Verschleppung, Folter, MordTaliban töteten über 200 Ex-Regierungsanhänger Nach ihrer Machtübernahme versprechen die Taliban eine Amnestie für ehemalige Regierungsanhänger und Soldaten. Einem UN-Bericht zufolge haben sie seit 2021 jedoch über 200 getötet. Auch Hunderte Fälle von Folter und willkürlicher Haft seien bekannt. 22.08.2023
Bergung im Roten Meer gelungenÖl von schrottreifem Tanker abgepumptSeine explosive Ladung hat den Tanker "FSO Safer" zu einer tickenden Zeitbombe gemacht. Wäre das Öl ausgelaufen, hätte das eine verheerende Umweltkatastrophe zur Konsequenz gehabt - die konnte jetzt verhindert werden.11.08.2023
"Strategie zur Machtfestigung"Taliban infiltrieren wohl zunehmend HilfsprogrammeNach der Machtübernahme der Taliban leidet Afghanistan weiter unter einer humanitären Katastrophe. UN-Beamten zufolge mischt sich die Terrormiliz aber zunehmend in die Arbeit von Hilfsorganisationen ein. Dies würde Mitarbeiter verwundbar machen.08.08.2023
Rost-Tanker im Roten MeerDie schwimmende Zeitbombe wird entschärftEin vor sich hin rostendes Tankschiff im Roten Meer besorgt seit acht Jahren Umweltschützer und die Vereinten Nationen. Seit Anfang dieser Woche kann das Öl endlich abgepumpt werden. In der Hoffnung, dass an gleicher Stelle keine neue Tanker-Zeitbombe entsteht.28.07.2023Von Kevin Schulte
Gewaltsame Proteste in KeniaSchuldenfalle droht Afrika in den Abgrund zu reißenKenias Regierung muss wegen exorbitanter Staatsschulden Steuern erhöhen. Dabei steigen die Lebenshaltungskosten bereits seit Jahren. Die Proteste gegen die Maßnahmen münden in Gewalt, das wichtigste Land der Region wackelt. Das Kenia-Szenario droht auch weiteren Staaten.22.07.2023Von Simone Schlindwein, Kampala
Unter gewissen VoraussetzungenAIDS kann bis 2030 besiegt werdenAIDS ist das Schreckgespenst der 1990er Jahre. Aber auch 2022 stirbt weltweit noch jede Minute ein Mensch an der Immunschwächekrankheit. Das könne sich allerdings ändern, betonen Fachleute der Vereinten Nationen und beschreiben, was dafür nötig ist.13.07.2023
UN liefern dramatische Zahlen735 Millionen Menschen hungern Bis 2030 soll niemand auf der Welt mehr hungern, lautet der Vorsatz der Vereinten Nationen. Pandemie und Krieg treiben die Zahl der Betroffenen jedoch deutlich in die Höhe. Im vergangenen Jahr zählen die UN etwa eine dreiviertel Milliarde Menschen, die an Hunger oder Unterernährung leiden.12.07.2023
UN beklagen RassismusParis verteidigt französische PolizeiDie UN sind der Meinung, Frankreichs Polizei müsse Rassismus innerhalb der eigenen Ermittlungsmethoden härter bekämpfen. Die Regierung in Paris weist das rundheraus zurück. Die Franzosen tendieren nach den Unruhen rund um den Tod eines 17-Jährigen stramm nach rechts. 08.07.2023
Umweltgefahr vor Jemens KüsteBergung von Schrott-Öl-Tanker macht FortschritteEin riesiges schwimmendes Öllager mit 1,1 Millionen Barrel an Bord rostet wegen des Bürgerkriegs im Jemen ohne Wartung vor sich hin. Im Wettlauf um die Zeit sammelt die UN Geld für das Abpumpen, um eine Umweltkatastrophe für zwölf Millionen Menschen zu verhindern. Trotz Fortschritte verbleibt ein Restrisiko. 08.07.2023
Soldaten spielten Ball auf TotenFrankreich stellt sich seiner Blutschuld in Ruanda Jahrzehntelang wurde sie unter den Teppich gekehrt: Jetzt ordnet ein Pariser Gericht erneut die Untersuchung in Frankreichs Rolle beim Genozid in Ruanda an - eine lang ausstehende Aufarbeitung.24.06.2023Von Simone Schlindwein, Kampala