Donnerstag, 06. August 2020Der Tag

mit Uladzimir Zhyhachou
Uladzimir Zhyhachou
22:35 Uhr

Das war Donnerstag, der 6. August 2020

Ab Samstag gilt für Rückkehrer aus Corona-Risikogebieten Testpflicht. Wer den Test verweigert, muss zwei Wochen in Quarantäne - und eine Strafe zahlen, bis zu 25.000 Euro. Mehr dazu lesen Sie hier.

Was war heute sonst wichtig:

Damit verabschiede ich mich in den Feierabend und wünsche Ihnen eine gute Nacht!

22:11 Uhr

Bewaffneter Mann nimmt Geiseln in Frankreich

Ein bewaffneter Mann hat in einer Bankfiliale in der nordfranzösischen Stadt Le Havre sechs Menschen als Geiseln genommen. Vier Personen wurden inzwischen freigelassen, zwei Geiseln werden noch festgehalten. Wie die Zeitung "Le Figaro" berichtet, ist der Mann mit einer Pistole bewaffnet. Verletzt wurde bisher niemand. Nach Medienberichten forderte der 34-jährige Geiselnehmer unter anderem "die Freilassung palästinensischer Kinder, die illegal in Israel inhaftiert sind" und freien Zugang zur Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem für Palästinenser.

21:37 Uhr

Explosion in Beirut: 16 Hafenmitarbeiter festgenommen

Nach der Explosionskatastrophe in Beirut haben die libanesischen Behörden 16 Hafenmitarbeiter festgenommen. Es handele sich vor allem um Mitarbeiter der Hafenverwaltung und der Zollbehörde, teilte Militärstaatsanwalt Fadi Akiki mit.

  • Festgenommen wurden demnach auch Verantwortliche für Wartungsarbeiten und Arbeiter, die an Bauarbeiten am explodierten Hangar Nr. 12 beteiligt waren.
  • Ein Untersuchungsausschuss soll binnen vier Tagen einen detaillierten Bericht zu den Verantwortlichen liefern.
  • Am Mittwoch hatte die Regierung zudem Hausarrest für die Verantwortlichen der heruntergekommenen Lagerhalle gefordert, in der nach ersten Erkenntnissen ein Feuer ausbrach, das dann zu der verheerenden Explosion führte.
21:12 Uhr

Fahrraddieb "schenkt" Opfer sein altes Rad

Klar, wer für sich ein Fahrrad klaut, braucht sein altes eigentlich nicht mehr. Ein Dieb hat im nordrhein-westfälischen Wesel sein altes Gefährt gegen ein besseres "getauscht". Wie die Polizei mitteilte, wurde einer Frau über Nacht ein hochwertiges Trekkingrad gestohlen, das sie vor ihrem Haus verschlossen abgestellt hatte. Stattdessen stand im Vorgarten nun - unverschlossen - ein deutlich günstigeres Modell. Nach Vermutung der Polizei nahm der unbekannte Dieb ein Fahrrad-Upgrade vor.

20:30 Uhr

Madrids Corona-Kampagne: Einäscherung wärmer als Maske

Eine Kampagne, mit der die spanische Hauptstadt Madrid ihre Bürger zur ständigen Einhaltung der Maskenpflicht zu bewegen versucht, hat erhebliche Aufregung ausgelöst. Das ebenso umstrittene wie eindrucksvolle Video "Protégete, protégenos!" (Beschütze dich, beschütze uns!) zeigt am Ende eine Feuerbestattung und warnt die Maskenverweigerer: "Einäscherungsofen: 980 Grad. Es gibt Dinge, die mehr Hitze verursachen als eine Schutzmaske".

Das Video sei "sehr schlechter Geschmack" und "pietätlos", klagten Nutzer von sozialen Netzwerken. Einige Medien bezeichneten die Kampagne als "hart" und "brutal" - aber Teilnehmer von TV-Talkshows entgegneten, die Sensibilisierung der Menschen sei angesichts des Anstiegs der Neuinfektionen und der unverantwortlich laschen Einstellung vieler Menschen nötig.

