Zittern um Schiff "Global One"MV-Werften-Eigner Genting will eigene AbwicklungFür die insolventen MV Werften ist es der nächste Rückschlag: Nun ist auch der asiatische Mutterkonzern Genting pleite. Die Zukunft des fast fertigen Kreuzfahrtschiffs "Global One" bleibt damit weiter ungewiss. Doch es gibt auch neue Hoffnung. 19.01.2022
Genting erwägt LiquidierungMV Werften sitzen weiter auf dem TrockenenSie soll knapp 10.000 Passagieren Platz bieten, doch im Moment befindet sie sich noch in einer Schiffbauhalle in Wismar: die "Global Dream". Ob das Kreuzfahrtschiff jemals in den insolventen MV Werften fertig gebaut wird, ist offen. Mutter-Konzern Genting Hongkong will nun an frisches Geld kommen.18.01.2022
Hoffnung für insolvente WerftMV-Werften-Chef: Genting ist raus bei LloydDie MV Werften und die Bremerhavener Lloyd-Werft sind insolvent. Beide sind Teil des asiatischen Konzerns Genting. Im Fall eines Verkaufs von Lloyd können die Hongkonger aber nicht mehr mitreden. Der Insolvenzverwalter betont: "Wir sind völlig unabhängig."16.01.2022
Hoffnung für MV WerftenInsolvenzverwalter will Schiff fertigstellenNachdem das Amtsgericht Schwerin für vier der acht insolventen MV-Werften-Gesellschaften einen vorläufigen Insolvenzverwalter eingesetzt hat, keimt Hoffnung auf. Neben Gesprächen mit möglichen Investoren kündigt dieser auch an: Das Kreuzfahrtschiff "Global One" soll zu Ende gebaut werden.12.01.2022
Kredite werden nicht bedientWerften-Pleite bringt Genting-Konzern in SeenotMit der Pleite der MV Werften versiegen für den Genting-Konzern mehrere Geldquellen. Ein Kreditversicherer kündigt sein Engagement. In der Folge drehen Banken den Geldhahn zu. Der Konzern kann seine Gläubiger nicht mehr auszahlen. Vor Gericht kämpft er nun um ein Landes-Darlehen.11.01.2022
IG Metall mit wenig HoffnungBund zeigt bei Werft-Pleite auf EignerAm Ende ist wohl niemand überrascht: Die Werften im Nordosten sind pleite. Über die Finanzierung eines zu großen Teilen fertigen Schiffes hat es keine Einigung gegeben. Nun beginnt die Suche nach einer Zukunft für 2000 Beschäftigte sowie einer Perspektive für die Schiffbau-Standorte.10.01.2022
Keine Einigung bei RettungspaketMV Werften melden Insolvenz anDer politische Wille war da. Doch im Ringen um die Zukunft der angeschlagenen MV Werften können sich Bund, Land und Eigner nicht einigen. Es folgt die Anmeldung der Insolvenz. Tausende Arbeitsplätze im Nordosten sind gefährdet.10.01.2022
Zähes Ringen mit dem EignerMV zittert um seine WerftenVerspätete Gehälter, ausgesetzter Aktienhandel und weiter keine Lösung im Streit mit dem Eigner: Fast 2000 Beschäftigte der MV Werften bangen weiter um ihre Jobs. Die Corona-Krise hat den Eigentümer in schwere Fahrwasser gebracht.07.01.2022
Leere Dockhallen an der EmsMeyer-Werft stehen schwierigsten Jahre noch bevorDem deutschen Schiffbau geht es angesichts der Konkurrenz aus Fernost nicht gut. Die Corona-Pandemie macht den Betrieb zusätzlich komplizierter und teurer. Besonders schwer trifft die Krise das Geschäftsmodell der Familie Meyer. Dabei hat die Werft einiges unternommen, um die Probleme abzufedern.04.01.2022
Lürssen verkleinert GeschäftBei Blohm+Voss wackeln JobsWer die Hamburger Landungsbrücken kennt, kennt auch die Traditionswerft Blohm+Voss. Eigner Lürssen sieht für Teile des Geschäfts keine Zukunft mehr und stellt einen Teil der 580 Jobs infrage. Künftig sollen in Hamburg unter anderem keine Kreuzfahrtschiffe mehr gewartet werden.01.10.2021