Technik

Apple kann nicht anders iPhone 7 ist ein Brücken-Update

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Links das iPhone 7 Pro mit Doppelkamera, rechts das iPhone 7.

(Foto: @onleaks/uSwitch)

Computergrafiken zeigen erneut, dass das iPhone 7 keine großen Veränderungen bringen wird. Warum ist das so, fällt Apple nichts mehr ein? Könnte sein, aber vermutlich ist ein runder Geburtstag der Grund für die Zurückhaltung in Cupertino.

Selten war es bei einem iPhone schon im Mai so deutlich absehbar, wie das neue Smartphone-Duo bei seiner Premiere im Herbst aussehen wird. Doch es gibt kaum noch Zweifel, dass Apple diesmal beim Zahlensprung nur kleine optische Veränderungen vornimmt und das Design fast unverändert vom iPhone 6s übernimmt. Auch der jüngste Leak zeigt am Computer erstellte technische Zeichnungen, die dies bestätigen. Die von "uSwitch" veröffentlichten Grafiken basieren auf Blaupausen von Leak-Spezialisten Steve Hemmerstoffer, dessen Quellen sich schon oft als sehr zuverlässig herausgestellt haben. Diesmal sollen die Pläne direkt von Apples Zulieferer Catcher Technologies stammen.

Demnach haben beide iPhone-7-Geräte die gleichen Maße wie die aktuellen Modelle, es gibt keine Kopfhörerbuchse und die Aussparungen für die Antennen durchschneiden nicht mehr die Rückseiten, sondern sind nur noch an den Seiten sichtbar. Das Smartphone mit 4,7 Zoll großem Display hat auf der Rückseite eine herkömmliche Kamera, die offenbar erneut aus dem Gehäuse herausragt, das 5,5-Zoll-Gerät hat eine Doppel-Kamera, deren genaue Funktionsweise noch offen ist. Außerdem sind beim iPhone 7 Plus oder iPhone 7 Pro auf der Rückseite drei Kontakt-Pins erkennbar, die vermutlich zu einem Smart-Connector gehören, an dem Zubehör drahtlos Anschluss findet. Apples neuer 5,5-Zöller soll zudem einen größeren Arbeitsspeicher als das Standard-Gerät haben.

Talfahrt eingeplant?

Ein komplett neues iPhone soll es erst im kommenden Jahr geben, Apple-Experte Ming-Chi Kuo rechnet unter anderem mit einem Glasgehäuse. Laut Fan-Insider John Gruber hat das Gerät sogar ein Display, das von Ober- bis Unterkante reicht, der Home-Button mit Touch-ID soll unter dem Bildschirm sitzen.

Warum wartet Apple mit dem großen Design-Update bis 2017, in dem eigentlich das iPhone 7s fällig wäre? Die Antwort ist vermutlich ganz einfach. Im kommenden Jahr feiert das iPhone seinen zehnten Geburtstag. Zu so einem Jubiläum wäre ein lediglich technisch verbessertes Smartphone kaum angebracht. Das Motiv ist verständlich, doch ob sich Käufer im Herbst mit einem Brücken-Upgrade zufrieden geben, bleibt abzuwarten. Apple könnte für eine Rekord-Jagd zum Jubiläum erstmal bei einer Talfahrt Schwung nehmen.

Quelle: ntv.de, kwe