"Kern unseres Zusammenlebens"Warum das Habeck-Video Furore machtMehr als sechs Millionen Abrufe allein auf dem Online-Dienst X: Eine Rede von Vizekanzler Robert Habeck über den Nahost-Konflikt, über die Schuld der Hamas und den in Deutschland wütenden Antisemitismus erfährt viel Aufmerksamkeit. Doch das Lob für Habeck ist doppelbödig.02.11.2023Von Sebastian Huld
UN-Abstimmung zu NahostZentralrats-Chef Schuster kritisiert deutsche EnthaltungWeil Deutschland eine Resolution der UN-Vollversammlung zum Krieg in Nahost nicht ablehnt, sondern sich enthält, übt der Zentralrat der Juden Kritik. Dessen Chef Schuster spricht von einer Enttäuschung für in Deutschland lebende Juden - und erinnert an Solidaritätsbekundungen der Politik.29.10.2023
Solidarität mit IsraelBerliner Bündnis ruft zu Demo gegen Judenhass aufNach dem Angriff der Hamas auf Israel kommt es in Deutschland zu Sympathiekundgebungen für die Terroristen, antisemitische Vorfälle nehmen zu. Demokratische Parteien und Organisationen wollen nun mit einer Demo in Berlin ein Zeichen gegen Antisemitismus setzten. Unter den Veranstaltern ist auch ein muslimischer Verein. 19.10.2023
Verband fordert KonsequenzenZentralrat der Juden: Hamas geht es nicht allein um IsraelIn Berlin feiern Dutzende Menschen den Angriff der Hamas auf Israel. Die Polizei verstärkt daraufhin die Sicherheitsmaßnahmen für jüdische Einrichtungen. Für den Zentralrat der Juden ist dies ein Beweis dafür, dass die palästinensische Terror-Organisation das jüdische Leben insgesamt infrage stellt.09.10.2023
Nach Flugblatt-AffäreAiwanger und Zentralrats-Chef sprechen sich ausHubert Aiwanger und der Präsident des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, haben sich ausgesprochen. Ihr Gespräch sei sachlich gewesen, sagt Schuster. Er habe Aiwanger allerdings klargemacht, dass er dessen Umgang mit der Flugblatt-Affäre für problematisch hält. 22.09.2023
"Finde ich nicht sehr gut"Zentralrat der Juden enttäuscht über Aiwangers EntschuldigungMittlerweile gibt es eine Entschuldigung vom bayrischen Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger wegen eines antisemitischen Hetzblattes. Für den Zentralrat der Juden ist diese jedoch etwas dünn. Zudem bleibt eine wichtige Frage. 02.09.2023
"Judenhass ist keine Meinung"Roger Waters in München von Demonstranten empfangenPink-Floyd-Mitgründer Roger Waters gilt aufgrund seiner Nähe zur BDS-Kampagne und kontroverser Bühnenaktionen für viele als Antisemit. In München durfte er nun trotzdem auftreten. Charlotte Knobloch findet deutliche Worte.22.05.2023
Protest beim "Jewrovision"Zentralrat der Juden erklärt Buhrufe gegen Claudia RothBesonders seit dem Antisemitismus-Eklat auf der letztjährigen Documenta scheint es im Verhältnis zwischen Claudia Roth und Juden in Deutschland zu brodeln. Bei einem jüdischen Songcontest wird die Politikerin während dem Abhalten ihres Grußwortes ausgebuht. Auch richten sich Plakate gegen sie.21.05.2023
"Kein Wort je antisemitisch"Maaßen dementiert "unverschämte" VorwürfeAngesichts seines von der CDU geplanten Parteiausschlusses zeigt sich Hans-Georg Maaßen abermals entrüstet. Man wolle ihn diskreditieren, moniert der Ex-Verfassungsschutzchef. Auch die Vorwürfe des Zentralrats hält er für "substanzlos" und kontert prompt.16.02.2023
Antisemitismus bei der PolizeiCharlotte Knoblochs Bodyguard schrieb Hass-SMSAnscheinend ist eine jüdische Frau mit einem blitzgescheiten Kopf und einer nicht schönzudiskutierenden Geschichte noch immer in Gefahr in Deutschland. Dass einer ihrer Personenschützer dabei die größte Gefahr darstellt, ist mindestens genauso perfide und schlimm wie die Tatsache, dass sie ihn überhaupt benötigt. Eine Prozessbeobachtung. 09.02.2023Von Sabine Oelmann