70 Jahre Zentralrat der JudenUrsprünglich nur ein ProvisoriumEs mag sich heute erstaunlich anhören. Doch als vor 70 Jahren der Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet wurde, ging niemand davon aus, dass diese Organisation lange bestehen bleiben würde.15.09.2020Von Alex Feuerherdt
"Bewegung hat Unschuld verloren"GdP: Corona-Proteste driften nach rechtsDie rechte Inszenierung vor dem Reichstagseingang beschäftigt weiter die Politik und staatliche Behörden. Rechtsextreme Gruppen "kapern" die Corona-Proteste, warnt die Gewerkschaft der Polizei. Bundesgesundheitsminister Spahn mahnt zugleich, die Bilder aus Berlin "nicht als Gesamtstimmung im Land" zu werten.01.09.2020
Gründung vor 70 JahrenKnobloch würdigt Zentralrat der JudenEr gibt der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland eine Stimme: Der Zentralrat der Juden begeht an diesem Sonntag seinen 70. Jahrestag. Fünf Jahre nach dem Ende der NS-Diktatur wurde er gegründet. Mit einem so langen Fortbestand habe damals niemand gerechnet, sagt die ehemalige Präsidentin Charlotte Knobloch.19.07.2020
Schuster im "ntv Frühstart""Antisemitismus ist salonfähiger geworden"75 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz ist der Befund des Präsidenten des Zentralrats der Juden im "ntv Frühstart" alarmierend: Viele Deutsche trauten sich wieder zu sagen, "was man lange Zeit gedacht hat, sich aber nicht getraut hat zu sagen". 21.01.2020
Tatbestand der Volksverhetzung?Strafe für Drohmails gegen Juden gefordertGerade Juden sind in Deutschland oft Opfer von Hass und Gewalt. Der Tatbestand der Volksverhetzung gilt aber nicht für private Drohungen oder Hassbotschaften. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung würde das gern ändern - aus aktuellem Anlass.31.12.2019
Drittel der Stellen unbesetztGegen Rechts: Mehr Staatsanwälte gefordertDie Gefahr durch Neonazis ist eine große Belastung für den Rechtsstaat - die Fälle Lübcke und Halle zeigen den Ernst der Lage. Der Richterbund fordert nun mehr Staatsanwälte, denn bei der Bundesanwaltschaft klaffen riesige Personallücken.23.12.2019
Jüdische Gemeinde in SorgeWenn AfD regiert: Schuster würde emigrierenDie Unruhe in der jüdischen Gemeinde in Deutschland wächst. Nach dem Publizisten Friedman spricht auch der Zentralratspräsident der Juden in Deutschland offen darüber, auszuwandern. Wie Friedman zieht Schuster die Grenze bei einer Regierungsbeteiligung der AfD. 17.12.2019
"Bündnis der Mitte" geplantChristdemokraten kooperieren nicht mit AfDNach der Debatte über eine mögliche Kooperation der Thüringer CDU mit der AfD beziehen die Christdemokraten nun Stellung: Es wird keine Zusammenarbeit geben. Zuvor gab es heftige Kritik, unter anderem vom Zentralrat der Juden. 05.11.2019
Netanjahu verurteilt AnschlagMerkel versichert Verbundenheit mit JudenWährend Merkel und Steinmeier ihre Solidarität mit den deutschen Juden bekunden, kommen aus Israel mahnende Worte: Israels Ministerpräsident Netanjahu bescheinigt Europa einen wachsenden Antisemitismus. Sein Rivale Gantz meint, der Angriff auf die Synagoge in Halle müsse ein Weckruf sein.09.10.2019
Antisemitischer Angriff in HalleZentralrat kritisiert fehlenden PolizeischutzNach dem Angriff auf die Synagoge in Halle am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur kritisiert der Zentralrat der Juden mangelnden Schutz durch die Polizei. Israels Botschaft gibt sich zurückhaltender, doch es wird deutlich: Die deutschen Juden sind zutiefst verängstigt. 09.10.2019