Strafe für Russlands MedienchefsGroßbritannien will Kreml-"Lügen" entgegenwirkenDer Krieg gegen die Ukraine stütze sich auf einen "Strom der Lügen", sagt die britische Außenministerin Truss. Ihr Land verhängt deswegen weitere Sanktionen gegen Russen, die der Regierung Putins nahestehen - und mit den Staatsmedien zu tun haben.31.03.2022
Ex-Mitarbeiterin von NawalnyRakete tötet russische Journalistin in KiewDie Journalistin Oksana Baulina arbeitet zunächst für die Stiftung des Kremlkritikers Alexej Nawalny. Später wechselt sie zum Online-Medium "The Insider". Als sie für das Magazin die Zerstörungen in Kiew dokumentieren will, wird die Russin durch einen Raketenangriff getötet.23.03.2022
"Meduza"-Redaktion in Sorge"Es gibt keinen Journalismus in Russland mehr"Die Lage für Journalisten in Russland ist äußerst bedrohlich, vor allem wegen Putins neuem Mediengesetz. Die Chefredakteurin des unabhängigen Online-Magazins "Meduza" gibt ihrer Redaktion ohne Hilfe "noch drei, maximal vier Monate". Wegen der Sanktionen kommen keine Spenden mehr an.23.03.2022
Doppelte Szene gibt Rätsel aufRussland fälscht Jubelbilder aus dem StadionZehntausende Russen jubeln ihrem Präsidenten Wladimir Putin zu, als er sie am Freitag im Luschniki-Stadion von Moskau auf den Krieg einschwört. Doch nicht alle Bilder, die von dem Ereignis im Fernsehen gezeigt werden, sind wirklich aktuell. Das lässt sich eindeutig beweisen.23.03.2022Von Volker Probst
Interview zu Owssjannikowa"Fünf Sekunden gegen jahrelange Propaganda"Am Montag geschieht etwas Ungewöhnliches: Eine Kriegsgegnerin stürmt die Abendnachrichten des russischen Staatsfernsehens. Warum das zwar wichtig, aber wahrscheinlich kein Durchbruch war, erklärt Expertin Litvinenko im Interview mit ntv.de.18.03.2022
Auch britische Lizenz wegBerliner Gericht bestätigt Sendeverbot für RTRT Deutschland verbreitet prorussische Inhalte. Nach dem Einmarsch in der Ukraine erteilen deutsche Medienregulierer dem Staatskanal ein Sendeverbot. Ein Berliner Gericht lehnt einen Eilantrag des Senders dagegen ab, der eigentliche Vorwurf bleibt aber ungeklärt.18.03.2022
RT DE hat keine RundfunklizenzPropagandasender soll 40.000 Euro Zwangsgeld zahlen Der deutschsprachige Ableger des Kreml-nahen Staatssenders RT hat hierzulande keine Sendelizenz für sein Live-Programm. Trotz Abmahnung durch die Medienanstalt sind die Sendungen immer noch abrufbar. Auch ein Zwangsgeld bezahlt der Sender nicht. Jetzt greifen die Regulierer härter durch. 17.03.2022
TV-Journalistin zu Protest"Bin jetzt Feind Nummer eins"Mit ihrem Kriegsprotest in den russischen Hauptnachrichten bringt sich die Journalistin Marina Owssjannikowa in große Gefahr. Nun könne alles passieren, sagt sie in einem Interview, sie sei aber an einem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gebe. Mit ihrer Meinung sei sie bei den Staatsmedien aber nicht allein, viele würden denken wie sie. 17.03.2022
Fake News oder Info-Quelle?Tiktok erlebt seinen ersten KriegTiktok ist längst nicht mehr nur Ort für lustige Tanzvideos. Inzwischen ist die Plattform überschwemmt mit Inhalten zum Krieg in der Ukraine. Das öffnet Raum für Falschmeldungen und gezielte Propaganda - bietet aber auch Chancen.12.03.2022Von Marc Dimpfel
Kinder stundenlang vorm DisplayStreamingkonsum um 45 Prozent gestiegenVielleicht brauchen wir nicht nur einen autofreien Sonntag, sondern auch einen streamingfreien Samstag: Da Kinder sich einen Großteil ihres Lebens zunehmend vor einem elektronischen Endgerät befinden, kann der Ruf nach Alternativen für Heranwachsende nicht laut genug sein. 09.03.2022