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"Papa was a Rolling Stone" Dennis Edwards ist tot

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"Papa was a Rolling Stone": Dennis Edwards (2.v.l.), hier bei einem Auftritt in der Offenbacher Stadthalle im Jahr 1975.

dpa

Fans der "Temptations" trauern um eine weltberühmte Stimme: Dennis Edwards, der mit Soul-, Funk- und Disco-Hits weit über die Grenzen der USA hinaus bekannt wurde, ist am Tag vor seinem Geburtstag gestorben.

US-Soulsänger Dennis Edwards, der mit den Temptations Hits wie "Papa was a Rollin Stone" und "Cloud Nine" sang, ist im Alter von 74 Jahren gestorben. Der in Detroit aufgewachsene Musiker sei am Freitag in Chicago gestorben, bestätigte seine Familie dem TV-Sender CBS.

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Der Tod ereilte ihn nach langer, schwerer Krankheit kurz vor seinem Geburtstag: Edwards wäre an diesem Samstag 75 Jahre alt geworden.

Als Sänger bei "The Temptations" (deutsch: "Die Versuchungen") eroberte sich Edwards ab 1968 einen festen Platz in der US-Musikgeschichte. Bekannt wurde die Band bereits in den frühen 1960er-Jahren vor allem für ihren sogenannten Motown-Sound, eine Spielart des Soul, dessen Name auf das legendäre Motown-Plattenlabel aus Detroit zurückgeht.

Die Stadt an den Großen Seen verstand sich schon damals als Herzkammer der US-Automobilindustrie. Noch heute findet hier mit der "Auto Show" regelmäßig die größte und wichtigste Automesse Nordamerikas statt. Der Name des Labels Motown ist die verkürzte Form des Beinamens "Motor-Town". Die Metropole im US-Bundesstaat Michigan zog damals viele Arbeiter aus dem strukturschwächeren Süden der USA an.

Weltruhm erlangte Edwards mit Temptations jedoch vor allem in den frühen 1970er-Jahren mit einem Mix aus Funk und Disco. Die Gruppe trennte sich 1977 von Edwards, der bis dahin vor allem in der zweiten Reihe der fünfköpfigen Formation gesungen hatte. Im Jahr 1980 kehrte er jedoch als Leadsänger und Gesicht der Band zurück. 1984 startete er eine Solo-Karriere und schaffte es mit dem Album "Don't Look Any Further" bis auf die vorderen Plätze der US-Charts.

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Quelle: n-tv.de, dpa

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