Putin, Ukraine, EuropaWie gefährlich ist die Atom-Übung der NATO?Dass die NATO den Einsatz von Atomwaffen übt, wäre in normalen Zeiten eine Randnotiz. Angesichts von Putins Atomdrohungen entfaltet das Manöver "Steadfast Noon" eine ganz andere Wirkung. Auch wenn die NATO sich betont defensiv zeigt.17.10.2022Von Volker Petersen
"Stärke verhindert Eskalation"Atomwaffen-Manöver der NATO beginntUnter größter Geheimhaltung startet die NATO ihr routinemäßiges Atomwaffenmanöver. Auch die Bundeswehr ist beteiligt. Vorschlägen, die Übung wegen russischer Drohgebärden abzusagen, erteilt das Bündnis eine Absage. Militärische Stärke sei die beste Abschreckung, sagt Stoltenberg.17.10.2022
Jährliches ManöverNATO übt den atomaren ErnstfallNoch bevor das Manöver losgeht, beeilt sich die NATO zu betonen, dass "Steadfast Noon" keine Reaktion auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ist. Es handele sich vielmehr um eine "routinemäßige, wiederkehrende Ausbildungsmaßnahme". Adressat der Klarstellung: Putin.17.10.2022
"Spannungen" im GrenzgebietNordkorea fühlt sich durch Süden provoziertPjöngjang reagiert nach eigenem Bekunden auf Artilleriefeuer der südkoreanischen Armee und ergreift "starke militärische Gegenmaßnahmen". Eine ballistische Rakete wird abgefeuert, Kampfjets steigen in Grenznähe auf. Es ist das jüngste Scharmützel in einer Serie von beunruhigenden Ereignissen.13.10.2022
Ernstfall-Szenario bleibt geheimNATO wappnet sich gegen russischen AtomschlagFür den Fall, dass der russische Präsident im Krieg gegen die Ukraine Atomwaffen einsetzt, verabreden die NATO-Mitglieder in Geheimverhandlungen mögliche Gegenschläge. Welche das sein werden, lässt Generalsekretär Stoltenberg offen. Auch das gehört zur Abschreckung. 13.10.2022
"Abstimmung in geheimen Gremien"Lambrecht: NATO ist auf Ernstfall vorbereitetIntern stimmt sich die NATO ab, wie sie auf einen möglichen Atomschlag Russlands reagieren würde. Bundesverteidigungsministerin Lambrecht warnt vor einer Verharmlosung der Drohkulisse. Das Verteidigungsbündnis startet in Kürze seine Abschreckungsübung.13.10.2022
Frank Sauer im Interview"Wir sehen Putins Demütigung bereits"Mit dem militärischen Erfolg der Ukraine wächst die Angst davor, dass Putin eskaliert und zur Atomwaffe greift. Zeit, den Kurs des Westens zu ändern? "Jetzt noch nicht", sagt Sicherheitsexperte Sauer und erklärt, warum wir uns freuen können, dass Putin keinen Geburtstagsanruf aus Peking bekam. 12.10.2022
"Bringen keine Menschen um"Selenskyj entschärft "Präventivschlag"-ForderungWie ernst meint es der Kreml mit seinen Atomdrohungen? Alleine, dass darüber gesprochen wird, hält der ukrainische Präsident Selenskyj für gefährlich. Gleichzeitig relativiert er seine "Präventivschlag"-Forderung. Im Weißen Haus sieht man trotz Bidens "Armageddon"-Äußerung derzeit keine akute Bedrohung.08.10.2022
Moskau empörtSelenskyj irritiert mit Aussage über NATO-"Präventivschlag"Bei einem Auftritt spricht der ukrainische Präsident Selenskyj über die atomare Bedrohung durch Russland. Dieser hätte die NATO vor Beginn des Krieges mit einem "Präventivschlag" begegnen müssen, wird er zitiert. Später korrigiert er sich - doch Empörung in Moskau verhindert das nicht mehr.07.10.2022
Gefahr wie zuletzt vor 60 JahrenBiden sieht mögliches "Armageddon" bevorstehenDie Gefahr eines Konflikts apokalyptischen Ausmaßes ist laut US-Präsident Biden so groß wie seit 60 Jahren nicht mehr, als die Kuba-Krise die Welt in Atem hielt. Er glaube nicht, dass Putin scherze, wenn er mit dem Einsatz von Atomwaffen drohe, so Biden. Zur möglichen Reaktion der USA schweigt er.07.10.2022