Wiederaufbau "gigantisch" teuerHabeck: Ukraine braucht 350 Milliarden EuroVom Treffen der G7-Handelsminister erhofft sich Vize-Kanzler Habeck einen Gegenentwurf zum Protektionismus. Deutsche Firmen sollen etwa in die Ukraine investieren, um sie wirtschaftlich zu unterstützen. Die Summe, die das kriegsgebeutelte Land braucht, nennt Habeck "gigantisch".15.09.2022
Mehr Zuschüsse geplantRegierung arbeitet an neuen UnternehmenshilfenTausende Betriebe ächzen unter den hohen Energiepreisen. Die Bundesregierung arbeitet an neuen Entlastungen. Dazu könnte auf Corona-Instrumente zurückgegriffen werden.13.09.2022
Kritik an HabeckWirtschaftsweise: AKWs bis mindestens 2024 betreibenWirtschaftsminister Habeck will zur Bewältigung der Energiekrise zwei Atomkraftwerke bis zum Frühling 2023 in Reserve halten. Das hält der Sachverständigenrat der Bundesregierung für "nicht zielführend". Angesichts des russischen Lieferstopps wollen sie die AKWs länger laufen lassen.13.09.2022
Wenig Zustimmung für Habeck-PlanMehrheit würde AKWs bis 2024 laufen lassenDrei Atomkraftwerke sind in Deutschland noch am Netz. Sie sollen nach den bisherigen Plänen zum Jahresende abgeschaltet werden. Minister Habeck will zwei von ihnen länger am Laufen halten, als Reserve. Doch eine große Mehrheit der Bundesbürger bevorzugt einen anderen Weg.13.09.2022
35 Prozent mit Kanzler zufriedenScholz' Kabinett bekommt schlechte NotenDie Liste der Herausforderungen ist lang: Inflation, Krieg in der Ukraine, Klimawandel geben der Regierung viel zu tun. Doch bei den Wählerinnen und Wählern ist die Zufriedenheit mit dem Kanzler und seinen derzeit wichtigsten Ministern eher durchwachsen.13.09.2022
RTL/ntv-TrendbarometerGrüne stürzen ab, CDU legt zuGas- und Strompreise, Entlastungen, Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke: Das Thema Energiekrise treibt viele Menschen in Deutschland um. Und Wirtschaftsminister Habeck machte zuletzt nicht immer eine gute Figur. Im Trendbarometer rutscht nicht nur er, sondern auch seine Partei ab.13.09.2022
Habeck zieht nicht mitLambrecht für laxere EU-Waffenexport-RegelnDas strenge deutsche Waffenexportrecht macht der heimischen Rüstungsindustrie zu schaffen. Bei europäischen Gemeinschaftsprojekten drohen allen Partnern Blockaden aus Berlin. Das Verteidigungsministerium will die Regeln lockern, Wirtschaftsminister Habeck stellt sich quer.12.09.2022
Hoffnungsreaktor Olkiluoto 3Finnen wollen mit Atomstrom unabhängig sein - und täuschen sichIn wenigen Wochen ist Finnlands bisher größter Atomreaktor voll hochgefahren. Olkiluoto 3 soll das Land von Stromimporten aus Russland unabhängig machen. Andere europäische Länder hegen ähnliche Träume von Atomkraft als Lösung in der Energiekrise. Sie haben aber alle denselben Haken.11.09.2022Von Diana Dittmer
Abstimmung auf Parteitag geplantGrünen-Vorsitzende werben für Ja zu AKW-ReservebetriebBundeswirtschaftsminister Habeck wird für seinen Plan zwar gescholten, die Grünen-Vorsitzenden Lang und Nouripour werben aber dennoch um Zustimmung der Parteimitglieder. Die sollen auf dem Parteitag im Oktober ihr Ja zum Reservebetrieb zweier Atomkraftwerke geben. 10.09.2022
Potenzial der Erneuerbaren fehltLuisa Neubauer kritisiert Fokus auf Kohle und AtomkraftIn der aktuellen Debatte um die Energiesicherheit Deutschlands kommen erneuerbare Energien in den Augen von Aktivistin Luisa Neubauer zu kurz. Sie kritisiert, dass nur über Kohle- und Atomenergie gesprochen würde. "Es entsteht der Eindruck, als hätten wir keine andere Wahl." 10.09.2022