20:00 Uhr

Die Videos des Tages

19:41 Uhr

Betrunkener stürzt auf seinen Urenkel - Baby tot

Ein betrunkener Rentner ist in Hannover auf seinen zwei Monate alten Urenkel gestürzt - das Baby starb. Das Amtsgericht Hannover verurteilte den 76-jährigen Mann heute wegen fahrlässiger Tötung zu sieben Monaten Haft auf Bewährung.

Die Mutter des Kindes hatte ihren Großvater im März 2019 besucht, wie ein Gerichtssprecher sagte. Sie fragte ihn demnach vorher noch, ob er getrunken habe, und bat ihn, vorsichtig zu sein und dem Kind nicht zu nahe zu kommen. Doch der Mann strauchelte und fiel rücklings auf das Kind, das noch am selben Tag an seinen Verletzungen starb.

18:59 Uhr

Schwerverletzte nach Unfall bestohlen

Ein schwerverletztes Unfallopfer ist in Essen vor dem Transport ins Krankenhaus bestohlen worden - womöglich von drei Helfern am Unfallort.

Die 57-jährige Frau war auf einer Kreuzung von einem Auto angefahren worden und wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht. Zuvor bemerkte die Frau jedoch, dass die Geldbörse in ihrer Handtasche fehlte.

Möglicherweise nutzten drei zunächst sehr hilfsbereit wirkende Ersthelfer die Ausnahmesituation schamlos aus, wie die Polizei weiter berichtete. Die Männer waren demnach aus einem Transporter ausgestiegen, um die verletzte 57-Jährige auf den Gehweg zu geleiten. Einer der Männer soll die Handtasche der Frau getragen und sie ihr dann übergeben haben. Aufschluss über den dreisten Diebstahl sollen nun die weiteren Ermittlungen geben.

18:26 Uhr

US-Senatoren bedrohen Hafen auf Rügen mit Sanktionen

Drei US-Senatoren haben dem Fährhafen Sassnitz in Mecklenburg-Vorpommern in einem Brief mit schweren Sanktionen wegen seiner Rolle beim Bau der Ostseepipeline Nord Stream 2 gedroht.

  • Unter Verweis auf Hilfe bei der Verlegung von Rohren und der Beherbergung russischer Schiffe schrieben die republikanischen Senatoren Ted Cruz, Tom Cotton und Ron Johnson von schwerwiegenden Maßnahmen, die den Hafen "kommerziell und finanziell abschneiden" würden von den USA.
  • Sassnitz und der mit ihm verbundene Hafen Mukran müssten ihre Hilfe für das von der Regierung von US-Präsident Donald Trump verhasste Projekt einstellen.
  • Als rechtliche Grundlage zitierten die Volksvertreter bereits bestehende US-Sanktionsgesetze zu Nord Stream 2. Diese würde ermöglichen, dass beteiligte Personen und Firmen bestraft würden.
  • "Dieses Schreiben ist an Dreistigkeit nicht mehr zu überbieten", sagte der Vorsitzende des Bundestags-Wirtschaftsausschusses, Klaus Ernst. Der Linke-Politiker forderte die Bundesregierung auf, den amerikanischen Botschafter einzubestellen. "Darüber hinaus müssen endlich wirksame Gegenmaßnahmen angedroht und gegebenenfalls durchgeführt werden, wie zum Beispiel Strafzölle gegen amerikanisches LNG-Gas."
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18:09 Uhr

New York verklagt Waffenlobby NRA und fordert Auflösung

Wegen mutmaßlicher Finanzvergehen hat der US-Bundesstaat New York die mächtige Waffenlobbygruppe NRA verklagt und eine Auflösung der Organisation verlangt. Generalstaatsanwältin Letitia James erklärte, Mitglieder der NRA-Führung hätten binnen drei Jahren 64 Millionen Dollar veruntreut.

Die National Rifle Association ist eine der einflussreichsten Lobbyorganisationen der USA.

