"Das war ein Fehler"Künstler entschuldigen sich für Documenta-SkandalAuf der Documenta in Kassel sorgt ein Banner mit antisemitischen Darstellungen für einen Eklat. Die Empörung reicht bis nach Berlin. Die beteiligten Künstlerkollektive zeigen sich einsichtig und bitten um Verzeihung.06.07.2022
Vorschlag an die UkraineAntisemitismusbeauftragter rügt MelnykMit seinen Äußerungen zum ukrainischen Nationalistenführer Bandera zieht Botschafter Melnyk nicht nur viel Kritik auf sich - sondern bewegt seine eigene Regierung in Kiew gar zu einer Distanzierung. Der deutsche Antisemitismusbeauftragte macht einen Annäherungsvorschlag. 04.07.2022
Michael Wolffsohn zur DocumentaFluch und Segen des AntisemitismusWas die Macher der Kasseler Documenta nicht verstanden haben: Antisemitismus führt zur Selbstdemontage. Dafür gibt es eine ganze Reihe historische Beispiele, vor allem aus der deutschen Geschichte.02.07.2022Ein Gastbeitrag von Michael Wolffsohn
"Abscheuliche" DarstellungScholz geht diesmal nicht zur DocumentaMit deutlichen Worten distanziert sich der Bundeskanzler von dem umstrittenen Banner auf der Documenta. Das Werk war wegen antisemitischer Symbole und einer Welle der Empörung abgebaut worden. Der Schritt sei "völlig richtig und angemessen" gewesen, sagt eine Regierungssprecherin.22.06.2022
Antisemitische Symbole gezeigtMinisterin fordert Aufklärung des Documenta-Skandals"Das hätte nicht passieren dürfen", sagt die Generaldirektorin der Documenta und entschuldigt sich, dass auf der Kunstausstellung antisemitische Inhalte zu sehen waren. Hessens Kunstministerin nimmt die Organisatoren in die Pflicht. Sie hat einen Verdacht, warum es so weit kommen konnte.22.06.2022
Antisemitische SymbolikSkandal-Banner auf Documenta wird abgebautDrei Tage lang steht das Werk "People's Justice" am Friedrichsplatz in Kassel. Das Banner des indonesischen Künstlerkollektivs Taring Padi enthält in den Augen vieler Betrachter klare antisemitische Motive. Die Empörung ist groß. Die Documenta-Verantwortlichen reagieren spät, jetzt greift die Stadt durch.21.06.2022
Nach Antisemitismus-VorwürfenUmstrittenes Documenta-Banner wird verdecktEin Soldat mit Schweinsgesicht und Davidstern auf einem Documenta-Gemälde sorgt für Aufregung. Die Messe und die verantwortlichen Künstler einigen sich deshalb, das umstrittene Werk zu verdecken. Es werde zu einem "Denkmal der Trauer über die Unmöglichkeit des Dialogs", so die Künstler.20.06.2022
"Klare antisemitische Hetze"Eklat um Documenta-Bild eskaliert weiterWenige Tage nach der Eröffnung der Documenta fifteen sorgt ein Werk für einen Antisemitismus-Eklat. Kulturstaatsministerin Roth, der Zentralrat der Juden und der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank zeigen sich empört, die AfD will die Kunstmesse gar komplett beenden.20.06.2022
Antisemitismus bei DocumentaSteinmeier zieht klare Grenze bei KunstfreiheitDie Documenta zählt zu den wichtigsten Ausstellungen moderner Kunst. Die 15. Ausgabe beginnt jedoch im Schatten von Antisemitismus-Vorwürfen. In seiner Rede betont Bundespräsident Steinmeier, Kunst dürfe zwar anstößig sein. Doch wo Israels Existenzrecht infrage gestellt werde, sei die "Grenze überschritten".18.06.2022
BGH-Urteil zu Schmäh-Plastik"Judensau"-Relief darf bleibenBereits mehrere Gerichte hat ein Sandsteinrelief aus dem 13. Jahrhundert an der Stadtkirche Wittenberg beschäftigt: Es zeigt eine Sau, an dessen Zitzen zwei Juden saugen. Doch obwohl es zweifelsfrei antisemitisch ist, muss es nicht entfernt werden. Das entscheidet der Bundesgerichtshof. Grund ist eine Erklärtafel. 14.06.2022