Der Kriegstag im ÜberblickViele Staaten weisen russische Diplomaten aus - Selenskyj fordert Reaktion auf MassakerIn der Ukraine wird gekämpft, aber keine Kriegspartei kommt voran. Dafür finden abseits der Ukraine diplomatische und ökonomische Scharmützel statt. Zahlreiche EU-Staaten weisen russische Diplomaten aus, die EU denkt über ein Kohle-Embargo nach. Russland will mit gleicher Münze zurückzahlen.05.04.2022
In letzten 48 StundenEuropäer weisen 150 russische Diplomaten ausDer Ukraine-Krieg zieht eine diplomatische Krise nach sich, und die verschärft sich weiter. Binnen zwei Tagen weisen große europäische Staaten insgesamt 150 russische Diplomaten aus. Allein Deutschland setzt 40 Personen vor die Tür. Russland will gleichermaßen reagieren.05.04.2022
Bundesregierung uneinsBerlin erwägt Ausweisung russischer SpioneMehrere europäische Länder haben seit Beginn des Ukraine-Krieges Dutzende russische Geheimdienstmitarbeiter ausgewiesen. Die Bundesregierung hält sich dagegen mit solchen Maßnahmen bislang zurück, obwohl Berlin ein Schwerpunkt russischer Spionageaktivitäten ist. 02.04.2022
"Suchen Sie sich anderen Job"Keine Waffenlieferungen - Selenskyj beruft Botschafter abDie Ukraine erwartet von ihren Auslandsvertretern maximalen Druck, den Kampf des Landes gegen Russland zu unterstützen, mit Sanktionen und Rüstungsgütern. Die Botschafter in Georgien und Marokko erfüllen die Erwartungen nicht. Druck übt der Präsident auch auf die Vertreter in anderen Regionen aus.31.03.2022
Baerbock vergibt PostenSeibert soll Botschafter in Israel werdenIn den kommenden Wochen werden im Auswärtigen Dienst mehrere Top-Positionen neu vergeben. In Washington darf die Botschafterin über die Altersgrenze hinaus im Amt bleiben. Für den Posten in Israel löst Ministerin Baerbock einem Bericht zufolge eine Zusage von Kanzler Scholz an seine Amtsvorgängerin ein.30.03.2022
Verhandlungen stehen bevorSelenskyj will Kreml-Forderung nach Neutralität prüfenEine Neutralität der Ukraine ist eine der russischen Hauptforderungen in den Verhandlungen über einen Waffenstillstand. Präsident Selenskyj räumt zumindest ein, den Punkt gründlich prüfen zu wollen.27.03.2022
Montag bis Mittwoch in TürkeiUkraine kündigt neue Gespräche mit Russland anBis auf humanitäre Korridore zur Evakuierung bringen alle bisherigen Verhandlungen zwischen der Ukraine und Russland bislang keinen Ertrag. Beide Seiten vereinbaren nun einen neuen Anlauf, der für mehrere Tage angesetzt ist.27.03.2022
Vorwurf der SpionagePolen weist 45 russische Diplomaten ausDer Konflikt mit Moskau erreicht nun die diplomatische Ebene: Polen weist nach eigenen Angaben "45 russische Spione" aus. Binnen weniger Tage müssen sie das Land verlassen. Das Außenministerium in Moskau kündigt seinerseits eine "angemessene Antwort" an.23.03.2022
Kriegsende in Sicht?Türkei: Russland und Ukraine "kurz vor Einigung"Die Türkei hat Einblicke in die Friedensverhandlungen zwischen Kiew und Moskau und verkündet, dass eine Einigung in Sicht sei. Wie diese aussehen könnte, sagt Ankara nicht. Auch der ukrainische Präsident Selenskyj gibt sich weiterhin optimistisch und erklärt: Er sei bereit, direkt mit Putin zu verhandeln. 20.03.2022
Selenskyj-Berater tadelt BerichtArbeiten Moskau und Kiew an 15-Punkte-Plan?Der russische Außenminister Lawrow hält ein Gespräch zwischen Putin und Selenskyj nur für möglich, wenn es etwas Handfestes zu unterzeichnen gibt. Der ukrainische Präsidentenberater erklärt, Dokumente seien in Arbeit. Einen 15-Punkte-Plan, von dem die "Financial Times" berichtet, hält er für unausgewogen.16.03.2022