Beteiligung an Nazi-Verbrechen?Heckler & Koch-Gründer waren Studie zufolge NS-Mitläufer1949 gründen Theodor Koch, Edmund Heckler und Alex Seidel in Oberndorf am Neckar Heckler & Koch, den heute größten deutschen Waffenhersteller. Doch, was die Gründer in Nazi-Zeiten getan haben, ist lange Zeit ein unbeschriebenes Blatt. Im Auftrag des Unternehmens untersuchen Historiker ihre Biografien.19.09.2023
Warnung vor Drittem WeltkriegSelenskyj: Russland hat "zweiten Hitler herangezogen"Der ukrainische Präsident Selenskyj warnt eindringlich vor einer Niederlage seines Landes. "Wenn die Ukraine fällt, was passiert in zehn Jahren?" Man müsse Russlands Präsidenten Putin jetzt stoppen. Selenskyj äußert sich auch zur Lage an der Front. 18.09.2023
Affäre nutzt Freien WählernAiwanger: "Wird noch mal zwei, drei Prozent gebracht haben"Nach der Entscheidung des bayrischen Ministerpräsidenten Söder, seinen Wirtschaftsminister Aiwanger nicht zu entlassen, ist die Flugblatt-Affäre nicht vorbei: Der Chef der Freien Wähler hält der "Süddeutschen Zeitung" vor, dass sie seit Jahren an der Geschichte arbeite und diese strategisch platziert habe. 14.09.2023
Empörung nach FPÖ-VideoFührungen sollen "Hitler-Balkon" in Wien entzaubernEin Video der FPÖ-Jugendorganisation sorgt für Entrüstung. Es zeigt Anhänger in einem Fackelzug vor dem Balkon, auf dem Adolf Hitler am 15. März 1938 den "Anschluss" Österreichs an das Deutsche Reich verkündete. Das Wiener Haus der Geschichte will die Terrasse nun entmystifizieren.08.09.2023
Alte Dokumente veröffentlichtKatholische Kirche versteckte Tausende Juden in RomDie Rolle des Vatikans zur Zeit der faschistischen Regime in Deutschland und Italien ist umstritten. Nun kommt durch bislang unveröffentlichte Dokumente heraus, dass die katholische Kirche während des Zweiten Weltkriegs mehr als 3000 Juden in Rom versteckte. Die Papiere galten einst als verschollen.07.09.2023
Binnen 25 JahrenFast 32.000 Stücke aus NS-Raubkunst zurückgegebenDeutschland gibt in den letzten zwei Jahrzehnten Tausende von Nazis entwendete Kulturschätze zurück, doch die Debatte über die Rechte der Opfer hält an. Kultur-Staatsminister Rainer Robra betont die Notwendigkeit, die Suche nach NS-Raubkunst zu verstärken. 05.09.2023
"Verantwortung gerecht werden"Experten fordern mehr Rechte für Opfer von NS-RaubDie NS-Raubgut-Kommission beklagt zu hohe Hürden für die Rückgabe der Kulturgüter. Sie fordert daher mehr Rechte für die Nachfahren der Opfer. So soll etwa das Verfahren erleichtert werden und die Stellung der Kommission gestärkt werden.04.09.2023
In mehr als 3300 Fällen Ex-KZ-Wachmann wegen Beihilfe zu Mord angeklagtAls KZ-Wachmann soll ein heute 98-Jähriger die "grausame und heimtückische Tötung" Tausender unterstützt haben. Im hessischen Gießen wird nun Anklage gegen ihn erhoben. Da er diese Taten als Heranwachsender beging, gilt für ihn das Jugendstrafrecht.01.09.2023
"Schlechtes Vorbild" für JugendAntisemitismusbeauftragter geht mit Aiwanger hart ins GerichtDass sich Hubert Aiwanger im Zuge seiner Entschuldigung als Opfer einer "Schmutzkampagne" stilisiert, kommt beim Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung nicht gut an. Klein prangert an, der Freie-Wähler-Chef schade der Erinnerungskultur in Deutschland.01.09.2023
CDU-Chef fordert AufklärungMerz findet Aiwanger-Affäre "höchst unappetitlich"Für Friedrich Merz ist der Inhalt des antisemitischen Flugblatts, das Hubert Aiwangers Bruder verfasst haben soll, "einfach nur widerwärtig". Der CDU-Chef hofft, dass die Vorwürfe, die Bayerns Vize-Regierungschef betreffen, bald aus der Welt sind. Aiwanger selbst setzt sich öffentlich zur Wehr.31.08.2023