Johnsons Brief brüskiert MacronFranzosen laden britische Ministerin ausNach dem Bootsunglück im Ärmelkanal will Frankreich mit Großbritannien Maßnahmen diskutieren. Doch der britische Premier Johnson empört Frankreichs Staatschef Macron auf Twitter. Kurz darauf lässt der Élysée-Palast ein Treffen mit Johnsons Innenministerin absagen.26.11.2021
Morawiecki bei Merkel"Wir verteidigen auch Deutschland vor Migranten-Welle"Die Lage an der polnisch-belarussischen Grenze ist angespannt. Warschau fordert Sanktionen der EU und macht deutlich, dass keine Entscheidung ohne Rücksprache getroffen werden darf. Merkel versichert dem Land die deutsche Solidarität.25.11.2021
Kein Gefängnis für AsylbewerberDeutschland muss Abschiebehaft verbessernAbgelehnte Asylbewerber können nach deutschem Gesetz bis zu drei Jahren in normalen Haftanstalten untergebracht werden. Das ist bis auf wenige Ausnahmen unzulässig, urteilen Gutachter des EuGH. Sie bemängeln einen Verstoß gegen das EU-Recht.25.11.2021
Krisensitzung in London31 Migranten sterben im ÄrmelkanalSeit Jahresbeginn registrieren die Behörden mehr als 30.000 Versuche, über den Ärmelkanal nach Großbritannien zu fliehen. Beim Kentern eines Flüchtlingsbootes kommen nun erneut Menschen ums Leben. Die Politik in Paris und London zeigt sich entsetzt.24.11.2021
Experte Knaus zu Belarus"Lukaschenkos Falle schnappt zu"Die Menschen an der EU-Grenze zu Belarus sitzen in der Falle: Lukaschenko lässt sie nicht weg und die EU lässt sie nicht rein. Migrationsforscher Knaus erklärt im Interview, warum Polen Wasserwerfer auf Menschen in Not richtet, und welchen Ausweg es gäbe.20.11.2021
Belarus-Debatte im BundestagDie Union treibt den Spaltpilz in die AmpelFlüchtlinge aufnehmen, um eine humanitäre Krise zu entschärfen? Für die Union kommt das nicht infrage. Denn jetzt sind CDU und CSU in der Opposition, da gibt es keinen "Kuschelkurs". Die Ampel-Parteien einigen sich derweil auf eine Abwehr der Unionskritik.11.11.2021Von Hubertus Volmer
Flüchtlingsstreit "unmenschlich"Merkel bittet Putin um Intervention in MinskTausende Flüchtlinge sitzen derzeit bei eisigen Temperaturen an der polnisch-belarussischen Grenze fest. Wegen der wachsenden Spannungen bittet Kanzlerin Merkel den russischen Präsidenten Putin um ein Eingreifen. Die "Instrumentalisierung von Migranten" sei "vollkommen inakzeptabel", so Merkel. 10.11.2021
Flüchtlings-Aufnahme 2015Merkel: Ja, wir haben das geschafft"Wir schaffen das" ist der wohl berühmteste Satz aus der Amtszeit von Bundeskanzlerin Merkel. Und die geschäftsführende Regierungschefin ist sechs Jahre nach der Flüchtlingskrise überzeugt: "Ja, wir haben das geschafft." Allerdings, so räumt die CDU-Politikerin ein, sei nicht alles ideal gelaufen.08.11.2021
Kritik an EU-FlüchtlingspolitikSteinmeier trifft Franziskus zu PrivataudienzErst reist Merkel nach Rom, nun folgt Bundespräsident Steinmeier. Auf dem Plan steht eine Audienz beim Papst, zur Sprache kommt auch die Flüchtlingspolitik der EU. Steinmeier findet dazu kritische Worte.25.10.2021
FDP-Minister im "ntv Frühstart"Stamp will Flüchtlinge außerhalb EU unterbringenNordrhein-Westfalens Integrationsminister verhandelt für die FDP die Ampelkoalition mit. Im "ntv Frühstart" schlägt Joachim Stamp vor, die vielen Geflüchteten, die über Belarus in Richtung Deutschland geschleust werden, in Partnerländer außerhalb der EU zu bringen - auch zur Abschreckung.22.10.2021