Merkels letzter "Autogipfel"Bund will Regionen für Elektro-Ära rüstenAngela Merkel begrüßt die Vertreter der Autoindustrie heute zum letzten Mal, um über die Zukunft des Autostandorts Deutschland zu sprechen. Für die Transformation ins E-Zeitalter sollen dabei eine Milliarde Euro verteilt werden - unter anderem soll das Geld den Zuliefererregionen helfen.18.08.2021
Marie-Agnes Strack-Zimmermann"Für diese Katastrophe ist die Bundesregierung verantwortlich"FDP-Verteidigungsexpertin Strack-Zimmermann wirft der Bundesregierung schwere Versäumnisse beim Abzug aus Afghanistan vor. "Wir hätten bereits im Januar mit der Evakuierung der Ortskräfte anfangen können", sagt sie. "Jetzt, wo es brennt, werden bürokratische Ausreden vorgebracht. Das ist Zynismus pur."17.08.2021
Wunschdenken mit bösem ErwachenAfghanistan war eine Lebenslüge der Merkel-ÄraWie konnte die Bundesregierung die Lage in Afghanistan derart falsch einschätzen? Eine Antwort darauf ist das Wunschdenken in der Merkel-Koalition, dass eben nicht alles umsonst gewesen sein möge. So war Berlin blind für Realitäten und ist noch immer bemüht, das böse Wort vom Scheitern zu umschiffen.17.08.2021Ein Kommentar von Sebastian Huld
Aufnahme von OrtskräftenMerkel: "Haben es nicht voll in der Hand"Die Bundesregierung will so vielen Menschen in Afghanistan helfen wie möglich. Doch Kanzlerin Merkel dämpft allzu große Hoffnungen. Es gehe zudem darum, den ehemaligen Helfern der Deutschen Perspektiven in der Region zu bieten.16.08.2021
Dramatische Lage in AfghanistanMaas: "Wir haben die Lage falsch eingeschätzt"Bundesaußenminister Maas redet nicht länger um das Offensichtliche herum: Alle Beteiligten hätten die Situation in Afghanistan fehlinterpretiert. Nun gehe es nur noch darum, so viele Menschen wie möglich aus dem Land zu holen.16.08.2021
Nach Machtübernahme der TalibanMerkel erwartet mehr Afghanistan-FlüchtlingeNach dem Fall Kabuls droht Afghanistan ein brutales Talibanregime - bereits jetzt fliehen Tausende Menschen vor den Islamisten. Kanzlerin Merkel rechnet damit, dass deren Zahl sich weiter erhöhen wird. Sie setzt auf die Unterstützung der Flüchtlinge vor Ort. 16.08.2021
Ehrliche Bilanz kommtSeibert: So viele Ortskräfte retten wie möglichBerlin ist angesichts der Lage in Afghanistan im Krisenmodus. Die Kanzlerin werde fortlaufend informiert, sagt Regierungssprecher Seibert. Die Verteidigungsministerin streicht alle Termine der Woche. Die Bundeswehr ist in Sorge.16.08.2021
"Bittere Stunden" in AfghanistanMerkel spricht von 10.000 auszufliegenden MenschenKanzlerin Merkel spricht vor der CDU-Spitze ohne Illusionen über die derzeitige Lage in Afghanistan. Man werde versuchen, viele Menschen auf dem Luftweg zu retten - doch sei man dazu vom US-Militär abhängig. Zugleich forderte sie Hilfen für die Anrainerstaaten.16.08.2021
Parlamentsmandat geplant"Einige Hundert Soldaten" sollen nach KabulDie Bundesregierung will deutsche Zivilisten und 2000 afghanische Ortskräfte nach der Machtübernahme der Taliban aus dem Land ausfliegen. Das Kanzleramt plant offenbar, mehrere Hundert Bundeswehrsoldaten in das Krisengebiet zu verlegen. Der Bundestag könnte nächste Woche darüber abstimmen. 16.08.2021
Visa für afghanische OrtskräfteMedien bitten Bundesregierung um HilfeTausende Afghanen unterstützen in ihrer Heimat die Arbeit der deutschen Presse. Nach dem Eroberungsfeldzug der Taliban sind sie akut gefährdet. Deshalb bitten Verlage, Medienhäuser, Sender und Redaktionen die Bundesregierung um Hilfe. 15.08.2021