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Wimbledon-Aus in erster Runde 15-Jährige wirft Venus Williams raus

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Cori Gauff hat es geschafft: Sie hat tatsächlich ihr Vorbild geschlagen.

(Foto: dpa)

Venus Williams ist schon zweifache Wimbledon-Siegerin, da ist Cori Gauff noch gar nicht auf der Welt. Der heute 15-Jährigen gelingt nun eine Sensation: Sie besiegt ihr Idol in London. Das Tennis-Talent kann es selbst kaum glauben und lässt den Emotionen freien Lauf.

Die erst 15-jährige Cori Gauff hat in Wimbledon für eine große Überraschung gesorgt. Die Nummer 313 der Tennis-Welt entschied das Generationen-Duell zweier US-Amerikanerinnen mit Venus Williams dank eines 6:4, 6:4-Erfolgs für sich. Gauff hatte zuvor im Alter von 15 Jahren und 122 Tagen als jüngste Spielerin in der Geschichte des Profi-Tennis seit 1968 die Qualifikation des Rasenturniers gemeistert. Sie gilt als das derzeit größte Talent im Frauentennis. Die Schwestern Serena und Venus Williams bezeichnet sie als ihre Vorbilder.

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Händeschütteln nach dem Match.

(Foto: REUTERS)

"Ich weiß nicht, wie ich mich fühle. Es ist das erste Mal, dass ich weine nach einem Match, das ich gewonnen habe", sagte Gauff nach dem Sieg über ihr 39 Jahre altes Idol. Die ältere Williams-Schwester hatte schon zwei ihrer fünf Wimbledon-Titel gewonnen, bevor Gauff am 13. März 2004 geboren wurde.

Das Talent trifft bei seinem Grand-Slam-Debüt in der zweiten Runde auf die Slowakin Magdalena Rybarikova. "Ich lebe meinen Traum im Moment", sagte Gauff, die nach dem Matchball Freudentränen vergoss: "Ich hätte niemals geglaubt, so weit zu kommen."

An einem desaströsen Eröffnungstag aus deutscher Sicht mit sieben Erstrunden-Niederlagen schied in der Damen-Konkurrenz überraschend auch die Weltranglisten-Zweite Naomi Osaka aus. Die US-Open- und Australian-Open-Siegerin aus Japan verlor gegen Julia Putinzewa aus Kasachstan 6:7 (4:7), 2:6. Bei den Herren scheiterte der griechische Shootingstar Stefanos Tsitsipas unerwartet mit einem 4:6, 6:3, 4:6, 7:6 (10:8), 3:6 am Italiener Thomas Fabbiano.

Quelle: ntv.de, hul/dpa/SID