Auto

Wieder ein Prototyp Elektrozwerg von iEV Motors mit Streckfunktion

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Der Z von iEV aus Dänemark kann so verlängert werden, dass ein zweiter Fahrgast in dem stromernden Gefährt Platz findet.

(Foto: iEV)

Erneut ist ein Startup angetreten, die urbane Elektromobilität zu revolutionieren. Diesmal kommt es aus Dänemark und präsentiert den Z. Ein E-Mobil, das sich in der Länge verändern kann und so nicht nur mehr Fahrgästen Platz bietet, sondern beim Parken auch weniger Verkehrsraum beansprucht.

iEV Motors ist nicht das erste Unternehmen aus Skandinavien, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, ein ultrakompaktes Elektroauto zu entwickeln und auf den Markt zu bringen. Bis dato waren die Entwicklungen allerdings nicht von großem Erfolg gekrönt. Das soll sich natürlich bei dem von dem Startup aus Dänemark entwickelten E-Auto namens Z ändern.

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Hübsch illuminiert mit LED-Leuchten ist der Z auch.

(Foto: iEV)

Der Z ist lediglich 1,98 Meter lang, 78 Zentimeter breit und wird maximal 45 km/h schnell. Der Clou ist aber, dass der Stromer sich dank einer in der Länge variablen Karosserie vom Ein- zum Zweisitzer wandeln kann. Das gelingt dadurch, dass sich der hintere und der vordere Teil des Fahrzeugs auseinanderschieben lassen. Damit wächst das Auto in der Länge und bietet so nicht nur mehr Platz für einen zweiten Passagier, sondern auch für Gepäck. Außerdem erlaubt der Mechanismus einen einfachen Zustieg zum Innenraum.

Nur 220 Kilogramm schwer

Der nur 220 Kilogramm wiegende Ministromer dürfte als Fahrzeug der Leichtbauklasse L6e seine Zulassung erhalten. Der E-Antrieb soll 5 PS leisten, die Reichweite mit einfacher Batterie 60 bis 80 Kilometer betragen. Mit doppelter Akkukapazität lässt sich dieser Wert verdoppeln. Die reguläre Ladezeit wird mit drei Stunden angegeben, mit optionaler Schnellladetechnik dauert der Vorgang 15 Minuten.

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5850 Euro will iEV für den Z haben.

(Foto: iEV)

Der Z soll nach Angaben des Herstellers stets mit dem Internet verbunden sein, was entsprechende Konnektivitätsdienste per App wie einen schlüssellosen Zugang zum Fahrzeug oder seine Ortung erlaubt. Interessenten können den Z gegen eine Gebühr von 100 Euro vorbestellen, Ende 2022 soll dann die Serienversion vorgestellt werden, die 5850 Euro kosten wird.

Ob es am Ende zur Produktion des Z kommen wird, bleibt abzuwarten. Bislang gibt es lediglich Videos des Stromers, die einen von der Serienreife noch weit entfernt wirkenden Prototypen zeigen. Und wie eingangs gesagt: Die Geschichte der jüngeren Vergangenheit zeigt, dass viele Startups über die Präsentation eines Prototypen nicht hinauskommen.

Quelle: ntv.de, hpr/sp-x

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