Radikalisiert und traumatisiertKinder der IS-Mütter brauchen Zeit und HilfeJahrelang sitzen Frauen aus Deutschland, die sich der Terrormiliz Islamischer Staat angeschlossen hatten, in syrischen Gefangenenlagern fest. Bei ihrer Rückkehr nach Deutschland bringen sie auch ihre Kinder mit. Die zahlen einen hohen Preis für den radikal-islamistischen Weg ihrer Mütter.09.10.2021Von Solveig Bach
Bislang größte RückholaktionIS-Frauen zurück in DeutschlandÜber 1000 Menschen aus Deutschland reisen Mitte des vergangenen Jahrzehnts nach Syrien und in den Irak, um sich dem IS anzuschließen. Etwa ein Viertel von ihnen sind Frauen. Einige von ihnen holt die Bundesregierung jetzt aus kurdischer Gefangenschaft. Freiheit erwartet die meisten aber nicht.07.10.2021
Bei Ankunft wartet HaftbefehlBKA holt acht IS-Frauen aus SyrienAcht IS-Anhängerinnen aus Syrien und ihre 23 Kinder sind wohl auf dem Weg zurück nach Deutschland. Die Geheimaktion mit Hilfe des US-Militärs bringt den mutmaßlichen Dschihadistinnen allerdings nicht die Freiheit: Auf sechs der Frauen warten Ermittler mit einem Haftbefehl. 06.10.2021
Droht Welle aus Afghanistan?Erdogan-Berater: Können keine Flüchtlinge aufnehmenDie Kapazitätsgrenze der Türkei sei erreicht, sagt Erdogan-Berater Ibrahim Kalın mit Blick auf mögliche Geflüchtete aus Afghanistan. Nach der dortigen Machtübernahme der Taliban und der schweren wirtschaftlichen Krise könnten mehr Menschen das Land verlassen und in die Türkei fliehen. 04.10.2021
Ankara kündigt Waffenkäufe anPutin begrüßt Erdogan in SotschiDie Selbstisolation liegt hinter dem Kreml-Chef und so begrüßt Putin den türkischen Präsidenten Erdogan persönlich. Die Liste der Themen ist lang: die Lage im syrischen Idlib, russische Gaslieferungen oder Waffenkäufe Ankaras, die der NATO missfallen. Die Krim wird wohl ausgeklammert. 29.09.2021
Assad lobt gemeinsame ErfolgePutin: Fremde Truppen Syriens "Hauptproblem"Der Bürgerkrieg in Syrien ist medial weniger präsent, er schwelt aber noch immer. Bei einem Treffen mit Assad macht Russlands Präsident Putin auch das Hauptproblem dafür aus: ausländische Truppen, die kein UN-Mandat besäßen. Ob er damit einen Nachbarstaat meint, ist unklar. 14.09.2021
Zwei Tote in Provinz IdlibAnschlag auf türkische Soldaten in SyrienVermutlich durch einen Bombenanschlag sterben im Norden Syriens zwei türkische Soldaten. Der Angriff erfolgt in einer Region, wo Al-Kaidas syrischer Ableger dominiert. Währenddessen versuchen die UN, die Verfassungsgespräche wiederzubeleben.11.09.2021
Rückkehrer nach SyrienVergewaltigt, gefoltert, ermordetSeit Beginn des Bürgerkriegs 2011 sind über 6,6 Millionen Menschen aus Syrien geflohen. Aufgrund der andauernden Zustände vor Ort kehren die wenigsten davon in ihre ursprüngliche Heimat zurück. Diejenigen, die es doch tun, müssen laut einem neuen Bericht von Amnesty International das Schlimmste fürchten.07.09.2021Von Valerie Dörner
Amnesty dokumentiert FälleSyrien-Rückkehrer misshandelt und ermordetDie Lage in Syrien hat sich zuletzt beruhigt, ein sicherer Ort ist das Land aber nicht. Zurückgekehrte Flüchtlinge, die dem Geheimdienst in die Hände fallen, müssten mit dem Schlimmsten rechnen, warnt Amnesty International. 07.09.2021
Polizeieinsatz in BerlinSyrer wegen Kriegsverbrechen verhaftetIm März 2014 sterben in Damaskus sieben Menschen durch eine abgefeuerte Granate. Nun nimmt die Polizei den mutmaßlichen Täter in Berlin fest. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm Mord und Kriegsverbrechen vor. Er soll einer syrisch-palästinensischen Miliz angehört haben.04.08.2021