Zusammenstöße in Israel350 Menschen auf dem Tempelberg festgenommenIn Jerusalem kommt es erneut zu Krawallen zwischen Sicherheitskräften und Palästinensern. Die internationale Gemeinschaft zeigt sich besorgt über die anhaltende Gewalt. Nahe der Al-Aksa-Moschee werden Feuerwerkskörper gezündet und Steine geworfen. Die Polizei greift hart durch.05.04.2023
Raketenbeschuss aus GazaIsraelische Polizei stürmt Al-Aksa-MoscheeDas Judentum verehrt den Jerusalemer Tempelberg als seine heiligste Stätte. Für die Muslime ist der Hügel mit der Al-Aksa-Moschee ebenfalls ein heiliger Ort. Immer wieder kommt es dort zu Ausschreitungen. So auch in der Nacht, als die israelische Polizei "Unruhestifter" in der Moschee vertreiben will.05.04.2023
Lapid: "Private Schlägerarmee"Israel bekommt umstrittene NationalgardeNach zähem Ringen einigt sich die israelische Regierung laut Medienberichten auf die Gründung einer Nationalgarde. Die fordert vor allem der rechtsextreme Polizeiminister Ben-Gvir. Für die Finanzierung müssen andere Ministerien künftig sparen. Die Opposition schäumt vor Wut. 02.04.2023
Drei Verletzte im WestjordanlandIsraelische Armee tötet mutmaßlichen Auto-AngreiferIn der ohnehin schon angespannten Lage im Westjordanland gibt es weitere Vorfälle mit Toten und Verletzten. Laut der israelischen Armee fährt ein Mann mit seinem Auto gezielt Menschen an, er wird daraufhin "neutralisiert". Genau wie ein weiterer in Jerusalem - er soll einen Polizisten angegriffen haben.01.04.2023
Protest gegen JustizreformIsraelis gehen weiter auf die StraßenAufgeschoben ist nicht aufgehoben: Israels Premier Netanjahu verzögert die Verabschiebung der umstrittenen Justizreform. Kritiker gehen aber davon aus, dass sie dennoch kommt - und gehen zu Tausenden auf die Straßen.01.04.2023
"König Israels"Netanjahu-Anhänger demonstrieren für ReformMassenproteste zwingen Israels Premier, seine umstrittene Justizreform aufzuschieben. Während der Staatspräsident noch Gespräche mit der Opposition führt, strömen abermals Tausende auf die Straßen von Tel Aviv: Diesmal für den bedrängten Netanjahu. 30.03.2023
Angriff auf PalästinenserZwei jüdische Siedler wegen Terrorverdachts angeklagtIm Dorf Huwara werden zwei Israelis getötet. Als Reaktion darauf attackiert eine Gruppe jüdischer Siedler eine palästinensische Familie. Zwei der Männer werden nun wegen "Terrorismus" mit "rassistischem Motiv" angeklagt. 30.03.2023
"Israel ist souveränes Land"Netanjahu kontert "Ausladung" durch BidenDie USA und Israel sind historisch gesehen engste Kooperationspartner. Aufgrund der Justizreform gerät die Regierung von Premier Netanjahu zuletzt aber arg in die Kritik. US-Präsident Biden will ihn gar eine Zeit lang nicht einladen. Netanjahu verbittet sich jedoch Einmischung. 29.03.2023
Misstrauen gegenüber NetanjahuJustizreform ausgesetzt, Protest geht weiterHunderttausende Israelis machen seit Monaten gegen einen geplanten Umbau der Justiz mobil. Je konkreter die Pläne werden, desto breiter wird der Widerstand. Nun kommt die Regierung den Gegnern des Projekts etwas entgegen und setzt das Vorhaben zumindest für einige Wochen aus. Doch der Protestbewegung reicht das nicht.28.03.2023
"Essenzielle Einheit gefährdet"Netanjahu verschiebt Justizreform in IsraelDie wütenden Massenproteste zur kontroversen Justizreform zeigen Wirkung: Der israelische Ministerpräsident Netanjahu legt das Vorhaben, das den Einfluss des Höchsten Gerichts beschneidet, auf Eis - vorläufig. Gleichzeitig warnt er vor einem Bürgerkrieg. Die Proteste wird das wohl nicht stoppen.27.03.2023