Viele Rechte und ReichsbürgerÜber 1600 Extremisten mit WaffenerlaubnisDer Verfassungsschutz hat Hunderte Extremisten im Blick, darunter viele Reichsbürger und Rechtsextremisten. Besonders brisant: Mehr als 1600 von ihnen besitzen eine Erlaubnis zum Kauf und Besitz von Waffen. Vor allem ein Bundesland sticht heraus.06.11.2021
Unter ExtremismusverdachtGeheimdienste erteilen Ausbilder HausverbotEin Professor, der angehende Agenten ausbildet, vergleicht die politische Situation in Deutschland mit der Endphase der DDR. Bis geklärt ist, ob der Ausbilder für Sicherheitspolitik selbst ein Sicherheitsrisiko darstellt, darf er nun nicht mehr lehren. Der Wissenschaftler bestreitet den Extremismusvorwurf.28.10.2021
Sachsens Verfassungsschutz warntRechtsextreme rufen zu Grenzpatrouillen aufWährend in Brandenburg die Zahl der Migranten aus Belarus auf hohem Niveau stagniert, organisieren Rechtsextreme im Netz Grenzpatrouillen, die Flüchtlinge und Schleuser abfangen sollen. Der sächsische Verfassungsschutz warnt Bürger davor, an solchen Aktionen teilzunehmen. 28.10.2021
Verfassungsschutz zur WahlMassive Kampagnen gegen KandidatenLaut Verfassungsschutz haben ausländische Akteure versucht, die Bundestagswahl zu beeinflussen. Mithilfe gezielter Attacken gegen einzelne Kandidaten war vor allem die Grünen-Spitzenkandidatin. Dagegen blieb SPD-Politiker Scholz weitgehend verschont. Woher die Angriffe stammen, ist unklar. 27.10.2021
Geheimdienste schlagen AlarmImmer mehr Extremisten tragen UniformIn Armee und Sicherheitsbehörden tummeln sich immer mehr Menschen mit rechtsextremer Gesinnung. Den Geheimdiensten zufolge geht von ihnen eine "besondere Gefahr" aus. Denn die Personen haben oft Zugang zu sensiblen Informationen - und Waffen.27.10.2021
Meiste Hinweise aus der TruppeMAD beobachtet mehr rechte VerdachtsfälleBeim eigenen Personal schaut der Militärgeheimdienst MAD genauer hin und findet auch mehr. Die Zahl der rechtsextremen Verdachtsfälle sei auch deshalb deutlich gestiegen. Der Umgang mit den "Neuen Rechten" bleibt aber weiterhin schwierig.26.10.2021
Zehn Jahre nach dem NSU-TerrorDie rechte Gefahr nähert sich der MitteAuch zehn Jahre nach der Mordserie der rechtsextremen Terrorzelle NSU sind viele Fragen ungeklärt. Verfassungsschutz-Chef Haldenwang räumt zahlreiche Fehler der Sicherheitsbehörden ein, reklamiert aber Lernerfolge für seine Mitarbeiter. Immer neue rechtsextreme Vorfälle widersprechen dieser Behauptung. 17.10.2021Von Christina Lohner
Mut von Unterstützern vermisstMeuthen sah sich nie als AfD-"Feigenblatt"Nach sechs Jahren verlässt AfD-Chef Meuthen die Parteispitze. Großes Getöse macht er nicht, einen "permanenten Rechtsruck" könne er auch nicht erkennen. Was ihn stört, ist der Opportunismus einiger Funktionäre, die der scheidende Vorsitzende der Rechtspopulisten für gemäßigt hält. 13.10.2021
Unbekannte fordern zu Mord aufPolizei ermittelt nach Bedrohung HöckesUnbekannte bedrohen Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke und weitere 53 Parteimitglieder im Internet. Sie veröffentlichen die Bauanleitung für eine Bombe mit der Aufforderung, die Politiker zu töten. Nun ermittelt das Landeskriminalamt in Erfurt. Auch der Verfassungsschutz ist eingeschaltet.05.10.2021
"Weiter sinkende Hemmschwelle"Sachsen zählt 1400 neue RechtsextremeDie Abschaffung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist laut dem sächsischen Verfassungsschutz das Ziel des aufgelösten Flügels der AfD. Dafür bediene sich die formal aufgelöste Bewegung der Corona-Proteste - und ist Teil eines deutlichen Anstiegs der Zahl an Rechtsextremen in Sachsen.05.10.2021