FC Köln luchst Liga-Konkurrent Stürmer ab
Der frühere Fußball-Nationalspieler Luca Waldschmidt spielt künftig beim 1. FC Köln. Wie der Klub mitteilte, wird der 27 Jahre alte Offensivspieler bis zum 30. Juni 2024 vom Bundesliga-Konkurrenten VfL Wolfsburg ausgeliehen. Waldschmidt war 2021 für zwölf Millionen Euro von Benfica Lissabon nach Wolfsburg gewechselt. Beim VfL ist der frühere Freiburger indes nie richtig angekommen. In der vergangenen Spielzeit spielte Waldschmidt lediglich viermal von Beginn an und schoss insgesamt nur vier Tore bei 18 Saisoneinsätzen.
Monza will Stadion nach Berlusconi benennen
Dem "Cavaliere" blieb sein letzter Traum verwehrt
Die Stadt Monza will das lokale Stadion nach dem am Montag verstorbenen Unternehmer und Politiker Silvio Berlusconi benennen. Ein entsprechender Antrag wurde beim Gemeinderat eingereicht und soll mit den Unterschriften von Bürgern unterstützt werden. Der 86-jährige Berlusconi hatte den Klub AC Monza im Jahr 2018 übernommen und von der dritten Liga erstmals in die Serie A geführt. Der Verein, der von Berlusconis "rechter Hand" Adriano Galliani geführt wird, hat in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft.
Italiens Fußball würdigte den Verstorbenen recht geschlossen. Berlusconi habe "die Geschichte des italienischen Fußballs verändert", sagte Verbandschef Gabriele Gravina über den früheren Präsidenten der AC Mailand. Er habe die "Paradigmen verändert" und "den italienischen Fußball an die Spitze Europas und der Welt" geführt, teilte Lorenzo Casini mit, Präsident der Serie A. Hunderte Fans von Milan und Monza versammelten sich zudem vor Berlusconis Residenz in Arcore und legten Schals ihrer Klubs nieder.
Premiere: FIFA zahlt Amateurklub 159.990 Euro

Der französische Amateurverein SC Malesherbois hat als erster Fußballklub von der automatisierten Ausbildungsvergütung des Weltverbandes FIFA profitiert, die künftig zum Standard werden soll. Der Verein erhielt von der FIFA-Abrechnungsstelle 159.990 Euro, weil er Chelsea-Profi Benoit Badiashile als Jugendlicher ausgebildet hatte. Der Innenverteidiger war im Januar für 37,5 Millionen Euro aus Monaco in die Premier League gewechselt.
"Dies war ein vollständig automatisierter Prozess, bei dem wir lediglich die Weisungen der FIFA-Abrechnungsstelle befolgen mussten", wurde Klubpräsident Emmanuel Esnault in einer FIFA-Mitteilung zitiert: "Wir mussten unsere Ausbildungsvergütungen nicht einfordern, was für einen kleinen Verein wie unseren eine echte Verbesserung ist." Der erhaltene Betrag entspricht laut FIFA mehr als dem Jahresbudget des SC Malesherbois und sei mit Abstand die höchste Summe, die der Verein je für die Ausbildung eines Spielers erhalten hat. "Die Transaktion ist erst der Anfang für die in Paris ansässige FIFA-Abrechnungsstelle, die unter der Aufsicht der französischen Bankenaufsichtsbehörde steht", teilte die FIFA mit.
Bundeswehr-Angehörige beleidigt: Polizei ermittelt nach DFB-Jubiläum
Die Polizei Bremen ermittelt nach dem 1000. Länderspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft gegen die Ukraine (3:3) wegen Beleidigung gegen fünf Angehörige der Bundeswehr. Dies teilte Sprecherin Franka Haedke mit.
Die Feldjäger der Bundeswehr seien parallel über den Sachverhalt von der Polizei informiert worden, hieß es weiter. Detaillierte Auskünfte könnten "aufgrund der laufenden Ermittlungen" derzeit nicht erteilt werden.
Die Partie im Weserstadion stand angesichts des fortdauernden russischen Angriffskrieges ganz im Zeichen des Friedens und der Solidarität mit der Ukraine. Die beiden Mannschaften posierten unter den Augen des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier für ein gemeinsames Foto, zuvor hatten sie mit ukrainischen Kindern an der Hand den Rasen betreten.