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17:58 Uhr

Unbekannter erschießt Eichhörnchen - Polizei ermittelt

Ein Unbekannter hat bei Hannover ein Eichhörnchen erschossen. Ein Passant habe das Tier vor einem Haus in Neustadt/Rübenberge entdeckt, teilte die Polizei mit. Die Untersuchung ergab demnach, dass das Eichhörnchen mit einer Luftdruckwaffe getötet wurde. Die Polizei sucht nun nach Zeugen.

17:15 Uhr

Wanderer stürzt 50 Meter in den Tod - Schwiegertochter schwer verletzt

50 bis 60 Meter ist ein Mann aus Hessen bei einer Bergwanderung in den bayerischen Alpen in die Tiefe gestürzt und ums Leben gekommen. Der 72-Jährige war mit seiner Familie bei Oberammergau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen unterwegs. Dabei verlor er das Gleichgewicht und fiel nach unten.

Seine 43 Jahre alte Schwiegertochter wollte ihn festhalten und stürzte dabei ebenfalls einige Meter in die Tiefe. Sie wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Ihr Schwiegervater starb noch an der Unfallstelle.

17:00 Uhr

Schlagzeilen zum Feierabend

16:26 Uhr

Tote Jugendliche auf Grünfläche in Berlin: 41-Jähriger stellt sich

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Die Leiche des Mädchens lag in einem Gebüsch an der Rummelsburger Bucht.

(Foto: imago images/Schöning)

Auf einer Grünfläche an der Rummelsburger Bucht in Berlin wurde gestern Nachmittag eine tote 15-Jährige gefunden. Aufgrund der äußeren Verletzungen hatte eine Mordkommission die Ermittlungen übernommen. Wie die Polizei heute mitteilte, hatte sich zuvor ein 41-Jähriger in Begleitung eines Rechtsanwalts als Tatverdächtiger gestellt. Er wurde festgenommen.  

Direkt neben dem Fundort der Leiche befindet sich ein Obdachlosencamp. Ob der Täter oder das Opfer einen Bezug dazu haben, ist bisher unklar.

15:58 Uhr

Mann stürzt in Recyclinganlage und stirbt

Ein Mitarbeiter ist in eine Sortieranlage in einem oberbayerischen Recyclingbetrieb gestürzt und ums Leben gekommen. Ein Kollege fand den leblosen 54-Jährigen, der an Ort und Stelle an seinen Verletzungen starb. Der Kriseninterventionsdienst kümmert sich um die Angehörigen und Mitarbeiter, die Kriminalpolizei soll den Vorfall in Oberding aufklären.

15:18 Uhr

Gemeinde baut "Penis-Brunnen" vor Kirche

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Der neue Brunnen in Jossgrund erregt Aufsehen.

(Foto: picture alliance/dpa)

Ein Brunnen in Penis-Form sorgt in der hessischen Gemeinde Jossgrund für Abkühlung - und Erheiterung.

Der phallische Brunnen mit zwei Halbkugeln und einem mit Wasser gefüllten länglichen Becken befindet sich direkt auf dem Platz vor der katholischen Kirche St. Martin. Entstanden ist er im Rahmen einer Dorfverschönerungsmaßnahme, sagte Pfarrer Daniel Göller. Er sieht die Form des Brunnens mit Humor: "Man muss das nicht dramatisieren", findet Göller.

Erst bei der Enthüllung in der vergangenen Woche sei die auffällige Form des Brunnens allen ins Auge gesprungen. "Ich hab mir gedacht 'Also mein lieber Herr Gesangsverein... Liegt das jetzt daran, dass ich so lange im Zölibat lebe?'", erzählt der Pfarrer lachend. Immer mehr Schaulustige nähmen das Bauwerk seither in Augenschein.

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14:39 Uhr

"Hat sich gelohnt": Unbekannte demolieren Porsche

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Was genau sich gelohnt hat, haben die Unbekannten nicht erklärt.

Der zweite Teil der Botschaft ist ziemlich eindeutig, aber was die Täter mit dem ersten ausdrücken wollten, ist nicht ganz klar. "Hat sich gelohnt - fuck you" ist in die Motorhaube eines Porsche in Hagen geritzt worden.

