"Öl über andere Wege"Habeck: Raffinerie Schwedt kann gerettet werdenObwohl die Raffinerie in Schwedt komplett abhängig von russischem Öl ist, sieht Wirtschaftsminister Habeck eine Zukunft für das Unternehmen. Kurzfristig soll Öl aus anderen Ländern die Lösung sein. Langfristig hat der Minister jedoch andere Pläne und spricht von einer "Raffinerie der Zukunft".09.05.2022
Märkte weiterhin geöffnetGlobus bleibt Russland treuImmer mehr Unternehmen ziehen sich als Reaktion auf den Ukraine-Krieg aus Russland zurück. Einige wenige halten aber am Geschäft mit dem Aggressor fest - so auch der Handelskonzern Globus. Man wolle nicht politisch agieren, erklärt der Unternehmenschef.02.05.2022
Der Kriegstag im ÜberblickSteinmeier-Absage dominiert Debatte - Selenskyj nennt gewünschte WaffenDie letzten ukrainischen Kämpfer halten die Hafenstadt Mariupol. In der Region Kiew werden immer mehr Leichen untersucht. Viele deutsche Politiker reagieren angesäuert auf die Absage für den Besuch des Bundespräsidenten in Kiew. Russland bekommt derweil ein Kreditkartenproblem. Der 49. Kriegstag im Überblick.13.04.2022
Erbe der Trump-RegierungUSA und Großbritannien legen Zollstreit beiIm "Interesse der nationalen Sicherheit" führt der damalige US-Präsident Trump 2018 hohe Sonderzölle auf Stahl- und Aluminiumimporte ein. Großbritannien reagiert seinerseits mit Strafzöllen, etwa auf amerikanischen Whiskey und Jeans. Jetzt sollen Ex- und Importe wieder ohne die Zusatzkosten möglich sein23.03.2022
Freihandelsabkommen mit USAHabeck weist Lindners TTIP-Vorstoß zurück2016 wird das europäisch-amerikanische Freihandelsabkommen TTIP auf Eis gelegt. Finanzminister Lindners Forderung, einen neuen Anlauf zu starten, weist Wirtschaftsminister Habeck zurück. Mit dem Trade and Technology Council habe man schon ein besseres und erfolgreicheres Instrument gefunden.21.03.2022
"Markt ist nicht verschwunden"Moskau rechnet mit Rückkehr von HandelskettenSeit dem Angriff auf die Ukraine schließen in Russland zahlreiche Läden. Das Problem sieht die Regierung in der Logistik, nicht in der Politik. Derweil ruft die britische Regierung Unternehmen des Landes zum Rückzug aus Russland auf, um dort den "größtmöglichen wirtschaftlichen Schaden" anzurichten.14.03.2022
Folgen des Ukraine-KriegesDeutsche Betriebe beklagen erschwerten HandelNach einer Umfrage verzeichnen 54 Prozent der deutschen Unternehmen zunehmende Hürden im internationalen Handel. Damit ist der Höchstwert der letzten zehn Jahre erreicht. Nach den belastenden Auswirkungen der Corona-Pandemie wirkt der Ukraine-Krieg nun "wie ein Brennglas auf die Lage".03.03.2022
Studie zu Handelskrieg-FolgenRussland hat weit mehr zu verlieren als der WestenIm internationalen Vergleich hat Russland nur eine geringe wirtschaftliche Bedeutung. Im Falle eines Handelskrieges zwischen Putin und dem Westen müsste das Land mit einem deutlich höheren Schaden rechnen, sagt eine neue Studie. Die USA und ihre Partner wären nur kurzzeitig stark betroffen.03.03.2022
Deutsche Firmen liefern weiterRussland importiert massenhaft Dual-Use-GüterSeit 2014 gelten scharfe Kriterien für den Export von Dual-Use-Gütern nach Russland. 2020 wurden die sowohl zivil als auch militärisch nutzbaren Waren von deutschen Firmen aber noch massenweise dorthin geliefert. Grünen-Politiker Wenzel fordert angesichts der Ukraine-Krise strengere Kontrollen.13.02.2022
UK nur zehntwichtigster PartnerHandel mit Großbritannien schrumpft seit BrexitDer Brexit hinterlässt deutliche Spuren: Der Handel zwischen Deutschland und Großbritannien geht erheblich zurück. Zudem fällt das Land in der Liste der wichtigsten deutschen Handelspartner zurück. Die seit Jahresbeginn geltenden Kontrollen auf EU-Importe könnten den Prozess noch anfeuern. 10.02.2022