Nur ein Deutscher schafft's ins Stuttgarter Achtelfinale

Jan-Lennard Struff ist als einziger deutscher Tennisprofi beim Heimspiel in Stuttgart ins Achtelfinale eingezogen. Der 33-Jährige aus Warstein bezwang zum Auftakt des ATP-Turniers den Chinesen Zhang Zhizhen mit 6:1, 6:4.In der nächsten Runde bekommt es Struff mit dem an Position fünf gesetzten US-Amerikaner Tommy Paul zu tun.
Daniel Altmaier und Oscar Otte schieden beim Auftakt in die Rasensaison dagegen aus. Altmaier, der zuletzt bei den French Open mit seinem Zweitrundensieg gegen Top-10-Spieler Jannik Sinner überrascht hatte, verlor sein Auftaktmatch gegen den Australier Christopher O'Connell mit 3:6, 1:6. Auch Vorjahres-Halbfinalist Otte musste wie bei den French Open eine Erstrundenniederlage hinnehmen. Der mit einer Wildcard ausgestattete Kölner verlor gegen den Franzosen Gregoire Barrere 4:6, 3:6.
Messi wird wohl nie wieder bei einer WM zaubern
Für Lionel Messi war das triumphale Finale in Katar wohl das letzte WM-Spiel seiner Karriere. Er "glaube nicht", dass er noch einmal bei einer WM auflaufen werde, sagte der 35-Jährige in einem Interview mit chinesischen Medien. Messi hatte Argentinien im Dezember zum WM-Titel geführt.
"Ich habe schon häufiger gesagt, dass ich davon ausgehe, dass dies meine letzte WM war", sagte Messi in einem Video-Interview mit Titan Sports auf die Frage, ob er 2026 in Nordamerika noch einmal spielen werde: "Ich werde sehen, wie sich die Dinge entwickeln, aber in der Theorie gehe ich nicht davon aus, dass ich dabei sein werde", fügte er in dem Video, das über die App Kuaishou veröffentlicht wurde, auf Spanisch hinzu. Der siebenmalige Ballon-d'Or-Gewinner hält sich derzeit in Peking auf, wo Argentinien am Donnerstag einen Test gegen Australien absolviert. Messi, der künftig für Inter Miami in der nordamerikanischen Profiliga MLS spielt, wird während der kommenden WM 39 Jahre alt.
FC Bayern steigt aus im Poker um den Wunschspieler
Fußball-Rekordmeister Bayern München ist offenbar aus dem Poker um den englischen Mittelfeldspieler Declan Rice ausgestiegen. Dies berichteten Sky und "Bild" übereinstimmend. Demnach habe die neue Transfer-Taskforce um Ehrenpräsident Uli Hoeneß und den früheren Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge sich dagegen entschieden, bei Conference-League-Sieger West Ham United ein Angebot für den 24-Jährigen abzugeben.
Rice gilt als Wunschspieler von Bayern-Chefcoach Thomas Tuchel. Der Abräumer der Hammers soll zuletzt auch nicht mehr ernsthaft an einen Wechsel nach München in die Bundesliga gedacht haben und wird nun insbesondere vom FC Arsenal umworben. Die Ablöse für den 41-maligen englischen Nationalspieler, der noch bis 2025 an West Ham gebunden ist, soll im Bereich von mehr als 100 Millionen Euro liegen.
Schalke 04 verliert wohl seinen besten Angreifer
Angreifer Marius Bülter dürfte in der kommenden Saison für die TSG Hoffenheim in der Fußball-Bundesliga spielen. Bundesliga-Absteiger Schalke 04 befindet sich aktuell in konkreten Gesprächen mit Hoffenheim. Dies bestätigte Schalkes Sportdirektor André Hechelmann. "Marius würde gerne in der Ersten Liga bleiben und hat diesen Wunsch so hinterlegt. Unsere Aufgabe ist es nun, die beste Lösung für uns zu erzielen", sagte Hechelmann, der zudem bestätigte, dass sich Hoffenheim konkret an die Königsblauen gewandt haben.
Laut Medienberichten steht eine Ablöse in Höhe von fünf Millionen Euro im Raum, was Hechelmann indes nicht bestätigen wollte. "Wir sind noch weit entfernt von einem fertigen Vertragskonstrukt", sagte der 38-Jährige weiter. Für Rodrigo Zalazar liegt nach dem Abstieg der Schalker dagegen noch kein Angebot vor. "Wir gehen davon aus, dass er bleibt", sagte Hechelmann.