Der Besitzer hatte den Sportwagen über Nacht an einem Marktplatz abgestellt und ihn am nächsten Morgen demoliert vorgefunden. Auch ein Seitenspiegel wurde abgetreten und ein Scheinwerfer eingeschlagen. Der Schaden sei noch nicht bezifferbar, "er wird aber hoch sein", teilte eine Polizeisprecherin mit. Die Beamten ermitteln nun, was die Hintergründe sind und suchen nach Zeugen.

14:00 Uhr

Schichtwechsel

Michael Bauer verabschiedet sich in den Feierabend, ab jetzt und bis zum späten Abend begleitet Sie Uladzimir Zhyhachou durch den "Tag". Ich wünsche Ihnen einen entspannten Nachmittag!

13:53 Uhr

Deutscher stellt Weltrekord im Kokosnuss-Knacken auf

"Geschwindigkeit, Energie, Kraft, meine Haltung. Es hat einfach alles gepasst", so spricht der neue Weltrekordhalter im Zerschlagen von Kokosnüssen - mit dem Ellbogen. Der 51-jährige Jens Gaude zertrümmerte ganze 87 der exotischen Früchte.

Der Mann aus Quickborn hatte auf einem Sportplatz innerhalb von 60 Sekunden 87 nebeneinander aufgereihte Kokosnüsse mit den Ellenbogen in zwei Hälften zerteilt. Für einen neuen Rekord hätten 50 kaputte Nüsse gereicht. Die zertrümmerten Nüsse habe er größtenteils verschenkt. Lust etwa auf Kokoseis oder -schokolade hat er weiterhin: "Klar, das schmeckt immer noch."

13:26 Uhr

Mann von fliegendem Modellflugzeug schwer verletzt

Ein fliegendes Modellflugzeug hat einen Mann in der Schweiz getroffen und schwer verletzt. Der 23-Jährige arbeitete in Ottenbach südwestlich von Zürich auf dem Dach eines Baustellenwagens, als das Unglück passierte. "Beim Zusammenstoß erlitt der Arbeiter schwerste Gesichtsverletzungen", berichtete die Polizei. Das Flugzeug gehörte einem 48-Jährigen, der sein Elektro-Propellerflugzeug an einem Modellflugplatz in der Nähe hatte aufsteigen lassen. Die Ursache für das Unglück wurde zunächst nicht ermittelt.

12:57 Uhr

FBI-Razzia bei Youtube-Star Jake Paul

Schwer bewaffnete Beamte der US-Bundespolizei FBI haben das Haus des Youtube-Stars Jake Paul in Kalifornien durchsucht. Von US-Medien verbreitete Aufnahmen zeigen, wie Polizisten große Schusswaffen aus der Villa in Calabasas nahe Los Angeles tragen. In Pauls Haus sei am Mittwoch ein Durchsuchungsbefehl vollstreckt worden, während der Youtuber verreist gewesen sei, erklärte sein Anwalt.

Dem 22-Jährigen, der sich bereits als Schauspieler, Rapper und Boxer versucht hat, folgen auf Youtube mehr als 20 Millionen Menschen. Im Mai waren Ermittlungen gegen ihn angelaufen, nachdem er in einem bei Anti-Rassismus-Protesten geplünderten Einkaufszentrum in Arizona gesehen worden war.

12:27 Uhr

Spaziergänger finden Babyleiche in Waldstück

Spaziergänger haben in einem Waldstück in Sachsen eine Babyleiche entdeckt. Das tote Kind ist in der Nähe eines Weges am Ufer der Weißen Elster in Pöhl im Vogtlandkreis gefunden worden, teilte die Polizei mit. Weder zu Alter und Geschlecht noch zum Todeszeitpunkt könnten derzeit Angaben gemacht werden. Die Leiche wurde zur Untersuchung in die Rechtsmedizin gebracht.

