Moskau empörtSelenskyj irritiert mit Aussage über NATO-"Präventivschlag"Bei einem Auftritt spricht der ukrainische Präsident Selenskyj über die atomare Bedrohung durch Russland. Dieser hätte die NATO vor Beginn des Krieges mit einem "Präventivschlag" begegnen müssen, wird er zitiert. Später korrigiert er sich - doch Empörung in Moskau verhindert das nicht mehr.07.10.2022
Gefahr wie zuletzt vor 60 JahrenBiden sieht mögliches "Armageddon" bevorstehenDie Gefahr eines Konflikts apokalyptischen Ausmaßes ist laut US-Präsident Biden so groß wie seit 60 Jahren nicht mehr, als die Kuba-Krise die Welt in Atem hielt. Er glaube nicht, dass Putin scherze, wenn er mit dem Einsatz von Atomwaffen drohe, so Biden. Zur möglichen Reaktion der USA schweigt er.07.10.2022
Atomwaffenexpertin bei ntv.de"Das geht weit über die bisherige Nukleardoktrin hinaus""Wenn uns dieser Krieg etwas gelehrt hat, dann, dass man auch mit Horrorszenarien rechnen sollte", sagt Atomwaffen-Expertin Jana Baldus über Putins Drohungen mit Nuklearschlägen. Ein Nachgeben lehnt sie ab: "Wenn wir das täten, würden wir Putin zeigen, dass es wirkt, solche Drohungen auszustoßen."06.10.2022
Auch für Russland verheerendWas passiert, wenn Putin Atomwaffen einsetztRussland besitzt die meisten Atomwaffen weltweit. Im Ukraine-Krieg droht der Kreml immer wieder damit, sie einzusetzen. Auf dem Schlachtfeld würde Kremlchef Putin damit auch seiner eigenen Bevölkerung schaden. Und eine weltweite Eskalation wäre vorprogrammiert.05.10.2022Von Caroline Amme
Kreml hält sich bedecktGerüchte über Atomzug und Nuklear-U-BootUm die Misserfolge der eigenen Truppen zu überdecken, rufen rechte Hardliner in Russland nach Atomwaffen. Im Westen wächst die Wachsamkeit, ob es entsprechende Aktivitäten gibt. Ein Zug mit Atomwaffen und ein nukleares U-Boot sorgen für Unruhe, Experten werten das als Signal an den Westen. 04.10.2022
Rakete Richtung Japan gefeuertUSA beraten "handfeste Antwort" an NordkoreaErstmals seit fünf Jahren lässt Nordkorea eine ballistische Rakete über Japan fliegen. Die USA verurteilen den Abschuss scharf und beraten mit Südkorea und Japan über "angemessene und handfeste" Antworten. Die Sorge wächst, dass Nordkorea schon in naher Zukunft einen Atomwaffentest wagen könnte.04.10.2022
Reaktion auf Atomwaffen-DrohungKiesewetter fordert mehr AbschreckungImmer wieder spielt Russlands Präsident Putin im Krieg gegen die Ukraine auf den Einsatz von Atomwaffen an. CDU-Politiker Kiesewetter hält das für hybride Kriegsführung, die Menschen im Westen verunsichern soll. Er fordert ein Gegenmittel. 02.10.2022
Reaktion auf russischen RückzugKadyrow plädiert für taktischen AtomschlagErneut nimmt die Ukraine im Kampf gegen Russland eine strategisch wichtige Stadt im Donbass ein. Der tschetschenische Machthaber Kadyrow spricht sich anschließend für "drastischere Maßnahmen" aus, um die ukrainische Offensive zu stoppen. Die russischen Kommandeure kritisiert er für den Rückzugsbefehl. 01.10.2022
Keine Hinweise auf VorbereitungUSA halten Atomwaffen-Schlag für möglichAus Moskau kommen zuletzt offene und verdeckte Drohung eines Atomwaffen-Einsatzes im Ukraine-Krieg. In Washington sieht man das Risiko dafür als real an. Sollte es aber tatsächlich dazu kommen, müsse Russland mit "Konsequenzen" rechnen, heißt es aus dem Weißen Haus.30.09.2022
Plan für "Volksrepubliken" stehtKreml will Grenzen von Cherson und Saporischschja "klären"Die vier Gebiete, die sich der Kreml in der Ukraine völkerrechtswidrig einverleibt, erkennt er selbst als russisches Territorium an. Kreml-Sprecher Peskow warnt vor diesem Hintergrund vor einer Attacke auf die Regionen. Derweil sieht er in Bezug auf Grenzziehungen noch Klärungsbedarf.30.09.2022