Wirtschaft in SchwierigkeitenDer Aufschwung ist in Gefahr Explodierende Energiepreise, fragile Lieferketten, Rohstoffknappheit: Lange nicht mehr gekannte Probleme bremsen den Aufschwung. Deutschland als Konjunkturlokomotive der EU? Neue Bremsklötze behindern die Fahrt. Die Frage ist: Wie lange?13.10.2021Ein Kommentar von Ulrich Reitz
Ifo-Index sinkt erneut"Industrie erlebt Flaschenhals-Rezession"Leere Regale und anhaltende Sorgen bei der Beschaffung von Vorprodukten trüben die Stimmung der deutschen Unternehmen. Für einen Ökonom könnte dieses Problem bedeutender als Corona werden. Mit der Bewältigung der Sorgen im kommenden Jahr erwartet das Ifo-Institut dann eine kräftige Erholung.24.09.2021
Fed zurückhaltend bei ZinsenUS-Börse zeigt sich deutlich erholtZur Wochenmitte sieht die New Yorker Wall Street deutlich freundlicher aus. Zum einen legt sich die Aufregung um China Evergrande ein wenig, zum anderen sendet die Fed vorsichtige Signale der Entspannung. Davon profitieren der Energiesektor und die Bankenwerte. Ein Logistiker verliert dagegen massiv.22.09.2021
Prognose für 2022 angehobenOECD sieht stärkeres deutsches WachstumDie Erholung der Volkswirtschaften von den Folgen der Pandemie hängt entscheidend am Impffortschritt. Vor allem in Schwellenländern werde es weiterhin Probleme geben, prognostiziert die OECD. Für Deutschland hebt die Organisation die Erwartungen für das nächste Jahr an.21.09.2021
Kräftige Verluste an Wall StreetEvergrande-Krise verunsichert AnlegerSorgen um den angeschlagenen chinesischen Immobilien-Entwickler Evergrande schicken die Kurse an der Wall Street auf Talfahrt. Zudem machen Konjunktursorgen die Anleger nervös. Mit dem Ölpreis fallen auch die Energiewerte.20.09.2021
Preise steigen spürbarDie Inflation kommt zurückJahrelang war sie fast wie vom Erdboden verschluckt, nun meldet sie sich zurück in Deutschland: die Inflation. Rohstoffe werden teurer, der Friseurbesuch auch, die Weltkonjunktur gewinnt an Fahrt. Die Zutatenliste für den Inflations-Cocktail 2021 wird immer länger.19.09.2021
Sorgen in GroßbritannienHandel befürchtet leere WeihnachtsregaleZehntausende unbesetzte Stellen, fehlende Rohstoffe, angespannte Lieferketten: Britische Verbraucher könnten in den kommenden Monaten gezwungen sein, "andere Entscheidungen zu treffen", sagt ein Ökonom. Der Handel wird die Nachfrage wohl nicht decken können.17.09.2021
Expertin zu WahlprogrammenSteuersenkungen "ökonomisch nicht begründbar"Die Corona-Krise ist noch nicht bewältigt, der Umbau zu einer klimaneutralen Wirtschaft steht bevor. Die Ökonomin Philippa Sigl-Glöckner vom Thinktank Dezernat Zukunft macht sich im Interview mit ntv.de Sorgen, ob die Parteien mit ihren wirtschaftspolitischen Programmen diesen Herausforderungen gewachsen sind. 17.09.2021
Kunden zahlen mehrMoeller-Maersk hebt erneut Prognose anDie Wirtschaft weltweit kommt aus dem Corona-Tal. Verbraucher und Unternehmen ordern. Die Lieferketten sind angespannt. Davon profitiert die Schifffahrt. Für den Transport der Container kann sie höhere Preise aufrufen. Branchenprimus Moeller-Maersk wird immer zuversichtlicher.16.09.2021
Starke Zahlen mit großem HakenDeutsche Auftragsbücher platzenÜber einen Mangel an Arbeit kann sich Deutschlands verarbeitendes Gewerbe nicht mehr beklagen. Die Auftragsbücher sind nicht nur voller als vor der Krise, sondern so prall wie seit 30 Jahren nicht. Euphorie kommt dennoch nicht auf - denn die kräftig anziehende Nachfrage läuft gegen ebenso große Hürden.06.09.2021