"Missliches" BesuchsverbotMerkel gibt Stützpunkt Incirlik noch nicht aufFür die SPD ist klar: Die Bundeswehr kann nach dem erneuten Besuchsverbot für Abgeordnete nicht im türkischen Incirlik bleiben. Kanzlerin Merkel kritisiert die Entscheidung der Türkei ebenfalls und prüft Alternativen. Entschieden hat sie sich aber noch nicht.15.05.2017
Außenamt: "Absolut inakzeptabel"Türkei untersagt erneut Incirlik-Besuch Um den Luftwaffenstützpunkt im türkischen Incirlik droht neuer Streit: Die Regierung in Ankara verbietet einen geplanten Besuch von Abgeordneten des Bundestags bei den dort stationierten Soldaten der Bundeswehr. Kommt der Abzug aus der Türkei jetzt doch?15.05.2017
Mit Diplomatenpass aufgenommenDeutsches Asyl für Soldaten erzürnt TürkeiMehrere Türken mit Diplomatenpass haben in Deutschland Asyl erhalten, darunter Soldaten. Das erzürnt den türkischen Staat. Er macht die Männer für den Putschversuch vom Juli verantwortlich. Die Entscheidung belastet die Beziehung beider Länder weiter.11.05.2017
US-Waffen für Miliz YPGErdogan warnt Trump vor syrischen KurdenDie Türkei ist entsetzt über die Ankündigung der USA, Waffen an kurdische Milizen in Syrien zu liefern. Präsident Erdogan will kommende Woche in Washington persönlich seine "Sorgen" darlegen und US-Präsident Trump über die "Terrororganisation" YPG aufklären.10.05.2017
Neues Referendum in der Türkei?Merkel untersagt Werbung für TodesstrafeDer türkische Präsident bringt ein Referendum zur Einführung der Todesstrafe ins Gespräch. Dass sich auch in Deutschland lebende Türken daran beteiligen würden, hält die Kanzlerin für undenkbar. Die Türkei dürfe hier auch nicht für die Todesstrafe werben.09.05.2017
Deutschland gewährt SchutzTürkische Soldaten erhalten erstmals AsylSeit dem Putschversuch in der Türkei gehen die Behörden hart gegen Staatsdiener vor, die angeblich die Gülen-Bewegung unterstützen. Nun wird bekannt: Deutschland gewährt erstmals türkischen Soldaten Asyl. Das dürfte für neuen Ärger mit Ankara sorgen.08.05.2017
"Roteste aller roten Linien"Juncker warnt Türkei vor TodesstrafeTrotz allen Streits führt die EU immer noch Beitrittsverhandlungen mit der Türkei. Im Falle der von Präsident Erdogan angestrebten Einführung der Todesstrafe wäre aber sofort Schluss, sagt Kommissionschef Juncker und droht mit weiteren Konsequenzen. 08.05.2017
Diplomaten, Richter, SoldatenTürkische Beamte beantragen AsylNach insgesamt drei Verhaftungswellen in der Türkei werden Tausende türkische Staatsdiener entlassen. Immer mehr von ihnen verlassen offenbar das Land Richtung Deutschland, weil sie in der Heimat Verfolgung fürchten.06.05.2017
Todesstrafe als rote LinieSchulz: Kein Referendum in DeutschlandDer türkische Präsident denkt offen über die Wiedereinführung der Todesstrafe nach. Die Entscheidung würde vermutlich in einem Referendum fallen. Ginge es nach SPD-Kanzlerkandidat Schulz, wären Türken in Deutschland davon ausgeschlossen.05.05.2017
"Befremdlicher Vorgang"Yücel antwortet ErdoganSeit Februar befindet sich der Journalist Deniz Yücel in türkischer Haft. In einem Artikel greift er jetzt den türkischen Präsidenten an und verlangt einen "fairen Prozess", damit er das Gefängnis durch die "Vordertür" verlassen kann.05.05.2017