"Dann kommen solche Spiele raus": Flick soll "jetzt nicht den Kopf verlieren"
Rekordnationalspieler Lothar Matthäus hält Hansi Flick trotz stärker werdender Kritik für den richtigen Fußball-Bundestrainer. "Wir müssen dem Trainer vertrauen. Ich vertraue Hansi, weil ich ihn kenne und er weiß, dass er das ein oder andere sehen will, bevor er sich für seine 28 Spieler entscheidet", sagte der 62-Jährige im Interview der Mediengruppe Münchner Merkur/tz (Mittwoch-Ausgabe). Flick wisse, dass er kritisiert wird, wenn es nicht so gut läuft, sagte Matthäus: "Zu Recht. Aber er darf jetzt den Kopf nicht verlieren. Er muss stabil bleiben."
Das 3:3 der deutschen Nationalmannschaft am Montagabend gegen die Ukraine war ein Jahr vor dem Start der Heim-EM wenig überzeugend. Trotzdem nahm Matthäus die Spieler in Schutz. "Man sollte immer motiviert sein. Aber die Saison war lange", sagte der Ex-Profi des FC Bayern.
Begegnungen wie gegen die Ukraine, "in denen es um keine Punkte geht", seien dann eben schwierig. "Und dann kommen eben Spiele raus, die am Ende so laufen, wie sie laufen - vor allem, wenn es um nichts mehr geht. Das war schon zu meiner aktiven Zeit so", sagte Matthäus und ergänzte: "Hansi will zwar Vollgas. Er weiß allerdings auch, dass es in so einer Situation schwierig ist, Vollgas zu geben. Das ist menschlich."
"Ärgerlich mal wieder": Schüttelfrost, Fieber und dann die Pleite peinigen Oscar Otte
Geschwächt von Schüttelfrost und Fieber hat Vorjahreshalbfinalist Oscar Otte beim Tennisturnier in Stuttgart nicht an sein erfolgreiches Abschneiden von 2022 anknüpfen können. Zum Auftakt der Rasensaison musste sich der Kölner dem französischen Weltranglisten-58. Gregoire Barrere 4:6, 3:6 geschlagen geben und schied damit in der ersten Runde aus.
Für Otte ging mit dem vierten Erstrunden-Aus nacheinander seine Ergebniskrise weiter. Auch bei den French Open in Paris war er gleich gescheitert.
"Auf jeden Fall extrem ärgerlich mal wieder. Ich habe mir so viel vorgenommen", sagte Otte. Er habe allerdings nach der Niederlage im Doppel am Montag im Bett gelegen und erst nach Rücksprache mit dem Arzt entschieden, zum Einzel anzutreten.
"Er meinte, wenn das Fieber runter ist und die Gliederschmerzen weg sind, dann kann ich es probieren", berichtete Otte: "Es war etwas besser heute Morgen, aber es haben einige Prozent gefehlt."
Auch Daniel Altmaier schied aus, er verlor 3:6, 1:6 gegen den Australier Christopher O'Connell.
Bonns Basketballer müssen Sperre im Finale hinnehmen
Die Telekom Baskets Bonn müssen in der Finalserie der Basketball-Bundesliga einen personellen Rückschlag hinnehmen. Center Michael Kessens wird nach einem Stoß mit beiden Händen für drei Pflichtspiele gesperrt, wie die BBL nach einer Entscheidung des unabhängigen Spielleiters Dirk Horstmann mitteilte.
Es handle sich dabei um "den Mindestzeitraum" für eine Tätlichkeit. Der 32-Jährige muss zudem nach seinem Fehlverhalten im zweiten Spiel eine Geldstrafe bezahlen.
Kessens fehlt den Bonnern damit am Mittwoch (20.30 Uhr) und am Freitag (20.30 Uhr) und Sonntag (15 Uhr) in den Finalspielen drei, vier und fünf gegen Ratiopharm Ulm.
Kessens gestand ein, "emotional und unangemessen" reagiert zu haben, nachdem er mehrere Sekunden lang festgehalten wurde. "Einen Rechtfertigungsgrund für das Verhalten des Spielers Kessens vermochte die Spielleitung daraus nicht zu erkennen", hieß es vonseiten der BBL.
Gegen die Entscheidung kann der Spieler binnen drei Tagen Berufung einlegen.
