Minsk kündigt weitere Manöver anRussland zieht Truppen nicht aus Belarus abAm 10. Februar startet Russland gemeinsam mit dem Nachbarn ein großes Militärmanöver in Belarus. Das soll eigentlich im Laufe des Tages mit einem Truppenabzug enden, doch der Kreml macht einen Rückzieher. Somit bleiben Zehntausende russische Soldaten in der ukrainischen Grenzregion stationiert.20.02.2022
Putin startet MilitärübungRussland testet atomwaffenfähige RaketenDer Kreml sendet ein unmissverständliches Zeichen: Während in München die Sicherheitskonferenz tagt, startet der russische Präsident Putin ein Manöver mit atomwaffenfähigen Raketen und angeblich einer Hyperschallrakete. Auch Belarus' Machthaber Lukaschenko darf dabei sein.19.02.2022
Putin sieht "Verschlechterung"Ostukraine: Separatisten evakuieren ZivilistenIm Ukraine-Konflikt erreicht die Eskalationsspirale die nächste Stufe: Die Bombardements in der Ostukraine halten an, Separatisten in Donezk beginnen mit der Evakuierung der Zivilbevölkerung nach Russland. Kreml-Chef Putin sieht bereits eine "Verschlechterung der Lage". 18.02.2022
Bei Bedrohung durch WestenLukaschenko: Stationieren notfalls "Super-Nuklearwaffen"Belarus' Machthaber Lukaschenko will alles tun, um sein Territorium zu verteidigen, wie er sagt. Wenn es notwendig sei, werde sein Land "vielversprechende Waffen" aufnehmen. Zugleich erklärt er: Im Notfall komme die russische Armee Belarus zu Hilfe.17.02.2022
Umstrittenes Referendum geplantLukaschenko will noch mehr Macht an sich reißenEnde Februar sollen die Bürgerinnen und Bürger in Belarus über eine neue Verfassung abstimmen. Wenn diese angenommen wird, blühen Machthaber Lukaschenko noch weitreichendere Befugnisse. Strafrechtlich wäre er zudem unantastbar. Die Opposition bittet den Westen um Hilfe.20.01.2022
Lukaschenko springt Putin beiMinsk kündigt Militärmanöver mit Moskau anDie russische Militärpräsenz an der Ostgrenze der Ukraine alarmiert die NATO. Nun kündigt der Putin-Getreue Lukaschenko weitere Militärmanöver mit Moskau schon für den Februar an. Der belarussische Machthaber definiert auch das Ziel: Man arbeite an einem Plan für die Konfrontation mit dem Westen. 17.01.2022
Meist das gleiche ZielNoch immer Hunderte an Grenze Polen-BelarusIm Vergleich zur Situation im Herbst hat sich die Lage an der Grenze zwischen Belarus und Polen mittlerweile entspannt. Doch noch immer harren Hunderte Migranten in dem Gebiet aus. Sie haben meist das gleiche Ziel.01.01.2022
Bundespolizei zu BelarusWeniger Geflüchtete kommen über GrenzeIm Sommer steigt die Zahl der Geflüchteten, die über Belarus in die EU einreisen, plötzlich stark an. Als Vergeltung für EU-Sanktionen schleust Machthaber Lukaschenko gezielt Menschen ein. Die Grenzübertritte gehen wieder zurück, aber sind laut Bundespolizei noch nicht auf dem Niveau vor dem Konflikt.27.12.2021
UN besorgt über Lage in BelarusPolens Kirche setzt sich für Migranten einLaut Umfragen sind überdurchschnittlich viele gläubige Polen gegen die Aufnahme von Flüchtlingen aus Belarus. Die katholische Kirche erklärt zur eigenen Ehrenrettung ihre Bereitschaft dazu – allerdings nur mit staatlicher Unterstützung. Die Lage der Migranten im Grenzgebiet ist weiter desolat. 25.12.2021
Widerstand gegen LukaschenkoBelarussin Tichanowskaja erhält KarlspreisSwetlana Tichanowskaja ist das Gesicht des Widerstands gegen den belarussischen Machthaber Lukaschenko. Gemeinsam mit zwei Mitstreiterinnen wird sie im kommenden Jahr mit dem Karlspreis geehrt. Zur Preisverleihung in Aachen will die im Exil lebende Oppositionelle persönlich erscheinen.17.12.2021