Sexuelle und psychische GewaltIrans Foltermethoden: Knochen brechen und PeitscheIm Iran werden seit Beginn der Proteste im Herbst 2022 Demonstranten in Haft systematisch psychisch und körperlich gefoltert. Betroffene berichten von Schlägen mit Knüppeln oder Fäusten bereits bei der Verhaftung oder dem Verhör - teilweise auch davon, dass ihnen Knochen gebrochen wurden.01.02.2023
Hunderte Touristen evakuiertPolizei in Peru nimmt über 200 Demonstrierende festBei den Protesten in Peru kommt es erneut zu gewaltsamen Zusammenstößen: Mehr als 200 Demonstrierende werden festgenommen, ein weiterer Protestler stirbt, nachdem die Polizei das Feuer auf eine Menschenmenge eröffnet. Das Weltkulturerbe Machu Picchu wird geschlossen, Reisende werden evakuiert.22.01.2023
Protest gegen neue RegierungHunderttausend Menschen demonstrieren in Tel AvivErneut zieht ein großer Demonstrationszug durch die israelische Metropole Tel Aviv. Der Protest richtet sich gegen die rechte Regierung von Ministerpräsident Netanjahu. Unter den Teilnehmern ist auch der ehemalige Regierungschef Lapid. 21.01.2023
"Schlimmste Regierung jemals"Tausende Spanier demonstrieren gegen SanchezIn Spanien stehen Ende des Jahres Parlamentswahlen an. Rechte Gruppen rufen zu Demonstrationen gegen den sozialistischen Premier Sanchez auf. Tausende Demonstranten sind empört über seine Reform des Sexualstrafrechts und den Umgang mit Separatisten.21.01.2023
Heftige Proteste in PeruHistorisches Gebäude in Lima steht in FlammenPeru wird seit der Amtsenthebung und Verhaftung des linksgerichteten Ex-Präsidenten Castillo von Unruhen erschüttert. Tausende Demonstranten fordern vehement den Rücktritt von Präsidentin Boluarte. Bei Auseinandersetzungen in der Hauptstadt kommt es erneut zu gewalttätigen Zusammenstößen.20.01.2023
Betten vor dem ReichstagBetroffene fordern mehr Hilfen bei Long CovidVon Corona genesen heißt nicht immer gesund. Eine Initiative fordert jetzt die Anerkennung und ausreichende Versorgung Betroffener. 400 vor dem Reichstag aufgestellte Betten sollen all jene symbolisieren, die nicht mehr aufstehen und darum selbst nicht teilnehmen können.19.01.2023
Protestler sind abgezogenRäumung von Lützerath beendetBis zu sechs Wochen hat die Polizei für die Räumung des Orts Lützerath vorgesehen. Doch schon nach sechs Tagen ist mit dem Abzug der letzten Aktivisten der Protest beendet. Nun kann der umstrittene Abbau der Braunkohle beginnen. In den Fokus rückt nun die Frage nach der Angemessenheit des Polizeieinsatzes.16.01.2023
Verletzte bei Lützerath-DemoPolizei und Aktivisten erheben GewaltvorwürfeBei einer Großdemonstration gegen den Abriss des Dorfs Lützerath kommt es zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Klima-Aktivisten. Am Ende sind nach Angaben der beiden Seiten rund 70 Polizisten und möglicherweise über 100 Demonstranten teils schwer verletzt. 15.01.2023
Aktivisten an TagebaukantePolizei setzt Wasserwerfer gegen Lützerath-Demonstranten einBei der Räumung des von Klimaaktivisten besetzten Dorfes Lützerath kommt die Polizei zügig voran. "Oberirdisch" sei der Einsatz nahezu abgeschlossen. Aktivisten aus einem Tunnel sollen bald "gerettet" werden. Gegen Versuche von Demonstranten, in das abgeriegelte Dorf vorzudringen, geht die Polizei rigoros vor. 14.01.2023
Großdemo am Samstag findet stattGreta Thunberg kritisiert Polizei bei Lützerath-BesuchDie Klimaschutzikone Greta Thunberg besucht Lützerath. Dabei kritisiert sie das Vorgehen der Polizei gegen die Proteste und spricht von empörender Gewalt. Am Samstag wollen sie und Tausende weitere Menschen vor Ort demonstrieren. Ein Gericht erlaubt die Demo und weist Einwände der Polizei teils zurück.13.01.2023