11:57 Uhr

Aggressiver Rehbock verletzt mehrere Menschen - Jäger muss zur Tat schreiten

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Der Rehbock in Krefeld hatte keine Scheu vorm Menschen - im Gegenteil. (Symbolbild)

(Foto: imago images/blickwinkel)

Ein aggressiver Rehbock, der in den vergangenen Tagen in Krefeld mehrere Menschen attackiert und verletzt hatte, ist von einem Jäger der unteren Jagdbehörde Krefeld erschossen worden. Das sagte ein Sprecher der Stadt. In den vergangenen Tagen war es zu mehreren Angriffen des Tieres auf Menschen gekommen. Sechs seien der Stadt bekannt, so der Sprecher. Es habe Stich- und Bisswunden gegeben. Eine Frau sei im Krankenhaus behandelt worden. Am Mittwoch hatte die Stadt vor dem Tier gewarnt.

Am Mittwochabend habe dann der Mitarbeiter der Jagdbehörde das Tier angetroffen. "Bei der Kontaktaufnahme war schnell deutlich, dass der Bock wirklich aggressiv war." Das Tier sei sofort auf den Mann zugelaufen. Es habe keine andere Möglichkeit als den Abschuss gegeben.

11:56 Uhr

Schlagzeilen zur Mittagspause

11:46 Uhr
Breaking News

Mitarbeiterin der deutschen Botschaft durch Explosion in Beirut getötet

Eine Mitarbeiterin der deutschen Botschaft im Libanon ist durch die schweren Explosionen in Beirut in ihrer Wohnung getötet worden. Das teilte Bundesaußenminister Heiko Maas am Donnerstag in Berlin mit. Er sprach den Angehörigen der Frau sein Beileid aus.

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11:30 Uhr

US-Regierung nimmt weitere China-App ins Visier

Die US-Regierung will auf breiter Front "nicht vertrauenswürdige" Apps aus China von Smartphones der Amerikaner fernhalten. "Apps aus der Volksrepublik China bedrohen unsere Privatsphäre, verbreiten Computerviren und streuen Propaganda und Falschinformationen", erklärte US-Außenminister Mike Pompeo. Sie sollten aus den App Stores in den USA entfernt werden.

Neben der Video-App Tiktok, die zuletzt in die Schlagzeilen geriet, erwähnte Pompeo auch den in China äußerst populären Messenger-Dienst Wechat. Es gab zunächst keine Angaben dazu, wer die Vertrauenswürdigkeit der Apps feststellen und nach welchen Kriterien das geschehen soll. Pompeo will auch dafür sorgen, dass persönliche Informationen amerikanischer Bürger und Daten von US-Unternehmen nicht in Cloud-Diensten chinesischer Anbieter wie Alibaba, Baidu und Tencent landen.

11:03 Uhr

Kind erstickt fast an Maske in Chicken Nugget

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Goldbraun sollen sie sein, aber ohne Maskenfüllung.

(Foto: imago images/Shotshop)

Ein sechsjähriges Mädchen hat sich fast an einer blauen Gesichtsmaske verschluckt, die in ihr Chicken Nugget eingebacken war. Der gefährliche Geflügelsnack war Teil eines Happy Meals von McDonald's im britischen Aldershot. Die Mutter des Mädchens habe ihr den Finger in den Mund stecken müssen, um sie vor dem Ersticken zu bewahren, berichtet der Sender BBC.

McDonald's hat sich bereits entschuldigt und erklärt, dass die Lebensmittelsicherheit "von größter Bedeutung" sei. Der Fast-Food-Riese habe eine umfassende Untersuchung eingeleitet und Maßnahmen ergriffen, um sicherzustellen, dass Produkte aus dieser Charge aus Restaurants entfernt werden.

10:41 Uhr

Libanon setzt Untersuchungskommission unter Druck: "Haben vier Tage Zeit"

Die libanesischen Behörden wollen innerhalb weniger Tage die Hintergründe der verheerenden Explosionen im Hafen von Beirut aufklären. Die eingesetzte Untersuchungskommission habe "maximal vier Tage Zeit, einen detaillierten Bericht über die Verantwortlichkeiten vorzulegen", sagte der libanesische Außenminister Charbel Wehbe im französischen Radiosender Europe 1. Die Verantwortlichen für dieses "schreckliche Verbrechen der Fahrlässigkeit" würden bestraft.