Trotz tödlicher Angriffsserie: Tennisstars gehen in Nottingham auf den Platz
Das Rasen-Tennisturnier Nottingham Open soll trotz der Vorfälle in der englischen Stadt wie geplant fortgesetzt werden. Bei dem Vorbereitungsturnier für Wimbledon schlägt unter anderem der britische Tennisstar Andy Murray auf. Das teilte die Lawn Tennis Association mit. Besucher sollten mehr Zeit für die Anreise einplanen. Am Montag hatte Wimbledon-Halbfinalistin Tatjana Maria ihr erstes Spiel in Nottingham gewonnen. Mehrere Straßen in der Innenstadt waren wegen eines großen Polizeieinsatzes gesperrt. Bei drei verschiedenen Vorfällen an mehreren Tatorten wurden am frühen Morgen drei Menschen getötet und drei weitere verletzt. Ein 31 Jahre alter Mann wurde wegen Mordverdachts festgenommen.
Bericht: Guardiola denkt nach Triumph über Abschied von Manchester City nach
Star-Trainer Pep Guardiola denkt offenbar über einen Abschied bei Champions-League-Sieger Manchester City nach Ende seines Vertrages im Sommer 2025 nach. Das berichtet der amerikanische Sender ESPN. Demnach könnte der Spanier dann womöglich eine Nationalmannschaft übernehmen, in der Vergangenheit war bereits über ein Engagement bei Rekord-Weltmeister Brasilien oder dem US-Team spekuliert worden.
Guardiola hatte am vergangenen Samstag Man City durch ein 1:0 gegen Inter Mailand erstmals zum Gewinn der europäischen Königsklasse geführt und damit nach der Meisterschaft und dem FA Cup das Triple perfekt gemacht. Der Spanier ist bereits seit sieben Jahren bei den Cityzens tätig, was bereits länger als geplant sei. Davor hatte Guardiola drei Jahre für den FC Bayern und vier Jahre für den FC Barcelona gearbeitet.
Wie weit darf sich der DFB ins Geschäft der Spielervermittler einmischen? Jetzt muss es der EuGH klären!
Der Streit zwischen dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) und einem führenden Spielervermittler geht vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH). Der Bundesgerichtshof (BGH) will dort entscheiden lassen, inwiefern das europäische Kartellverbot für das DFB-Reglement zur Spielervermittlung gilt. Das BGH-Verfahren werde ausgesetzt, bis eine Entscheidung des EuGH ergehe, teilte das oberste deutsche Gericht mit.
Bei dem Verfahren in Karlsruhe geht es darum, inwieweit sich der DFB in das lukrative Geschäft der Spielerberater einmischen darf. Die Fußballverbände FIFA und DFB wollen mit eigenen Regelwerken auf dem millionenschweren Vermittlungsmarkt für mehr Transparenz und Kontrolle sorgen. Gegen den Weltfußballverband FIFA liegt deswegen eine Klage zur Vorabentscheidung beim EuGH.
Die BGH-Richterinnen und -richter urteilen in ihrem Verfahren über das 2015 in Kraft getretene Reglement des DFB. Es sieht unter anderem vor, dass Spieler und Vereine nur mit beim DFB registrierten Agenten zusammenarbeiten dürfen, die sich auch den Verbandsstatuten unterworfen haben. Der Spielervermittler Roger Wittmann meint, dass darin ein Verstoß gegen das Kartellverbot liege. Seine Klage wird von der Deutschen Fußballspieler-Vermittler-Vereinigung (DFVV) unterstützt.
"Noch zwei Jahre Vertrag": Kimmich kommentiert Barça-Gerüchte
Joshua Kimmich hat auf Gerüchte über einen möglichen Wechsel vom FC Bayern zum FC Barcelona reagiert. "Es war schwierig, das nicht mitzubekommen. Generell ist es nicht so, dass ich mich großartig damit beschäftige. Ich habe noch zwei Jahre Vertrag beim FC Bayern und wir haben dort Großes vor", sagte Kimmich.
Auf der Suche nach einem Nachfolger für Sergio Busquets, der den spanischen Meister verlassen wird, soll Barça angeblich auch Kimmich im Blick haben. Der 28-Jährige sei ein "Spitzenspieler" auf seiner Position und verstehe das Spiel, hatte Barça-Trainer Xavi der Sportzeitung "Mundo Deportivo" gesagt.
Auf die Frage, ob der Bayern-Profi die Nachfolge von Busquets antreten könne, hatte der 43-Jährige geantwortet: "Nun, Kimmich hat einen Vertrag, wenn sich eine Tür öffnen würde, müsste es Verhandlungen mit Bayern München geben."
