Fußball

Ballon d'Or für beide Megastars Messi und Rapinoe sind die Besten

Mit dem Gewinn des "Ballon d'Or" darf sich Lionel Messi wieder als bester Fußballer der Welt bezeichnen. Der Argentinier nimmt seinen sechsten Goldenen Ball entgegen. Lewandowski landet auf Platz acht, Megan Rapinoe gewinnt bei den Frauen. Ter Stegen muss nur einem anderen Torwart den Vortritt lassen.

Der sechsfache Weltfußballer Lionel Messi und Megan Rapinoe (USA) sind in Paris mit dem Ballon d'Or ausgezeichnet worden. Messi vom spanischen Meister FC Barcelona setzte sich bei der von Fachjournalisten aus aller Welt durchgeführten Wahl vor Champions-League-Sieger Virgil van Dijk (Niederlande) vom FC Liverpool und dem Portugiesen Cristiano Ronaldo (Juventus Turin) durch. Weltfußballerin Rapinoe gewann vor Lucy Bronze (England) und ihrer Landsfrau Alex Morgan. Durchgeführt wird die Wahl von der Fachzeitschrift "France Football".

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Für Messi ist es die sechste Auszeichnung mit dem Goldenen Ball, damit überflügelte er seinen großen Rivalen Ronaldo (5). Bei der Fifa-Wahl war Messi im September bereits als Weltfußballer geehrt worden. "Ich erinnere mich an meinen ersten Ballon d'Or. Es war undenkbar, dass ich jetzt meinen sechsten gewinne", sagte Messi. Seit 2008 machen Ronaldo und Messi die Auszeichnung fast ausschließlich unter sich aus. Lediglich im vergangenen Jahr nahm der kroatische Vize-Weltmeister Luka Modric den Preis mit. Ronaldo gewann die prestigeträchtige Trophäe bereits fünf Mal. Der Superstar von Juventus Turin holte den Ballon d'Or 2008, 2013, 2014, 2016 und 2017. Messi liegt als Sieger von 2009, 2010, 2011, 2012, 2015 und 2019 nun als Rekordhalter mit einer Auszeichnung vorn.

Die deutschen Nationalspieler Marc-Andre ter Stegen (FC Barcelona) und Dzsenifer Marozsan (Olympique Lyon) gehörten wie auch Bayern Münchens Top-Torjäger Robert Lewandowski zu den Nominierten, der letztendlich auf Platz acht landete.

Ter Stegen auf Platz zwei bei den Keepern

Die Kopa Trophy für den besten Spieler unter 21 Jahren gewann der Niederländer Matthijs de Ligt (Juventus Turin) vor dem Engländer Jadon Sancho (Borussia Dortmund). Auch der Leverkusener Kai Havertz war nominiert. Bei der Wahl zum besten Torhüter setzte sich der Brasilianer Alisson vom FC Liverpool vor ter Stegen durch, bei der Hauptwahl zum Ballon d'Or auf Platz 24 landete.

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Bislang letzter von insgesamt fünf deutschen Preisträgern des Ballon d'Or war 1996 Matthias Sammer. Zwischen 2010 und 2015 fand die Wahl aufgrund eines Deals mit "France Football" unter dem Dach des Weltverbandes Fifa statt und wurde als Wahl zum Weltfußballer des Jahres durchgeführt. Seit 2016 wird der Preis wieder in Eigenregie von "France Football" verliehen. Den Weltfußballer kürt allerdings nach wie vor die Fifa.

 

Quelle: n-tv.de, dbe/sid

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