Bei den zwei Explosionen am späten Dienstagnachmittag war nach Angaben der Behörden halb Beirut zerstört oder beschädigt worden. Mindestens 137 Menschen starben, Tausende wurden verletzt und Hunderttausende obdachlos.

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Vor und nach der Explosion im Vergleich.

(Foto: imago images/ITAR-TASS)

10:19 Uhr

Bundestag stellt Prüfverfahren gegen Amthor ein

Der Bundestag sieht beim Engagement des CDU-Abgeordneten Philipp Amthor für ein New Yorker Start-up nach dessen Angaben keine Rechtsverstöße. Amthor sagte auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur: "Meine beendeten Nebentätigkeiten habe ich einschließlich aller Reisen mit der Bundestagsverwaltung als zuständiger Stelle erörtert. Sie hat den Sachverhalt umfangreich geprüft und mir im Ergebnis mitgeteilt, dass sich auf der Grundlage der geltenden Bestimmungen keine Rechtsverstöße ergeben haben. Das Prüfverfahren wurde eingestellt." Amthor war wegen seiner Nebentätigkeit und Lobbyarbeit für das US-amerikanische IT-Unternehmen Augustus Intelligence in die Kritik geraten. Er habe die Zusammenarbeit inzwischen beendet. Seine Kandidatur für den CDU-Vorsitz in Mecklenburg-Vorpommern zog er zurück. Der 27-jährige CDU-Politiker erklärte nun: "Jenseits des Juristischen gilt aber auch: Nicht alles, was rechtlich möglich ist, ist auch politisch klug. Dass mir das nicht früher bewusster war, bedauere ich sehr."

09:54 Uhr

Kinder finden beim Spielen Granate

Spielende Kinder haben auf einem Feld in Niedersachsen eine Granate aus Kriegszeiten gefunden und mit nach Hause gebracht. Die hinzugerufene Polizei forderte den Kampfmittelbeseitigungsdienst aus Hannover an. Die Spezialisten konnten schnell Entwarnung geben. In der Granate, die in der Gemeinde Einbeck gefunden wurde, habe sich kein Sprengmittel mehr befunden, wie die Polizei mitteilte.

09:21 Uhr

Justiz ermittelt wegen Gruppenvergewaltigung in Kairo

Die ägyptische Justiz hat Ermittlungen wegen einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung in einem Kairoer Luxushotel eingeleitet. Die Staatsanwaltschaft sei aufgrund eines Schreibens des nationalen Frauenrats und einer Anzeige einer der mutmaßlich missbrauchten Frauen tätig geworden, teilte die Justiz mit. Zeugenaussagen zufolge sollen sechs Männer in einem Fünf-Sterne-Hotel der ägyptischen Hauptstadt mehrere Frauen unter Drogen gesetzt und vergewaltigt haben.

Über den mutmaßlichen Vorfall im Jahr 2014 war in den vergangenen Wochen in den Onlinenetzwerken berichtet worden. Dabei zirkulierten auch Namen und Fotos der Beschuldigten, die aus reichen Familien stammen sollen. Auch in dem sehr konservativen Ägypten ist die #MeToo-Bewegung gegen sexuelle Gewalt aktiv.

09:15 Uhr
08:49 Uhr

Bundeswehr startet Hilfseinsatz in Beirut

Die Bundeswehr hat nach der verheerenden Explosion im Hafen von Beirut einen größer angelegten Hilfseinsatz für die libanesische Hauptstadt begonnen. Dazu wird die Luftwaffe ein medizinisches Erkundungsteam der Streitkräfte nach Beirut fliegen, wie das Verteidigungsministerium in Berlin mitteilte. Nach dpa-Informationen hat die Bundesregierung dem Libanon die Hilfe angeboten.

