"Wäre unerträglicher Zustand"Richterbund ist gegen Rückkehr von AfD-MannDer einstige AfD-Bundestagsabgeordnete Maier will wieder als Richter in Sachsen arbeiten. Daran stört sich nicht nur der Zentralrat der Juden, sondern auch der deutsche Richterbund. Dessen Vorsitzender fordert den Landtag auf, ein in Deutschland noch nie angewandtes Verfahren gegen Maier zu prüfen.09.02.2022
"'Jude' ist kein Schimpfwort"Zentralratspräsident kritisiert Duden-EintragIm Duden ist der Eintrag zum Wort "Jude" mit einem Hinweis versehen, dass es auch diskriminierend benutzt und so empfunden werden kann. Dem widerspricht der Zentralrat der Juden vehement: Es sei "weder ein Schimpfwort noch diskriminierend". Die Duden-Redaktion reagiert umgehend.07.02.2022
Kritik an Amnesty International"Apartheid"-Vorwurf gegen Israel schockiert BundIsrael behandle Palästinenser wie eine "minderwertige" ethnische Gruppe, lautet der Vorwurf von Amnesty International. Der Vergleich mit dem einstigen Apartheids-Regime in Südafrika löst weltweit eine Welle der Empörung aus. Auch die Bundesregierung findet deutliche Worte.02.02.2022
Israel protestiert scharfAmnesty wirft Israel "Apartheid" vorAmnesty International erhebt schwere Vorwürfe gegen Israel. Palästinenser würden in den besetzten Gebieten und in Israel als "minderwertige" Bürger behandelt, erklärt Amnesty-Generalsekretärin Callamard. Israel nennt den Bericht "losgelöst von der Realität".01.02.2022
"Gefahr für unser Land"Zentralrat der Juden warnt vor der AfDKurz vor der Bundestagswahl ruft der Zentralrat der Juden auf, nicht die AfD zu wählen. Die Partei fördere "Antisemitismus, Rassismus und Menschenfeindlichkeit". Mit scharfer Kritik reagiert die Organisation auf die Teilnahme mehrerer AfD-Politiker an Protesten der "Querdenker".09.09.2021
Vorfälle auf "Querdenker"-DemosCorona gibt Antisemitismus AuftriebIn der Corona-Pandemie erleben Verschwörungstheorien in einigen Teilen der Gesellschaft Hochkonjunktur - oft sind sie klar antisemitisch und befeuern Vorurteile gegen Juden. Einer Studie zufolge ereignet sich ein großer Teil der antisemitischen Vorfälle auf Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. 08.08.2021
Corona-Demos schüren HassAntisemitismus nimmt zu - fünf Vorfälle pro TagZunächst schien es weniger antisemitische Vorfälle während der Pandemie zu geben. Doch dann kamen die Querdenker-Demos und führten zu einem rasanten Anstieg der gemeldeten antisemitischen Übergriffe, wie nun eine Auswertung gemeldeter Vorfälle feststellt.28.06.2021Von Clara Suchy
Novum in der BundeswehrMilitärrabbiner Balla schreibt GeschichteDie Bundesrepublik bekommt das erste Mal in ihrer Geschichte einen Militärrabbiner. Der gebürtige Ungar Zsolt Balla bringt Kindheitserfahrungen und Eindrücke mit, die weit über seine Arbeit als Rabbiner in Leipzig hinausgehen.21.06.2021Von Solveig Bach
Nach Demos am SamstagJüdische Amtsträger entsetzt über ParolenAuf Demonstrationen zum Nahost-Konflikt kommt es am Samstag zu Ausschreitungen. Fast 100 Polizisten werden in Berlin-Neukölln verletzt. Was die Juden in Deutschland verletzt, sind Parolen, die zu hören sind. Zwei wichtige Personen der jüdischen Gemeinde in Deutschland zeigen sich entsetzt.16.05.2021
Ziel war die SynagogePolizei stoppt antisemitische DemonstrationSeit Montag beschießt die Hamas Israel mit Raketen. Israel antwortet mit dem umfangreichsten Bombardement seit dem Gaza-Krieg. In Gelsenkirchen gehen nun mehr als hundert Demonstranten auf die Straße und skandieren zunächst anti-israelische Rufe. Doch dann sind auch antisemitische Sprechchöre zu hören.13.05.2021