Politik

"Und morgen geht's dann los" Scholz nimmt grün-gelbes Angebot an

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Olaf Scholz trat im Willy-Brandt-Haus zusammen mit den beiden Parteivorsitzenden vor die Presse, um mitzuteilen, dass die Sondierungen am Donnerstag starten.

(Foto: dpa)

Die Ampel rückt näher: Nach den Entscheidungen von Grünen und FDP, der SPD ein Gesprächsangebot zu machen, äußert sich auch SPD-Kanzlerkandidat Scholz. Er will eine Regierung bilden, die für wirtschaftliche Modernisierung, Klimaschutz und "mehr Respekt in unserer Gesellschaft" steht.

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz hat das Gesprächsangebot von Grünen und FDP angenommen. Schon die jeweiligen Einzelgespräche mit den beiden Parteien seien "sehr konstruktiv" verlaufen, sagte Scholz, nachdem sich am Vormittag nacheinander Grüne und FDP geäußert hatten.

Die SPD sei "sehr dankbar für die sehr professionelle und ernsthafte Art und Weise, wie sowohl die Grünen als auch die FDP die Bildung der Regierung bisher vorangetrieben haben", so Scholz weiter. "Die Bürgerinnen und Bürger haben uns einen Auftrag gegeben, eine Regierung zustande zu bringen, auch die aktuellen Umfragen zeigen immer wieder, dass das der Wille der Bürgerinnen und Bürger dieses Landes ist. Es ist jetzt an uns, das auch umzusetzen."

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Scholz nannte Fortschritt und Modernisierung als übergeordnete Aufgabe und dann drei inhaltliche Punkte, die man schwerpunktmäßig jeweils einer der drei Parteien zuordnen könnte. Er sagte, es gehe darum, eine Regierung zu bilden, die "den Fortschritt in Deutschland" und "die notwendige Modernisierung" zustande bringen will; "eine Regierung, die sich darum bemüht, die wirtschaftliche und industrielle Modernisierung Deutschlands in Angriff zu nehmen, die dafür sorgt, dass der menschengemachte Klimawandel schnell aufgehalten wird und die auch für mehr Respekt in unserer Gesellschaft sorgt".

Er fügte hinzu: "Das ist das, was wir nun miteinander bereden werden." Alle drei Parteien hätten solche Zielsetzungen, so Scholz. "Und morgen geht's dann los." Am Vormittag hatten zunächst die Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Robert Habeck erklärt, dass sie mit der SPD in Sondierungen eintreten wollen. Danach sagte FDP-Chef Christian Lindner, er habe Scholz vorgeschlagen, dass es bereits am Donnerstag ein Gespräch zu dritt gebe; dies werde auch passieren.

Quelle: ntv.de, hvo

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