Bericht: Bomben und KampfjetsBiden schickt "in aller Stille" Waffen an IsraelDie Beziehungen zwischen Joe Biden und Benjamin Netanjahu sind derzeit unterkühlt. Trotz Drucks aus Washington verzichtet Israels Regierungschef nicht auf seine Rafah-Offensive. Allerdings wirkt sich die Verstimmung nicht auf zugesagte Waffenlieferungen aus. 30.03.2024
"In den nächsten Tagen"Netanjahu stimmt neuen Gesprächen zu Waffenruhe zuDer UN-Sicherheitsrat fordert jüngst eine "sofortige Waffenruhe" im Gazastreifen. Diese kommt bisher nicht zustande, aber Israels Führung gibt grünes Licht für eine neue Verhandlungsrunde in Doha und Kairo.29.03.2024
Kanzler trifft BrandenburgerOlaf Scholz rät: "Locker bleiben!"Der Bundeskanzler führt wieder Bürgergespräche, diesmal in Brandenburg. Es zeigt sich: Die Menschen treibt vieles um, das nicht täglich die Schlagzeilen füllt. Olaf Scholz bereitet die Begegnung sichtlich Vergnügen.26.03.2024Von Sebastian Huld, Brandenburg an der Havel
Reaktion auf UN-VotumNetanjahu sagt Reise von Delegation in die USA abErstmals beschließt der UN-Sicherheitsrat eine Resolution zum Gaza-Krieg. Darin wird eine "sofortige Waffenruhe" gefordert. Die USA ermöglichten mit ihrer Enthaltung den Beschluss, der für die israelische Regierung unangenehm ist. Eine Reaktion aus Jerusalem folgt direkt.25.03.2024
Mangels ersichtlicher StrategieHamas könnte Israel in endlosen Guerilla-Krieg verwickelnIsrael droht laut Medienberichten ein lang andauernder Guerilla-Krieg im Gazastreifen. Grund sei die nicht ersichtliche Strategie gegen die Hamas. Die Messlatte für den Erfolg sei extrem hoch angesetzt. Auch Blinken warnt Netanjahu.25.03.2024
"Wir brauchen sie lebend" Für die Geiseln sucht Israel den "Pakt mit dem Teufel"Seit langer Zeit erstmals ein Hoffnungsschimmer: Im Zerren um den Geisel-Deal in Katar scheint eine Lösung in Sicht. Für Israel könnte es ein erster Schritt aus dem Trauma sein.21.03.2024Von Frauke Niemeyer, Tel Aviv
UN-Resolution vorgelegtUSA fordern "sofortige Feuerpause" im GazastreifenDie USA wollen Israel Alternativen für eine Bodenoffensive in Rafah aufzeigen. Israels Premier Netanjahu lässt sich davon jedoch nicht abbringen. Die Amerikaner gehen nun den Weg über die UN. Die eingebrachte Resolution ist allerdings an eine Bedingung gekoppelt, die eine Umsetzung erschwert.21.03.2024
Statt Bodenoffensive in RafahUSA schlagen Israel andere Kriegsszenarien vorGegen die Empfehlung der US-Regierung hält Israels Premier Netanjahu an einer Bodenoffensive im dichtbevölkerten Rafah fest. Laut einem Medienbericht entwickeln Strategen in Washington aber bereits Alternativ-Szenarien. Dazu gehört etwa die Zerstörung aller Hamas-Tunnel auf ägyptischer Seite. 20.03.2024
Druck wegen Rafah-OffensiveBiden zitiert israelische Delegation zu sichDie israelische Regierung ist fest zur Bodenoffensive in Rafah entschlossen. US-Präsident Biden hält das für falsch und bittet Netanjahu um Gespräche in Washington. Israels Premier willigt ein: Hochrangige Vertreter sollen mit US-Kollegen über eine "alternative Herangehensweise" im Süden Gazas sprechen.19.03.2024
Scholz kann nur mahnenDarum ist Israel so sehr zur Offensive auf Rafah entschlossenIsraels Ziel steht fest: Die Armee soll auch die vier noch verbliebenen Bataillone der Hamas auslöschen, und die verschanzen sich in Rafah. Können die Mahnungen von Kanzler Scholz und US-Präsident Biden die Flüchtlinge dennoch vor einer humanitären Katastrophe schützen?18.03.2024Von Frauke Niemeyer, Tel Aviv