Fußball

RB Leipzig und FC Bayern vorne Borussia Dortmund stolpert in Frankfurt

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Zweimal geben sie eine Fürhung aus der Hand: Kapitän Marco Reus und seine Dortmunder.

(Foto: REUTERS)

Als alles auf einen knappen Sieg von Borussia Dortmund im Frankfurter Waldstadion hindeutet, schlägt die Eintracht kurz vor Schluss doch noch zurück. Oder besser: Thomas Delaney schießt den Ball ins eigene Tor. Damit steht der BVB in der Fußball-Bundesliga nur noch auf Platz drei der Tabelle.

Borussia Dortmund hat im Fernduell mit RB Leipzig und dem FC Bayern Punkte eingebüßt. Der Fußball-Bundesligist kam nicht über ein 2:2 (1:1) bei Eintracht Frankfurt hinaus und ist hinter den Münchner Serienmeister auf Rang drei zurückgefallen. Vor 51.500 Zuschauern im Waldstadion, darunter Bundestrainer Joachim Löw, trafen Axel Witsel in der elften Minute und Jadon Sancho in der 66. Minute für den BVB. Der Treffer von André Silva (44.) und ein Eigentor von Thomas Delaney (88.) bescherten der Eintracht zweimal den Ausgleich.

Auf den internationalen Auftakt mit Spitzenspielen unter der Woche reagierten die beiden Trainer unterschiedlich. Während Lucien Favre seiner beim 0:0 gegen den FC Barcelona stark aufspielenden Startelf erneut vertraute, nahm Adi Hütter nach dem 0:3 gegen den FC Arsenal vier Wechsel vor. Unter anderen Kapitän David Abraham, Angreifer Bas Dost und Flügelspieler Danny da Costa setzten aus.

Wie schon gegen die Gunners begann die Eintracht mutig und kombinierte über links mit Filip Kostic und Neuzugang Silva. Gute Chancen blieben aber zunächst aus. Das machten die Gäste aus Dortmund besser: Mit Achraf Hakimi und Sancho stürmte der Vize-Meister wuchtig und dynamisch über die rechte Seite. So entstand auch das Führungstor: Nach einer Hereingabe von Hakimi konnte Eintracht-Keeper Kevin Trapp zunächst einen Sancho-Schuss parieren, den zweiten Anlauf verwandelte Witsel dann cool nach Zuspiel von Thorgan Hazard.

Ausgleich aus dem Nichts

Nachdem der BVB in seinen ersten drei Saisonspielen jeweils mit 0:1 in Rückstand geriet, schien Favre für derartige Defensivschwächen und Unkonzentriertheiten in der Länderspielpause ein Rezept gefunden zu haben. Angeführt von Abwehrchef Mats Hummels ließen die Dortmunder lange wenig zu - dies war schon gegen Barcelonas Starensemble um Luis Suarez, Antoine Griezmann und Lionel Messi hervorragend gelungen. Der Ausgleich von Silva nach Zuspiel von Djibril Sow auf rechts fiel dann quasi aus dem Nichts - und kam der vorher blassen Eintracht kurz vor der Pause gerade recht.

Nach dem Wechsel ging es dann umso rasanter weiter: Der frühere Dortmunder Erik Durm scheiterte mit einer Direktabnahme (47.), im direkten Gegenzug verhinderte Trapp mit starker Fußabwehr die erneute BVB-Führung durch Sancho. Sow (51.) und Alcácer (53.) scheiterten mit ihren Abschlüssen aus der Distanz dann etwas deutlicher. Die erneute Führung brachte dann ein Standard: Nach einem Freistoß landete der Nachschuss von Witsel beim sehr präsenten Sancho, der nur noch einschieben musste. Frankfurt gab sich nicht auf und rannte in den Schlussminuten an. Nach scharfer Hereingabe von Daichi Kamada stand Delaney ungünstig und sorgte mit einem Eigentor für den Endstand.

Quelle: n-tv.de, Patrick Reichardt und Eric Dobias, dpa

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