Rückgang zum RivalenPuma-Chef Gulden wechselt zu AdidasEs ist ein spektakulärer Personaltransfer in der deutschen Sportartikelbranche: Der bisherige Puma-Chef Björn Gulden übernimmt beim Konkurrenten Adidas. Gulden arbeitete bereits in den 90ern für das Drei-Streifen-Unternehmen. Nun soll er es in eine "Ära der Stärke führen". 08.11.2022
Drei deutsche Werke betroffenSchaeffler baut noch einmal 1300 Stellen abAutozulieferer Schaeffler bringt erneut ein erfolgreiches Quartal hinter sich. Dennoch werden viele Beschäftigte auch in Deutschland ihre Arbeit verlieren. Das Unternehmen begründet den erneuten Stellenabbau mit einem notwendigen Konzernumbau.08.11.2022
Aktienkurs auf HöhenflugAdidas umwirbt scheidenden Puma-Chef GuldenZum Jahresende trennt sich Puma von seinem Erfolgs-Chef Björn Gulden. Ein neuer Job ist ihm dann womöglich schon sicher: Konkurrent und Nachbar Adidas will ihn zum Nachfolger des zuletzt glücklosen Kaspar Rorsted machen. Die Märkte reagieren prompt.04.11.2022
Cosco erhält geringeren AnteilAmpel fremdelt noch mit Hafen-"Notlösung"Der Einstieg des chinesischen Staatskonzerns Cosco beim Hamburger Hafen verursacht lautes Gegrummel in der Ampel-Koalition. Während die Regierung den Deal mit einem Kompromiss zu retten versucht, werden Politiker von FDP und Grünen deutlich. Auch Ökonomen halten die Entscheidung für unglücklich.25.10.2022
Umstrittener Hafen-DealMinisterien geben Widerstand auf - Teilversagung als KompromissDer Protest ist groß - doch das Kanzleramt hält an einem Einstieg eines chinesischen Staatskonzerns bei einem Terminal im Hamburger Hafen fest. Nun ist innerhalb der Bundesregierung offenbar eine Lösung gefunden. Demnach fällt der Deal kleiner aus.24.10.2022
Terminalbeteiligung in HamburgIfW: Offerte der Chinesen fast wie eine BedrohungDer geplante chinesische Einstieg bei einem Containerterminal im Hamburger Hafen stößt nicht nur in der Ampelkoalition auf Kritik. Wenn China im Gegenzug in Aussicht stellt, die Hansestadt werde zu einem bevorzugten Hafen, stelle sich laut dem IfW die Frage: Was ist, wenn die Beteiligung nicht genehmigt wird?22.10.2022
Hafen-Deal in Hamburg"Cosco ist ein Instrument Pekings"Die chinesische Reederei Cosco will bei einem Containerterminal im Hamburger Hafen einsteigen. Im Gegenzug verspricht der Konzern, seine Ladungsströme dort zu konzentrieren. Das ist problematisch, denn Cosco ist alles andere als ein normales Unternehmen ist, sagt China-Experte Gunter.21.10.2022Von Juliane Kipper
China will in Hamburg einsteigenSPD-Senator wettert gegen "selbst ernannte Hafenexperten"Der Hamburger Hafenlogistiker HHLA will eine strategische Partnerschaft mit einem chinesischen Staatskonzern eingehen. Ein Fehler? Der Ausverkauf deutscher Infrastruktur an China? Nein, betont Hamburgs SPD-Finanzsenator in Richtung FDP und Grüne. Auch der Kanzler versucht zu beruhigen.21.10.2022
Cosco im Hamburger HafenMinister Buschmann fürchtet Chinas KontrolleSechs Bundesministerien laufen Sturm gegen Pläne der chinesischen Reederei Cosco, bei dem Hamburger Hafenlogistiker HHLA einzusteigen. Doch das Kanzleramt bleibt stur. Bundesjustizminister Buschmann warnt nun noch einmal eindringlich vor einem Verkauf.20.10.2022
Sechs Ministerien sind dagegenKanzleramt will Einstieg Chinas in Hamburger Hafen durchboxenDer Schutz kritischer Infrastruktur erhält durch den Ukraine-Krieg höhere Bedeutung. Da irritiert der Versuch des Kanzleramts, einen Teilverkauf eines Hamburger Containerterminals an einen chinesischen Staatskonzern durchzusetzen. Mehrere Ministerien sind dagegen. Die deutsche Wirtschaft berichtet derweil von Drohungen Chinas.20.10.2022