"These nicht nachvollziehbar"Seehofer zweifelt an besserem Wahlergebnis mit SöderNach dem Wahl-Debakel herrscht in Teilen der Union der Tenor: Mit Markus Söder als Kanzlerkandidat wäre das nicht passiert. Eine Ansicht, die der geschäftsführende Innenminister Seehofer nicht teilt. Vielmehr macht er inhaltliche Versäumnisse für die Niederlage verantwortlich.27.10.2021
Nachfolger von LaschetWüst ist neuer NRW-RegierungschefHendrik Wüst übernimmt die Nachfolge für Armin Laschet: Der NRW-Landtag wählt den CDU-Politiker mit 103 Ja-Stimmen zum Ministerpräsidenten. Damit übertrifft er die notwendige Mehrheit von 100 Abgeordneten deutlicher als gedacht - die schwarz-gelbe Koalition verfügt nur über eine Stimme Mehrheit.27.10.2021
Berlin statt DüsseldorfLaschet legt Amt als Ministerpräsident niederAm Wochenende zieht sich Armin Laschet vom Landesvorsitz der NRW-CDU zurück. Nun gibt er wie angekündigt auch sein Amt als Ministerpräsident ab. Beerben soll ihn Landesverkehrsminister Hendrik Wüst. Für Laschet heißt es nun Berlin statt Düsseldorf.25.10.2021
Künftige Ausrichtung der CDUWüst begibt sich aufs Laschets SpurenDie CDU sucht nach der Wahlniederlage nach einem Weg aus der Misere. Da ist die Frage, was der künftige Ministerpräsident des größten Bundeslandes Nordrhein-Westfalen dazu sagt. Jetzt hat sich Wüst klar geäußert.24.10.2021
Traut ihm höchste Aufgaben zuSeehofer schätzt ScholzIn einem Interview betont Bundesinnenminister Seehofer, dass er Olaf Scholz so einiges zutraut. Er begründet dies vor allem mit einer bestimmten Eigenschaft von Scholz - und verrät darüber hinaus, warum er nicht als "alter weißer Mann" auftreten möchte.24.10.2021
Wieduwilts Woche"TheRepublic": Den neuen Konservativen fehlt die SeeleDer Konservatismus steckt in einer Krise. Die CDU hat Wertebewahrung mit Verharrung verwechselt und ist implodiert. Die Union müsste jetzt eigentlich gemeinsam Wegmarken setzen, sich neu entwerfen. Doch das geht nicht: Alte Männer krallen sich an ihre Ämter - und geistig frühalte Männer hängen Poster toter alter Herren auf.22.10.2021Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt
Lehren vom Deutschlandtag der JUViele Sorgen und ein heimlicher Star der UnionDer Deutschlandtag der Jugend von CDU und CSU ist die erste große Parteiveranstaltung seit dem Desaster bei der Bundestagswahl. Er fördert einiges zutage: einen heimlichen Star, viele hausgemachte Probleme und eine neue Lust auf Debatten. Fünf Lehren aus dem Jahrestreffen der Jungen Union.17.10.2021Von Maximilian Beer, Münster
Debatte um MitgliederbefragungJU-Chef kritisiert Brinkhaus-Aussage auf offener Bühne Am letzten Tag des Treffens der Parteijugend von CDU und CSU ist der Fraktionschef zu Gast. Auch er ruft zu einem neuen Miteinander in der Partei auf. Am Ende kommt es zum kurzen Disput mit den Delegierten. Punkte für etwaige eigene Ambitionen dürfte Brinkhaus dabei nicht gesammelt haben.17.10.2021
Deutschlandtag der JULaschet versöhnt sich mit wütender ParteijugendAuf dem Deutschlandtag der Jungen Union hält Laschet eine Rede, wie man sie lange nicht mehr vom CDU-Chef gehört hat. Der gescheiterte Kanzlerkandidat wirkt gelöst und kämpferisch. Auch einer seiner möglichen Nachfolger ist zu Gast - und untermauert seinen Gestaltungswillen.17.10.2021Von Maximilian Beer, Münster
Analyse der Thüringer CDU"Haben mit Spitzenkandidaten gefremdelt"Für die CDU in Thüringen ist die Bundestagswahl ein Desaster. Erstmals wird die Partei im Freistaat nur dritte Kraft. Für Landeschef Hirte das Ergebnis einer Fehlerkette. Themen, Zeitpunkt, Kandidat - alles falsch.16.10.2021