Fehde mit Merkel "undramatisch"Die Rückkehr des GeschasstenFriedrich Merz und Angela Merkel gelten nach einem jahrelangen Machtkampf als zerstritten. Jetzt will Merz die Kanzlerin als CDU-Chefin ablösen. Aber er verspricht: Er werde nicht der neue Horst Seehofer an Merkels Seite.31.10.2018Von Issio Ehrich
Liberale Euphorie für MerzDer doppelte Irrtum der WirtschaftsideologenMerkel hat die deutsche Wirtschaft vor der ordnungspolitischen Ideologie ihrer eigenen Partei gerettet. Ihre Kritiker wollen nach ihrem Rückzug zur wirtschaftliberalen Doktrin zurückkehren. Ihre Chancen stehen glücklicherweise schlecht. 31.10.2018Ein Kommentar von Max Borowski
Neubewertung möglichLaschet will vorerst nicht CDU-Chef seinNach dem angekündigten Rückzug von CDU-Chefin Merkel bringen sich verschiedene Politiker in Position. Als ein Kandidat gilt NRW-Ministerpräsident Laschet. Doch der verzichtet. Diesem Schritt verpasst er aber auch ein Verfallsdatum.31.10.2018
Aufbruchstimmung in der CDU"Merkel gewinnt Teilsouveränität zurück"Mit der Abgabe ihres Parteivorsitzes hat die Kanzlerin ihr Gesicht gewahrt, davon ist der Politologe Wolfgang Schroeder überzeugt. Der Schritt ist ihre zweite und letzte Chance, ihren Abgang noch selbst zu bestimmen.31.10.2018
"Klares Profil" für die CDUKonservative trommeln für Merz als ChefWenige Stunden nach Merkels Rückzugs-Ankündigung melden Kramp-Karrenbauer und Spahn ihr Interesse am CDU-Vorsitz an. Doch der konservative Flügel der Partei will lieber Merkels einstigen Rivalen Merz auf dem Posten sehen.31.10.2018
Leitfigur verzweifelt gesuchtMerkel hinterlässt ein kraftloses EuropaKanzlerin Merkel läutet ihren Rückzug aus der Politik ein und überrascht damit nicht nur Deutschland, sondern die gesamte Europäische Union. In Brüssel wächst die Sorge vor einem Zerfall der Staatengemeinschaft. Unklar ist, wer das neue Vakuum füllt. 30.10.2018Von Judith Görs
"Gewinnbringende Nachbarschaft"Merkel stellt Afrika-Fonds in AussichtDie Bundesregierung will, dass sich Unternehmen mehr in Afrika engagieren und hat für sie einen Fonds aufgelegt. Die Unternehmer sind begeistert. Entwicklungsorganisationen dagegen fordern, dass auch mehr gegen Armut und für Bildung und Gesundheit getan wird.30.10.2018
Interview mit Mike Mohring"Die CDU braucht beide, AKK und Spahn"Der Thüringer CDU-Chef Mike Mohring sieht die Wahl für die Merkel-Nachfolge nicht als politische Richtungsentscheidung. "Den Parteivorsitz muss bekommen, wer die Volkspartei CDU am besten in ihrer ganzen Breite repräsentiert."30.10.2018
Wohin ohne Feindbild?Der AfD wird Merkel am meisten fehlen"Merkel muss weg." Das ist das Credo der AfD. Weg ist Merkel noch nicht, doch sie packt schon ihre Sachen. Jetzt steht die AfD vor einem Problem.30.10.2018Von Benjamin Konietzny
"Nach reiflicher Überlegung"Friedrich Merz will CDU-Chef werdenJetzt ist es offiziell: Der frühere Unionsfraktionschef Merz will im Dezember für den CDU-Vorsitz kandidieren. Zu Kanzlerin Merkel hat er ein schwieriges Verhältnis. Er gilt als konservativ und marktliberal. Dennoch unterstützt er einen Aufruf "für ein solidarisches Europa".30.10.2018