08:19 Uhr

Das ist Deutschlands offizieller Sommerhit 2020

Jetzt wo die Temperaturen steigen und Menschen wieder ins Freie drängen, braucht es dazu natürlich den entsprechenden Soundtrack. Der offizielle Sommerhit steht auch schon fest. Das Marktforschungsunternehmen GfK Entertainment hat "Savage Love (Laxed - Siren Beat)" von Jawsh 685 & Jason Derulo zu Deutschlands Sommerhit 2020 gekürt. In dem Song geht es um eine "Wilde Liebe", mit der sich die Besungene jedoch nur an ihrem Ex rächen will. Der "Offizielle Sommerhit" muss laut GfK Entertainment einige Kriterien erfüllen: Er hat eine eingängige Melodie, verbreitet Urlaubsstimmung und feiert große Erfolge in den Charts. Im vergangenen Jahr war "Señorita" von Shawn Mendes und Camila Cabello gekürt worden.

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08:00 Uhr

Hoch "Detlef" bringt tropische Nächte

In der zweiten Wochenhälfte verlagert sich Hoch "Detlef" in Richtung Ostsee, sodass sich mit einer östlichen bis südöstlichen Strömung verbreitet sonniges und trockenes Sommerwetter einstellt. Dabei wird es verbreitet heiß, mitunter sehr heiß, teils auch mit Tropennächten nicht unter 20 Grad. Nach derzeitigem Stand dauert die Hitzewelle bis weit in die nächste Woche an, wobei die höchsten Temperaturen durch den Zustrom nordafrikanischer Luftmassen am Wochenende in der Westhälfte Deutschlands anzutreffen sind.

Heute ist es verbreitet sonnig bei nur wenigen Wolkenfeldern oder Schleierwolken und auch im Norden und in der Mitte zunehmend heiß. Vor allem im Donauraum und südlich davon sowie auch im Nordseeumfeld sind ein paar lockere Wolken unterwegs, anfangs gibt es in Flussniederungen Süddeutschlands einzelne Frühnebelfelder. Allenfalls im Berchtesgadener Land sind zum Abend hin Schauer oder Gewitter nicht ganz ausgeschlossen. Die Temperaturen steigen weiter an und liegen zwischen 24 Grad im Alpenvorland sowie an einigen Küstenabschnitten mit Seewind, 31 Grad im Hamburger Raum und bis 34 Grad im Rheinland. Vorwiegend weht schwacher Wind aus südlichen bis östlichen Richtungen.

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07:32 Uhr

Zwei Tote nach Autokollision mit Traktor

Zwei Menschen sind am Mittwochabend beim Zusammenstoß ihres Autos mit einem Traktorgespann in der Nähe von Warendorf ums Leben gekommen. Wie die Polizei mitteilte, prallte das Auto der beiden Männer auf der Landstraße 547 gegen eine Strohpresse, die ein Traktor gerade über die Straße zog. Die beiden 19 und 36 Jahre alten Männer starben noch an der Unfallstelle. Die 57-jährige Traktorfahrerin wurde leicht verletzt. Zeugen berichteten, der Pkw sei vor dem Unfall mit hoher Geschwindigkeit unterwegs gewesen. Zudem fand die Polizei an der Unfallstelle ein Tütchen mit Substanzen, bei denen es sich um Betäubungsmittel handeln könnte.

07:31 Uhr

Das wird heute wichtig

Guten Morgen liebe Leserinnen und Leser,

heute wird es bundesweit schon so richtig heiß. Hoch Detlef bringt Temperaturen bis zu 30 Grad. Um im Nachrichtengeschehen einen kühlen Kopf zu bewahren, wird Ihnen "Der Tag" alle wichtigen und wissenswerten Meldungen liefern.

Alle Infos zum Thema Coronavirus können Sie in unserem Ticker verfolgen.

Diese Themen stehen heute auf dem Programm:

