138 Todesopfer im AhrtalStaatsanwaltschaft prüft fahrlässiges HandelnVon der Hochwasserkatastrophe vor wenigen Wochen ist das Ahrtal besonders betroffen. Nach Berichten, dass lokale Verantwortliche vor den Fluten gewarnt worden seien, aber nicht reagierten, prüft die Staatsanwaltschaft nun ein Ermittlungsverfahren. Es geht unter anderem um fahrlässige Tötung.02.08.2021
Katastrophenfonds ist sinnvollScholz nach Flut offen für PflichtversicherungDie Flutschäden werden schrittweise beseitigt, dennoch stehen viele Menschen vor dem Nichts, da sie nicht ausreichend oder gar nicht gegen Hochwasserschäden versichert waren. Kanzlerkandidat Scholz zeigt sich sowohl für eine Versicherungspflicht, als auch für einen Vorsorgefonds offen. 01.08.2021
Prognosen waren bekanntKreis Ahrweiler hätte rechtzeitig warnen könnenIn der Nacht von 14. auf den 15. Juli wälzt sich eine Flutwelle durch das Ahrtal und trifft die Menschen dort fast unvorbereitet. Dabei lagen die alarmierenden Informationen der Kreisverwaltung rechtzeitig vor. Dies bestätigt das rheinland-pfälzische Landesumweltamt. 31.07.2021
Räumung in Flut-Gebiet"Querdenker" müssen Schule verlassenBad Neuenahr-Ahrweiler ist einer der besonders von der Hochwasser-Katastrophe betroffenen Orte in Rheinland-Pfalz. Für zusätzliche Unruhe sorgt in dem Städtchen das Engagement der sogenannten Querdenker, die ein Familienzentrum in einer Schule betreiben. Nun räumt die Polizei das Gebäude.29.07.2021
Hospitalisierung statt InzidenzSPD-Länder fordern bundesweites AmpelsystemDie Infektionszahlen steigen in Deutschland wieder. Gleichzeitig ist mehr als die Hälfte der Bevölkerung vollständig geimpft. Eine Orientierung an der Inzidenz als Richtwert halten daher viele für überholt. Es muss es neues Warnsystem her, das bundesweit gilt, fordern nun auch Rheinland-Pfalz und Berlin.29.07.2021
Hilfe für Winzerbetriebe"Flutwein"-Erlöse unterstützen WiederaufbauKeller sind geflutet, Fässer weggeschwemmt, landwirtschaftliche Geräte vernichtet: Viele Winzer im Ahrtal in Rheinland-Pfalz haben beim Hochwasser hohe Schäden erlitten. Mit dem Erlös von Tausenden geretteten Weinflaschen will nun ein Verein beim Wiederaufbau helfen.28.07.2021
Gab es Fremdverschulden?Staatsanwälte ermitteln zu Flutopfern in LebenshilfeIn der Nacht überrascht die Flut die Bewohner einer Behinderten-Einrichtung im Kreis Ahrweiler und auch die Nachtwache. Diese kann nicht mehr alle in Sicherheit bringen. Zwölf Menschen sterben. Nun untersucht die Staatsanwaltschaft in Koblenz die Todesumstände.25.07.2021
Überschwemmungen in BelgienGewitter in Hochwassergebieten bleiben ausDie Sorge vor erneuten Unwettern in den westdeutschen Hochwassergebieten ist groß, sie bleiben aber aus. Zu starkem Regen und Hagelniederschlägen kommt es dagegen in Bayern und Baden-Württemberg. Die Schäden sind überschaubar. Ganz anders in der belgischen Stadt Dinant. 25.07.2021
Neuer Starkregen möglichFlutgebiete besorgt über drohende UnwetterDie Trümmer der Flutkatastrophe im Westen Deutschlands sind noch längst nicht beseitigt. Doch nun drohen den betroffenen Regionen neue Schauer und Gewitter. Einsatzkräfte und Bewohner bereiten sich vor. Freiwillige Helfer werden gebeten, nicht mehr anzureisen.24.07.2021
Wiederaufbau der Flutgebiete"Trocknen der Gebäude dauert zwei Jahre"Wann sieht das Ahrtal wieder so aus wie früher? Wann sind die großen Schäden an der Erft beseitigt? Nach der Flutkatastrophe laufen die Aufräumarbeiten. Bis die Regionen wieder in altem Glanz erscheinen, wird viel Zeit vergehen. Allein das Trocknen der Häuser dauert Jahre. 24.07.2021Von Kevin Schulte