Korsika sperrt SträndeRiesiger Ölteppich treibt im MittelmeerRund 35 Kilometer lang ist der Ölteppich der vor der französischen Insel Korsika im Mittelmeer treibt. Die Behörden vermuten eine illegale Tankreinigung als Ursache und wollen die Schuldigen zur Verantwortung ziehen. Tatsächlich gelingt das in solchen Fällen aber nur selten. 13.06.2021
Dickflüssige Grütze an der KüsteSchleimplage befällt türkisches MarmarameerKlingt unappetitlich: Meeresschleim bedeckt die Wasseroberfläche und verhindert nicht nur das Baden, sondern auch die Fischerei. Das Marmarameer ist derzeit von der durch Algen ausgelösten Plage befallen. Höhere Temperaturen und unbehandeltes Abwasser, das ins Meer geleitet wird, fördern die Schleimbildung.04.06.2021
Libyen "kein sicherer Hafen"UNO kritisiert EU-Flüchtlingspolitik scharfMigranten aus Afrika werden von Libyens Küstenwache aufgegriffen und ins Land zurückgebracht, wo ihnen Menschenrechtsverletzungen drohen. Andere ertrinken im Mittelmeer, weil die EU ihre Rettungsmissionen zurückgefahren hat. Die UNO kritisiert diese Praxis und fordert die EU zum Handeln auf. 26.05.2021
Tödliche Falle MittelmeerVerirrter Wal liegt vor Mallorca im SterbenVermutlich wegen des Klimawandels verirrt sich ein Grauwal aus dem Pazifik ins Mittelmeer. Das Jungtier taucht seit Wochen immer wieder vor verschiedenen Teilen Europas und Nordafrikas auf. Nun wird er vor Mallorca gesichtet. Die Experten schlagen Alarm. 20.05.2021
Nach Massenflucht aus MarokkoSpaniens Militär greift bei Migranten durchRund 8000 Migranten erreichen an nur einem Tag die spanische Exklave Ceuta in Nordafrika - so viele wie noch nie. Die Stadt ist mit dem Ansturm völlig überfordert. Das spanische Militär schickt Tausende wieder zurück. Doch die Frage bleibt, wie es zu der Massenflucht kommen konnte.18.05.2021
Bei spanischer ExklaveTausende Migranten schwimmen durchs Meer Um von Marokko aus die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta zu erreichen, schwimmen 2700 Migranten kilometerweit durch das Mittelmeer. Viele von ihnen sollen minderjährig sein. Doch die marokkanische Polizei greift nicht ein - womöglich aus Protest gegenüber Spanien.17.05.2021
450 Menschen an Bord"Sea-Watch 4" liegt in Sizilien festEin deutsches Rettungsschiff ist bereits im sizilianischen Hafen festgesetzt. Noch ist unklar, wann die "Sea-Watch 4" wieder auslaufen darf. Die italienischen Behörden werfen den Seenotrettern vor, sich nicht an Vorgaben zu halten. Derweil erreichen immer mehr Migranten das Land.10.05.2021
"Ankünfte werden zunehmen"Über 1000 Geflüchtete erreichen LampedusaWieder mehr Menschen wagen die lebensgefährliche Überfahrt von Nordafrika nach Europa. Allein am Wochenende sind es rund 1200, die auf der Insel Lampedusa anlegen. Zugleich berichten zivile Seenotretter über erschwerte Bedingungen und erheben Vorwürfe gegen die Politik. 09.05.2021
Vor der Südküste FrankreichsJunger Grauwal irrt im Mittelmeer umherDie Kinderstube der Grauwale liegt im Nordpazifik, etwa vor der Küste Kaliforniens oder Mexikos. Von dort stammt ein junger Grauwal, der sich scheinbar gewaltig verirrt hat - und nun mit seiner Anwesenheit im Mittelmeer begeistert. Trotzdem hoffen Experten, dass der Meeressäuger schnell den Weg zurück findet.03.05.2021
"Ocean Viking" darf anlegenItalien lässt 236 Bootsflüchtlinge an LandDie "Ocean Viking" hat am Dienstag 236 Menschen auf dem Mittelmeer gerettet, die mit ihrem Schlauchboot in Seenot geraten waren. Italien erklärt sich nun bereit, die Migranten auf Sizilien an Land gehen zu lassen. Die Helfer üben derweil scharfe Kritik an der "menschenverachtenden" Flüchtlingspolitik der EU. 01.05.2021