Kimmich steht beim deutschen Meister noch bis zum 30. Juni 2025 unter Vertrag.
"Demütigend": Schwedische Fußballerinnen mussten sich wohl für Geschlechtstest entblößen

Vor der Frauenfußball-Weltmeisterschaft 2011 in Deutschland sollen sich Spielerinnen aus Schweden bei einem Geschlechtstest entblößt haben müssen. Bei der körperlichen Untersuchung sollte kontrolliert werden, ob alle Fußballerinnen tatsächlich Frauen sind, berichtet laut dem britischen "Guardian" die ehemalige schwedische Nationalspielerin Nilla Fischer. Der Bericht beruht auf Enthüllungen aus der vergangenen Freitag erschienenen Biografie der 38-Jährigen.
Wie sie in ihrem Buch "Jag sa inte ens hälften" ("Ich habe nicht mal die Hälfte gesagt"), aus dem der englische "Guardian" zitiert, schreibt, musste sie sich vor einer Physiotherapeutin ausziehen, die von einem Arzt beauftragt worden sei. Sie habe den ganzen Vorgang als "demütigend" erlebt. Die Geschlechtstests seien durchgeführt worden, weil vor der WM mehrere Nationen den Vorwurf erhoben hatten, in der Mannschaft von Äquatorialguinea spielten auch Männer mit. Daraufhin habe der Weltfußballverband FIFA Kontrollen veranlasst.
Der damalige schwedische Mannschaftsarzt, Mats Börjesson, bestätigte die Kontrollen gegenüber der schwedischen Zeitung "Aftonbladet". Er hielt den Zweck der Untersuchungen für vertretbar. Die FIFA tue so etwas nicht, um gemein gegen irgendjemanden sein zu wollen.
"Stimmung auf Tiefpunkt": Fan-Sprecher mahnt DFB vor Heim-EM
Das Fan-Bündnis "Unsere Kurve" sieht die Heim-EM 2024 als Chance, das zuletzt schwierige Verhältnis zwischen Nationalmannschaft und den Anhängern zu verbessern. Daran müsse aber weiter gearbeitet werden. "Die Stimmung rund um die Nationalmannschaft ist auf einem Tiefpunkt", sagte Fan-Vertreter Markus Sotirianos. "Vor der EM 2024 stellen wir aber auch fest, dass die Kritik beim DFB gehört wird, und der Verband versucht, diese Nähe in Sachen Nationalmannschaft wieder herzustellen."
Die Verantwortlichen beim Deutschen Fußball-Bund hatten nach dem Vorrunden-Aus bei der WM in Katar zuletzt immer wieder eine Bringschuld eingestanden - insbesondere mit Blick auf das Heim-Turnier.
"Für eine erfolgreiche EM 2024 muss man sich auf eine junge und lebendige Fankultur einlassen. Stehplätze müssten zur EM weiter ausgebaut werden, Inklusion muss gelebt werden, Anstoßzeiten familienfreundlich gestaltet werden, statt alles auf die Karte TV-Rechteverkauf zu setzen", sagte Sotirianos.
Und weiter mahnte er an: "Öffentliche Trainings, Nahbarkeit, authentisches Auftreten und nicht nur vorgekautes Mediasprech sind weitere Punkte, die das Team Nationalmannschaft wieder lernen muss."
Nur 17 von 500 im Ziel: Deutscher gewinnt Erzbergrodeo
Nur 17 von 500 im Ziel: Deutscher gewinnt Erzbergrodeo

Der Erzbergrodeo ist das wohl härteste Motocross-Rennen der Welt. Beim diesjährigen Extrem-Spektakel schaffen es nur 17 der 500 Starter überhaupt ins Ziel. Darunter ganz vorne: Manuel Lettenbichler. Der Rosenheimer triumphiert bereits zum zweiten Mal in Folge.
"Magische Superkräfte wie Spiderman"?: Biathlon-Dominator von Schlange gebissen
Hat Norwegens Biathlon-Superstar Johannes Thingnes Bö jetzt auch noch Superkräfte? Er wurde bei der Gartenarbeit von einer Kreuzotter, der einzigen Giftschlange Norwegens, gebissen. Das erzählte er dem "NRK". "Als ich wieder in das Haus gekommen bin, habe ich gesehen, dass mir Blut über die Wade lief. Danach habe ich Bisswunden gesehen und zwei und zwei zusammengezählt", berichtete Bö vom Biss der Kreuzotter, der ihn kalt erwischte.
