Nach Festnahme von SoldatenMalis Regierungsmitglieder wieder freiMalis bisheriger Präsident N'Daw und sein Regierungschef Ouane werden freigelassen. Nach ihrem Rücktritt am Mittwoch hatten Soldaten bereits angekündigt, sie gehen zu lassen. Der UN-Sicherheitsrat kritisiert die Absetzung der Regierungsspitze scharf.27.05.2021
Der Diktator bittet zur "Wahl""Assad lockt uns mit einem Fake""Wir sind ein normales Land" will Syriens Diktator Assad mit seiner heutigen "Wahl" weismachen. Sein Ziel: Endlich Geld von der EU zu bekommen - für den Wiederaufbau der Infrastruktur, die er selbst zerstören ließ, sagt Nahost-Experte Carsten Wieland ntv.de. 26.05.2021
Libyen "kein sicherer Hafen"UNO kritisiert EU-Flüchtlingspolitik scharfMigranten aus Afrika werden von Libyens Küstenwache aufgegriffen und ins Land zurückgebracht, wo ihnen Menschenrechtsverletzungen drohen. Andere ertrinken im Mittelmeer, weil die EU ihre Rettungsmissionen zurückgefahren hat. Die UNO kritisiert diese Praxis und fordert die EU zum Handeln auf. 26.05.2021
EU droht mit SanktionenMacron will Sicherheitsrat wegen Mali anrufenFrankreich verurteilt die Absetzung des Übergangspräsidenten und des Ministerpräsidenten Malis als Staatsstreich und will den Vorgang vor den UN-Sicherheitsrat bringen. Es ist von "gezielten Sanktionen" und "Sofortmaßnahmen" die Rede. 25.05.2021
Suche nach Coronavirus-UrsprungUSA drängen auf weitere NachforschungenAnfang 2021 reisen internationale Experten nach Wuhan, um den Ursprüngen des Coronavirus auf den Grund zu gehen. Kritiker bemängeln, dass die Ermittlungen stark von Peking beeinflusst wurden. Washington fordert daher nun neue Untersuchungen.25.05.2021
Montgomery über Lockerungen"Es gibt keine goldene Formel"Die Infektionszahlen sind nach dem langen Pfingstwochenende niedrig. Die Rufe nach einer Lockerung der Corona-Maßnahmen werden lauter. Frank Ulrich Montgomery wiegelt ab. Noch sei das Niveau zu hoch. Auf internationaler Ebene geht der Weltärzte-Vorstandschef mit der WHO hart ins Gericht.25.05.2021
"Eine Art Notlösung"Atombehörde verlängert Abmachung mit IranWährend die Verhandlungen über das Atomabkommen mit den Iran noch laufen, drohen die Inspekteure der Internationalen Atomenergiebehörde den Zugang zu den iranischen Nuklearanlagen zu verlieren. Im letzten Moment wird das verhindert. "Ideal" sei das Ergebnis aber nicht, sagt der IAEA-Chef. 24.05.2021
"Nach Pandemie ist vor Pandemie"Merkel warnt vor trügerischer SicherheitMit den steigenden Impfquoten scheint die Corona-Gefahr für viele gebannt. Doch Kanzlerin Merkel mahnt auf der Jahrestagung der WHO zur Zurückhaltung und wirbt für einen internationalen Pandemievertrag. UN-Generalsekretär Guterres spricht von einem "Krieg mit einem Virus". 24.05.2021
WHO vermutet hohe DunkelzifferWeltweit viel mehr Corona-Tote als gemeldetIm vergangenen Jahr werden offiziell rund 1,8 Millionen Covid-19-Todesfälle weltweit registriert. Ein Jahresbericht der WHO zeigt nun: Die tatsächliche Zahl dürfte bis zu drei Mal so hoch sein. Mit Blick auf die sinkenden Infektionszahlen in Europa warnt die Organisation davor, die gleichen Fehler zu machen wie 2020.21.05.2021
UN fordern mehr ArbeitsschutzÜberarbeitung kostet Hunderttausende LebenDass Arbeitnehmer im Büro schuften bis zum Umfallen, gilt vor allem als ein japanisches Problem. Eine UN-Studie zeigt aber, dass weltweit Hunderttausende Menschen an Krankheiten sterben, die auf Überarbeitung zurückzuführen sind. Am stärksten sind Afrika und Südamerika betroffen. 17.05.2021