Pumpen trotzen kritischer MarkeStausee kühlt AKW Saporischschja weiterhinZuletzt warnt der ukrainische Betreiber des AKW Saporischschja: Der Pegel des Kachowka-Stausees sei so niedrig, dass das Kernkraftwerk nicht mehr gekühlt werden könne. Später widerspricht die Internationale Atomenergiebehörde. Es bleibt mehr Zeit für die Suche nach einer Alternative als gedacht.09.06.2023
"Natürlich sind wir schon da"DRK reagiert auf Selenskyj-Kritik mit UnverständnisDie Menschen in den Flutgebieten rund um den Kachowka-Staudamm in der Ukraine sind dringend auf Hilfe angewiesen. Präsident Selenskyj erweckt in einem Interview den Eindruck, dass das Rote Kreuz nicht vor Ort ist. Dem widerspricht DRK-Generalsekretär Reuter entschieden.08.06.2023
Kühlbecken werden vollgepumptAKW Saporischschja bereitet sich auf Wassermangel vorDas Wasser des Kachowka-Staudamms versorgt auch das AKW Saporischschja mit Kühlwasser. Die Kühlbecken würden derzeit aufgefüllt, teilt die Internationale Atomenergiebehörde mit. Sind sie voll, reichten sie für Monate. Dennoch blicken die Ukrainer mit Sorge auf die Entwicklungen.08.06.2023
"Russen schießen auf Retter"Selenskyj fordert UN-Hilfe für besetztes ChersonVor allem im russisch besetzten Teil von Cherson sieht Selenskyj die Menschen in einer verzweifelten Situation. Statt zu helfen, würden die Besatzer auf ukrainische Retter schießen. Von den UN und dem Roten Kreuz verlangt der Präsident sofortige Maßnahmen. 08.06.2023
Zerstörter Kachowka-StaudammSelenskyj beruft nationalen Sicherheitsrat einDie Explosionen am Kachowka-Staudamm setzen gewaltige Wassermassen frei. Präsident Selenskyj macht "russische Terroristen" verantwortlich und ruft den nationalen Sicherheitsrat der Ukraine zusammen. Derweil sieht die UN-Atombehörde momentan keine Gefahr für das nahegelegene AKW Saporischschja.06.06.2023
In Kriegen und KonfliktenUNICEF: 20 Kinder pro Tag getötet oder verstümmeltIm Krieg geraten auch immer wieder Schulen und Krankenhäuser unter Beschuss. Mindestens 120.000 Kinder weltweit werden in den vergangenen Jahren laut UNICEF bei Angriffen getötet oder schwer verletzt. Die Dunkelziffer sei noch weit höher.05.06.2023
BRICS-Treffen in SüdafrikaPutin gibt auch in Abwesenheit den Ton anAm Kap der Guten Hoffnung formiert sich ein Gegenpol zum Westen: Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika kommen auf Ministerebene zusammen und üben den Schulterschluss. Der russische Angriffskrieg schwebt über dem Treffen. Nur der Umgang damit ist überwiegend anders als im Rest der Welt.02.06.2023Von Nicole Macheroux-Denault, Kapstadt
"Sehr hohes Müllaufkommen"Lemke fordert globales Abkommen für PlastikproduktionDie weltweite Plastikproduktion hat sich in den vergangenen 20 Jahren verdoppelt. Auch Deutschland habe Schwierigkeiten, die Müllmassen noch in den Griff zu bekommen, erklärt Bundesumweltministerin Lemke. Eine globale Lösung müsse her.02.06.2023
Bergung im Roten Meer begonnenVerrottender Öltanker droht zu berstenSeit acht Jahren liegt der marode Öltanker "FSO Safer" vor der Küste des Jemen. An Bord sind mehr als eine Million Barrel Rohöl. Sollten die ins Meer gelangen, droht eine Umweltkatastrophe. Die UN versuchen nun zu bergen - doch die Zeit wird knapp.02.06.2023
Vertraulicher BerichtIAEA: Iran stockt 60-prozentiges Uran auf 114 Kilo aufIn den vergangenen Monaten stellt der Iran kiloweise Uran mit fast waffenfähigen Reinheitsgraden her. Die IAEA beäugt die Vorgänge in dem Land mit Argwohn. Zwar sind die Inspektoren zufriedener, was die Kooperation mit Teheran anbelangt. Einen vollen Durchblick haben sie jedoch nicht.31.05.2023