Er sei anschließend direkt in die Notaufnahme gefahren, schilderte der 30-Jährige, der sich dort laut eigener Aussage "sicher" und "gut behandelt" fühlte.
Mit einem Augenzwinkern fügte er hinzu: "Hoffentlich gibt mir dieser Wurm magische Superkräfte, wie Spiderman sie vom Spinnenbiss bekommen hat."
Immerhin: Seine Angst vor Schlangen hat der beste Biathlet der Welt durch die Begegnung im eigenen Garten abgelegt. "Ich war schon immer etwas ängstlich und skeptisch gegenüber Schlangen und solchen Sachen. Es ist etwas seltsam, denn jetzt, da ich sie gesehen und von einer gebissen wurde, habe ich weniger Angst als vorher", sagte Bö.
Tod während der Wehen: Drama um 100-Meter-Weltmeisterin
Die frühere 100-Meter-Weltmeisterin Tori Bowie ist aufgrund von Komplikationen während der Geburt gestorben. Das ergab laut verschiedenen US-Medien der Autopsiebericht. Bowie wurde Anfang Mai im Alter von nur 32 Jahren in ihrem Haus tot aufgefunden.
Die ehemalige Weltklasse-Sprinterin soll im achten Monat schwanger gewesen sein und zum Zeitpunkt ihres Todes in den Wehen gelegen haben.
Bowie gewann bei den Weltmeisterschaften in London 2017 die Goldmedaille über 100 Meter und triumphierte auch mit der Staffel. Ein Jahr zuvor hatte die Leichtathletin bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro den kompletten Medaillensatz geholt: Gold mit der 4x100-m-Staffel, Silber über 100 Meter sowie Bronze über 200 Meter. Ihre erste große Medaille war Bronze über 100 Meter bei den Weltmeisterschaften 2015 in Peking.
"Weltklassetrainer": Flick bekommt Rückendeckung vom DFB
DFB-Direktor Rudi Völler sieht Hansi Flick durch das WM-Debakel in Katar als Bundestrainer nicht nachhaltig beschädigt. "Natürlich hat dieses Turnier auch etwas in Hansi bewegt", sagte Völler dem "Stern", "die öffentliche Kritik danach an ihm war hart, aber er ist gut damit umgegangen. Er hat sich hinterfragt und seine Arbeit neu justiert." Das Interview wurde vor dem 3:3 gegen die Ukraine geführt.
Er sehe Flick weiterhin als "Weltklassetrainer", betonte Völler und ergänzte mit Blick auf die Heim-EM 2024: "Er hat die Kraft, die Mannschaft und sich selbst aus dem Tief herauszuziehen."
Diese Fähigkeit sieht der Sportchef auch bei den DFB-Profis. "Die spielerische Klasse ist vorhanden, und die Jungs rackern auch wieder richtig, sie stürzen sich in jeden Zweikampf. So eroberst du die Herzen der Fans, und so müssen wir auch bei der EM auftreten."
"Nicht auf Understatement angewiesen": Bayern-Profi findet, Klub kann klotzen
Kingsley Coman sieht den FC Bayern trotz der schwachen Saison für das kommende Transferfenster gerüstet. "Der FC Bayern ist hier nicht auf Understatement angewiesen", sagte der französische Flügelspieler dem Vereinsmagazin 51. Bayern gehöre weiterhin "zu den ganz, ganz Großen", so Coman: "Viele Spieler wollen hierher. Und das ist gut so."
Die vergangene Saison sei mit dem Viertelfinal-Aus in Champions League und Pokal sowie der insgesamt schwachen Rückrunde "kompliziert" gewesen, gab der 26-Jährige zu. Dennoch habe der Verein und auch die Stadt für potenzielle Neuzugänge weiterhin viel zu bieten.
"Man bekommt hier als Spieler unglaublich viel Respekt entgegengebracht", betonte Coman, der seit 2015 in München spielt und noch einen Vertrag bis 2027 besitzt.
Auch abwanderungswillige Spieler sollten sich den Schritt daher gut überlegen. "Ich kenne mittlerweile fast alle Leute und Gesichter an der Säbener Straße", sagte der Franzose, "und finde das viel schöner, als immer wieder neue Verbindungen aufbauen zu müssen."











