, nicht nur für uns, sondern auch für die Zuschauer, die an die Strecke reisen", sagte Ferrari-Star Sebastian Vettel: "Ich denke nicht, dass es so gemütlich ist, wenn man bei dem angekündigten Wind und im strömenden Regen auf den Tribünen sitzt."

Der Supertaifun soll am Samstag auf die japanische Hauptinsel Honshu treffen, es wird mit Starkregen und gefährlichen Windstärken gerechnet. Am Sonntag soll sich die Wetterlage beruhigen. Die Regenwahrscheinlichkeit liegt laut offizieller Vorhersage der Formel 1 allerdings noch bei 90 Prozent.

Die Formel 1 folgt mit den Änderungen dem Beispiel der Rugby-WM in Japan. Dort waren zwei für Samstag geplante Spiele gestrichen wurden.

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Quelle: n-tv.de, chr/dpa/sid

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