Wahl soll Verhältnis verbessernErdogan prangert deutsche Innenpolitik anFür den türkischen Präsidenten Erdogan ist die Sache klar: An dem kriselnden Verhältnis zur Bundesrepublik ist die deutsche Innenpolitik schuld. Ist die Bundestagswahl erst einmal vorbei, werden die Deutschen wieder besser auf die Türkei zu sprechen sein.12.08.2017
Interview zu Erdogans Politik"Die Demokratie ist wie eine Fassade"Eine Verhaftungswelle trifft angebliche Gülen-Anhänger, deutsche Journalisten und Menschenrechtler sind im Gefängnis: Präsident Erdogan regiert in der Türkei mit hartem Kurs. n-tv.de hat mit Aret Demirci von der Friedrich-Naumann-Stiftung darüber gesprochen.11.08.2017
"Red Notice" bei InterpolTürkei lässt Reporter in Spanien festnehmenKritische Journalisten sind auch im Ausland nicht mehr sicher vor der türkischen Justiz. Das zeigt der Fall Hamza Yalcin. Der im Exil lebende Redakteur wurde auf einem Flughafen in Barcelona festgenommen.11.08.2017
Minister suspendiert BeamteDie große türkische T-Shirt-Verschwörung"Hero" – mehr steht nicht auf einem T-Shirt, das in der Türkei seit Wochen für Wirbel sorgt. Wer es trägt gilt als potenzieller Putschist. Jetzt beginnen womöglich gar Ermittlungen gegen Beamte, die das Tragen dieses T-Shirts nicht verhindern.10.08.2017Von Issio Ehrich
Erneut Terrorvorwürfe an BerlinErdogan will Deutschland überholenDer türkische Präsident holt erneut gegen die deutsche Regierung aus. Sie unterstütze Terroristen, behauptet er nicht zum ersten Mal. Hinzukommend verspricht er seinen Bürgern nun ein hochmodernes Land, das Deutschland um Längen voraus sein werde.07.08.2017
Heer, Marine und LuftwaffeTürkei tauscht Militärspitze ausSeit dem Putschversuch vor gut einem Jahr gab es im türkischen Militär unzählige Verhaftungen und Entlassungen. Doch die Regierung baut die Streitkräfte weiter um: Der Militärrat beschließt eine Ablösung aller Chefs der Teilstreitkräfte.02.08.2017
Aufarbeitung des PutschversuchsTürkei eröffnet neuen MammutprozessDer Luftwaffenstützpunkt Akinci soll das Hauptquartier der Putschisten in der Türkei gewesen sein. Gegen knapp 500 Männer von dort beginnt jetzt in einem speziell erbauten Gerichtssaal der Prozess. Bei ihrer Ankunft wartet eine wütende Menge auf sie.01.08.2017
Elf Journalisten bleiben in HaftSieben "Cumhuriyet"-Redakteure wieder frei271 Tage saßen sie in Haft, nun können einige Mitarbeiter der türkischen Zeitung "Cumhuriyet" das Gefängnis verlassen. Doch viele ihrer Kollegen bleiben weiterhin wegen angeblicher Terrorunterstützung inhaftiert. Ihnen drohen Jahrzehnte hinter Gittern.29.07.2017
Sie "zerteilen mein Land"Erdogan klagt über deutsche "Agenten"Der türkische Präsident glaubt unter anderem, Deutschland wolle mit Hilfe von Agenten sein Land zerstören und dessen Wirtschaft schaden. Doch am Ende würden es die Deutschen sein, "die verlieren", prophezeit Recep Tayyip Erdogan vor Abgeordneten seiner Partei. 25.07.2017
Ein "Kommunikationsproblem"Erdogan zieht Terrorliste zurückVergangene Woche sorgen Medienberichte für Empörung, wonach die türkische Regierung knapp 700 deutsche Firmen und Einzelpersonen der Terror-Unterstützung verdächtigt. Auch von ersten Ermittlungen ist die Rede. Nun macht Ankara einen Rückzieher. 24.07.2017