Krisentreffen zu RusslandUSA und EU fordern "Schritte der Deeskalation"Angesichts der angespannten Lage im Ukraine-Konflikt folgt ein Krisentreffen auf das nächste. Die USA sowie mehrere europäische Staaten warnen Russland vor schwerwiegenden Konsequenzen bei einem Angriff auf die Ukraine. Derweil sorgt die mögliche Abreise von Diplomatenfamilien für weitere Verstimmungen zwischen Berlin und Kiew. 25.01.2022
Furcht vor russischer InvasionUSA: Diplomatenfamilien sollen Kiew verlassenIn den vergangenen Wochen zieht Russland Zehntausende Soldaten an der ukrainischen Grenze zusammen. Nun reagiert Washington und ruft die in Kiew ansässigen Diplomatenfamilien zurück in die Heimat. Grund sei die "anhaltende Bedrohung durch eine russische Militäroperation".24.01.2022
Eklat um Marinechef SchönbachUkraine-Botschafter fühlt sich an Nazizeit erinnertNach seinen Äußerungen über den Ukraine-Konflikt bleibt Marinechef Schönbach nur der Rücktritt. Dem ukrainischen Botschafter in Deutschland, Melnyk, ist das nicht genug. Er zieht sogar einen Vergleich zur Zeit des Nationalsozialismus.23.01.2022
Diplomaten bleiben in Kiew Berlin und Washington bestreiten AbzugspläneDie Ukraine befürchtet seit Wochen einen Angriff Russlands. Das US-Außenministerium und das Auswärtige Amt in Berlin dementieren jedoch Medienberichte, man bereite eine Evakuierung des eigenen Botschaftspersonals vor. Reisewarnungen gibt es jedoch.22.01.2022
Bei weiteren AggressionenBaerbock droht Russland mit "gravierenden Konsequenzen"Truppenverlegungen und Manöver befeuern die Krise an der russisch-ukrainischen Grenze. Außenministerin Baerbock fordert Russland zur Deeskalation auf und droht andernfalls mit Konsequenzen. Sanktionen bei Nord Stream 2 bringt erneut ihr US-Kollege Blinken ins Spiel.20.01.2022
Blinken besucht KiewUSA warnen Putin vor Aggression gegen UkraineAm Freitag trifft sich der US-amerikanische Außenminister Blinken mit seinem russischen Amtskollegen Lawrow - eine Warnung schickt der Diplomat aber schon vorher los. Russland müsse den "friedlichen Weg" wählen. Zugleich sichert Washington der Ukraine rund 400 Millionen Euro an Hilfen zu.19.01.2022
Letzte Bestätigung fehlt nochBerlin soll neue US-Botschafterin bekommenDie USA haben seit dem Abgang Grenells im Juni 2020 keinen Botschafter mehr in Berlin. Die neue Amtsinhaberin soll Hochschulpräsidentin Gutmann werden - es ist ihr zweiter Anlauf für die Wahl ins Amt. Republikaner kritisieren ihre Haltung zu Nord Stream 2.12.01.2022
"Wir brauchen Waffen"Kiews Botschafter redet Ampel ins GewissenSeit Wochen zieht Moskau Truppen an der ukrainischen Grenze zusammen. Verteidigungswaffen, die Kiew im Kreis der NATO-Staaten bestellen will, dürfen aber nicht geliefert werden. Dafür macht der Botschafter Deutschland verantwortlich und verlangt von der Bundesregierung ein Umdenken. 10.01.2022
Vor den Gesprächen mit MoskauWashington deutet erste Themen anMoskau erzwingt mit seinem Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine neue Gespräche mit dem Westen. Für diese übermittelt Moskau einen Forderungskatalog. Die USA ziehen ihre rote Linie und machen deutlich, dass es keine schnellen Vereinbarungen geben wird. Zugleich deuten sie Kompromisslinien an.08.01.2022
Schwerpunkt HäuserkampfTaiwans Armee simuliert chinesischen AngriffDer diplomatische Druck auf Taiwan ist hoch, China droht bereits militärisch mit dem Eindringen von Kampfjets. Um gewappnet zu sein, übt die taiwanesische Armee nun die Abwehr eines Angriffs durch Peking.06.01.2022