Noch unveröffentlichte ZahlenZahl der Asylanträge in der EU um knapp 50 Prozent gestiegenIm vergangenen Jahr erreichen die EU-Mitgliedstaaten deutlich mehr Asylanträge: Knapp eine Million Menschen bewerben sich um den Schutzstatus - viele von ihnen kommen aus Kriegs- und Krisengebieten wie Syrien oder Afghanistan. Deutschland verzeichnet dabei die meisten Anträge.22.01.2023
Auch Niederlande haben ProblemeTausende Asylbewerber in Belgien sind obdachlosIn Belgien steht Schutzsuchenden ein Platz in einem Wohnheim zu, doch der Staat schafft dafür nicht genug Kapazitäten. Die Folge: Tausende sind obdachlos. In dem kleinen Königreich soll die Lage laut Flüchtlingshilfswerk "unter die humanitäre Untergrenze" gesunken sein.20.01.2023
Zwei Länder besonders im FokusDeutlich mehr Menschen beantragen Asyl in DeutschlandKnapp 28 Prozent mehr Menschen als noch im Vorjahr beantragen in Deutschland 2022 Asyl, die Schutzsuchenden aus der Ukraine fallen dabei nicht in die Statistik. Und viele Verfahren finden keinen positiven Ausgang.11.01.2023
Migrationsreform gefordertEU erwartet steigende Zahl an Asylbewerbern Geopolitische Krisen sorgen dafür, dass mehr Menschen nach Europa migrieren. Das setze die europäischen Aufnahmesysteme "unter erheblichen Druck", sagt die Chefin der EU-Asylbehörde. Allein aufgrund des Ukraine-Kriegs registrieren die EU-Mitgliedsstaaten 4,7 Millionen Neuankömmlinge.26.12.2022
Kritik an Aussage zu AsylpolitikBundes-CDU geht auf Distanz zu Bautzener LandratFür "diese Asylpolitik" solle das Sportangebot im Kreis Bautzen nicht "bluten", wütet CDU-Landrat Witschas und erfährt dafür heftige Kritik, auch vom Bundesvorstand seiner Partei. Dem gehört auch Sachsens Ministerpräsident Kretschmer an, der Witschas jedoch zuvor noch in Schutz nahm.22.12.2022
"Hassrede" gegen FlüchtlingeCDU-Landrat: "Kein Sportausfall für Asylpolitik"Er will den Schul- oder Freizeitsport nicht "für diese Asylpolitik bluten lassen". Mit Aussagen wie diesen löst CDU-Politiker Udo Witschas Empörung aus. Der Landrat Bautzens bringt mit seiner Weihnachtsansprache auch Parteikollegen gegen sich auf. Dagegen verteidigt ihn Ministerpräsident Kretschmer.21.12.2022
Entscheidung des Supreme CourtsUS-Abschieberegelung bleibt vorerst in KraftDie umstrittene "Title 42"-Regelung in den USA erlaubt eine schnelle Zurückweisung von Migranten an der Grenze zu Mexiko. Eigentlich soll die unter Trump beschlossene Regel am Mittwoch auslaufen. Mehrere Bundesstaaten ziehen gegen den Beschluss vor den Supreme Court - vorerst mit Erfolg.20.12.2022
Einzelfallprüfung wird PflichtBritisches Gericht erlaubt Abschiebung nach RuandaDer High Court in London erklärt die umstrittene Abschiebepraxis der konservativen Regierung für legitim. Demnach dürfen künftig illegal eingereiste Migranten nach Ruanda abgeschoben werden. Das dürfe aber nicht pauschal passieren - es müsse immer der Einzelfall geprüft werden. 19.12.2022
"Besser abschieben"Paris will unerwünschte Migranten ausweisenSeit Le Pen in Frankreich die größte Oppositionsfraktion stellt, steht Asylpolitik höher auf der Agenda. Die Regierung legt nun ein Gesetz vor, wonach Fachkräfte einfacher einen Aufenthalt bekommen. Dafür sollen Flüchtlinge ohne Papiere sofort ausreisen müssen. 06.12.2022
SPD-Chefin im "ntv Frühstart"Esken: Wer gut integriert ist, soll Aufenthalt bekommenMit dem sogenannten Chancen-Aufenthaltsrecht will die Ampel auch geduldeten Migranten eine Perspektive geben. Kritik aus der Union weist SPD-Chefin Saskia Esken zurück. Beim Wohnungsneubau gesteht sie Schwierigkeiten ein, hält aber trotzdem an den Regierungszielen fest.02.12.2022