Fußball

Leipzig legt souverän vor RB bleibt eindrucksvoll an den Bayern dran

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RB Leipzig lässt gegen den SC Freiburg nichts anbrennen.

(Foto: imago images/Picture Point LE)

Im Kampf um die Tabellenspitze der Fußball-Bundesliga legt RB Leipzig souverän vor und lässt beim Gastspiel gegen den SC Freiburg nichts anbrennen. Effektiv vor dem Tor und geduldig im Spielaufbau nehmen die Männer von Julian Nagelsmann drei Punkte aus dem Breisgau mit.

Geduldig und gnadenlos effektiv: RB Leipzig hat seine Ambitionen im Meisterrennen ausgerechnet beim Angstgegner eindrucksvoll untermauert. Das Team von Trainer Julian Nagelsmann siegte beim SC Freiburg nach äußerst abgebrühter Vorstellung verdient mit 3:0 (1:0) und eroberte zumindest für wenige Stunden die Tabellenführung der Fußball-Bundesliga. Am Abend würde Bayern München im Spitzenspiel gegen Borussia Dortmund aber bereits ein Punkt reichen, um wieder vorbeizuziehen.

SC Freiburg - RB Leipzig 0:3 (0:1)

Tore: 0:1 Nkunku (41.), 0:2 Sörloth (64.), 0:3 Forsberg (79.)

Freiburg: Florian Müller - Kübler (80. Schlotterbeck), Lienhart, Heintz, Günter - Santamaria (65. Sallai), Höfler - Schmid (80. Jeong), Grifo - Höler (69. Petersen), Demirovic (69. Til); Trainer: Streich.

Leipzig: Gulacsi - Mukiele, Upamecano, Klostermann (84. Konate) - Kampl - Adams (84. Henrichs), Haidara - Dani Olmo (63. Forsberg), Nkunku (85. Samardzic) - Sörloth, Poulsen (62. Hwang); Trainer: Nagelsmann.

Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerken)

Gelbe Karten: Höfler (8) - Hwang (2)

Christopher Nkunku (41.), Alexander Sörloth (64.) und Emil Forsberg (80.) trafen bei der kniffligen Auswärtsaufgabe, mit dem sechsten Bundesligasieg in Serie stellten die Sachsen ihren Vereinsrekord ein. Erstmals nach vier Jahren und zwischenzeitlich drei Niederlagen siegte RB wieder in Freiburg und versetzte den vagen Europa-League-Hoffnungen der Gastgeber einen Dämpfer. Die Nagelsmann-Elf kann sich nun voll auf das Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen den FC Liverpool am Mittwoch konzentrieren.

Nagelsmann hatte vor dem Spiel gewarnt, schon zu früh an die Königsklasse zu denken. "Wir müssen im Hier und Jetzt spielen, über die vollen 90 Minuten an unsere Grenzen gehen, um gegen diesen schweren Gegner zu bestehen", sagte der 33-Jährige. Inmitten der Englischen Wochen setzte er deshalb auf sein zuletzt erfolgreiches Grundgerüst. Lediglich Sörloth und Amadou Haidara rückten gegenüber dem Pokalerfolg gegen Wolfsburg neu in die Startelf.

Schnitzer spielt RB in die Karten

Der formstarke Sörloth setzte auch die ersten offensiven Akzente, doch bei seinen Versuchen per Kopf (10.) und aus der Distanz (22.) wurde es nicht ernsthaft gefährlich. Generell hatte der Favorit zunächst große Mühe mit den äußerst tief und aufopferungsvoll verteidigenden Freiburgern. Im letzten Drittel fehlten ohne den gelbgesperrten Kapitän Marcel Sabitzer und den weiter angeschlagenen Angeliño sowohl Tempo als auch Ideen.

Die letzte Reihe des SC hatte eigentlich alles im Griff, leistete sich dann aber einen groben Schnitzer im Aufbauspiel. Nach Risikopass von Torwart Florian Müller landete ein Pressschlag beim im Strafraum völlig frei stehenden Yussuf Poulsen. Der legte perfekt quer, sodass Nkunku aus zentraler Position nur noch einschieben musste. Das spielte Leipzig natürlich kurz vor der Pause perfekt in die Karten.

Die offensiv bis dahin komplett harmlosen Breisgauer mussten in Durchgang zwei mehr riskieren und ihren massiven Defensivverbund etwas lockern. Tatsächlich verlagerte sich das Geschehen nun mehr in die Leipziger Hälfte, doch offensive Durchschlagskraft entwickelte das Team von Trainer Christian Streich kaum. RB stand hinten stabil und lauerte auf Umschaltmomente. Nach Balleroberung von Kampl legte Nkunku perfekt quer auf Sörloth, der den Ball ins leere Tor schob. Streich stellte auf Dreierkette um und brachte Edeljoker Nils Petersen. Doch in den Leipziger Strafraum kamen die Gastgeber weiter kaum.

Quelle: ntv.de, ses/sid

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