Politik

RTL/ntv-Trendbarometer SPD verbessert sich leicht, AfD verliert

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Im Juni 2022 erreichten die Sozialdemokraten zum letzten mal 20 Prozent Zustimmung.

(Foto: picture alliance/dpa)

Für eine "2" vorn reicht es nicht, aber die SPD kommt im neuen Trendbarometer auf einen Prozentpunkt an die 20er-Marke heran. Die Ampelpartner und die Union halten ihre Werte der Vorwoche.

Die Sozialdemokraten können im aktuellen Trendbarometer von RTL/ntv Boden gutmachen. Sie gewinnen einen Prozentpunkt hinzu, während die Werte fast aller anderen Parteien konstant bleiben. Lediglich die AfD verschlechtert sich um einen Prozentpunkt.

Würde der Bundestag in dieser Woche gewählt, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 28 Prozent (Bundestagswahl im September 2021: 24,1 Prozent), Grüne 20 Prozent (14,8 Prozent), SPD 19 Prozent (25,7 Prozent), AfD 12 Prozent (10,3 Prozent), FDP 7 Prozent (11,5 Prozent), Linke 5 Prozent (4,9 Prozent). Für sonstige Parteien würden sich 9 Prozent der Wählerinnen und Wähler entscheiden (8,7 Prozent). Der Anteil der Nichtwähler und Unentschlossenen entspricht mit 23 Prozent in etwa dem Anteil der Nichtwähler bei der letzten Bundestagswahl (23,4 Prozent).

Bei der Kanzlerpräferenz gewinnen in der Kandidatenkonstellation Olaf Scholz - Friedrich Merz - Robert Habeck alle drei Akteure jeweils einen Prozentpunkt hinzu. Scholz käme damit auf 23 Prozent Zustimmung, Merz und Habeck auf jeweils 21 Prozent. 35 Prozent würden sich für keinen der drei aussprechen.

In der Konstellation Scholz - Merz - Annalena Baerbock verbessern sich Scholz und Merz jeweils um einen Prozentpunkt, während Baerbock gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt verliert. Der Kanzler würde 25 Prozent erreichen, der CDU-Chef 24 Prozent und die Außenministerin 22 Prozent.

Jeweils 13 Prozent trauen aktuell der SPD, den Unionsparteien und den Grünen, 3 Prozent der FDP und 4 Prozent einer der anderen Parteien politische Kompetenz zu. 54 Prozent (und damit die Mehrheit der Befragten) glauben, dass keine Partei mit den Problemen in Deutschland fertigwerden kann.

Bei den Wirtschaftserwartungen zeigen die Deutschen mehr Optimismus. 21 Prozent aller Bundesbürger rechnen damit, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in Deutschland in den kommenden Jahren verbessern werden. 19 Prozent waren es in der Vorwoche. 53 Prozent gehen von einer Verschlechterung aus, hier lag der vorherige Wert bei 57 Prozent. 24 Prozent rechnen nicht mit einer Veränderung der wirtschaftlichen Lage.

Auch in dieser Woche ist der Ukraine-Krieg (64 Prozent) - mit zunehmendem Abstand vor der Energiekrise (32 Prozent) - das Thema, das die Bundesbürger am meisten bewegt. An dritter Stelle folgt in dieser Woche das Thema Bundeswehr mit dem Wechsel an der Spitze des Verteidigungsministeriums (26 Prozent).

Die Daten wurden vom Markt- und Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag von RTL Deutschland vom 17. bis 23. Januar 2023 erhoben. Datenbasis: 2502 Befragte. Statistische Fehlertoleranz: plus/minus 2,5 Prozentpunkte.

Weitere Informationen zu Forsa hier.
Forsa-Umfragen im Auftrag von RTL Deutschland

Quelle: ntv.de, fni

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