  • Nach der verheerenden Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten geht die Suche nach der Ursache der Detonation weiter. Eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht vorlegen.
  • 75 Jahre nach dem Atombombenabwurf über Hiroshima gedenkt Japan um 8.15 Uhr Ortszeit der Opfer mit einer Schweigeminute - wegen der Corona-Pandemie im deutlich kleineren Rahmen als in den vergangenen Jahren.
  • Wolfgang Bosbach stellt zusammen mit Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet um 12.00 Uhr den Abschlussbericht der Regierungskommission "Mehr Sicherheit für Nordrhein-Westfalen" vor. Dabei geht es vor allem um organisierte Kriminalität.
  • Im Prozess gegen Rockerboss Frank Hanebuth wegen gemeinschaftlicher Körperverletzung, Beihilfe zur Nötigung und Verstoßes gegen das Waffengesetz wird heute vor dem Amtsgericht Hannover das Urteil erwartet.
  • Im Achtelfinale der Europa League gehen die Fußball-Bundesligisten Bayer 04 Leverkusen und Eintracht Frankfurt ambitioniert in ihre Rückspiele. Die Werkself hat ab 18.55 Uhr gegen Glasgow Rangers gute Chancen, nach dem 3:1-Hinspielerfolg erstmals nach zwölf Jahren wieder in ein internationales Viertelfinale einzuziehen. Frankfurt will um 21.00 Uhr beim FC Basel nach der 0:3-Niederlage im Hinspiel für eine Überraschung sorgen.

Mein Name ist Michael Bauer und ich werde "den Tag" bis in den Nachmittag betreuen. Bei Fragen und Anregungen schreiben Sie mir doch einfach unter michael.bauer[at]nama.de eine E-Mail. Starten Sie gut in den Tag und bleiben Sie gesund.

07:10 Uhr

Milliarden Menschen können sich kein Smartphone leisten

Falls Sie gerade unterwegs sind und diese Meldung lesen, dann tun Sie das wohl auf Ihrem Smartphone. Für Milliarden Menschen weltweit sind die High-End-Geräte aber unerschwinglich.

  • Fast 2,5 Milliarden Menschen lebten in Ländern, in denen ein Handy mindestens ein Viertel eines Monats- oder teils sogar Jahreseinkommens koste, berichtet die Allianz für bezahlbares Internet.
  • In Sierra Leone in Westafrika ist ein Handy verhältnismäßig am teuersten. Es kostet mehr als sechs durchschnittliche Monatslöhne, umgerechnet 225 Euro. Dahinter liegen Burundi, gefolgt von Indien. Dort, wo fast ein Fünftel der gesamten Weltbevölkerung lebt, koste das billigste Gerät zwei durchschnittliche Monatsgehälter, fast 300 Euro.

  • In der Coronavirus-Pandemie habe sich gezeigt, dass Menschen wichtige Gesundheitsinformationen verpassten, weil sie keinen Zugang zum Internet hatten. Ein Smartphone sei kein Luxus, sondern ein lebenswichtiges Versorgungsinstrument.

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06:44 Uhr

Ex-Kanzler Schröder: Nächste Regierung wird Schwarz-Grün

Der frühere Bundeskanzler Gerhard Schröder gibt seiner Partei wenig Chancen bei der nächsten Bundestagswahl - und rechnet mit einer schwarz-grünen Koalition. "Ich glaube, dass die nächste Regierung eher schwarz-grün werden wird. Wenn man mal die Umfragen sich genau anschaut, dann wird das so sein", sagte Schröder bei einer Veranstaltung des Nachrichtenportals "ThePioneer". Er gehe davon aus, dass der nächste "Kandidat der CDU" auch Kanzler werde, fügte Schröder hinzu. Die Grünen seien heute eine konservative Partei und genauso stark oder sogar stärker als die SPD. "Und deswegen wird es nach meiner Meinung - egal, wen die SPD aufstellt - eine schwarz-grüne Regierung geben", sagte der Altkanzler.

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06:08 Uhr

Trump knackt bei Wahlkampfspenden Milliardengrenze

Es wird der teuerste Wahlkampf aller Zeiten. Das Duell um die US-Präsidentschaft zwischen Amtsinhaber Donald Trump und Herausforderer Joe Biden hat so viele Spendengelder generiert, wie nie zuvor. Trump und seine Republikaner haben für ihren Wahlkampf nach eigenen Angaben inzwischen mehr als eine Milliarde US-Dollar Spenden erhalten. Die Demokraten machen bislang noch keine Angaben über die Gesamtsumme der Spenden. Biden erklärte jedoch, im Juli seien 140 Millionen Dollar Spenden eingegangen. Im Juni hatten er und die Demokraten 141 Millionen Dollar eingesammelt - und damit den zweiten Monat in Folge etwas mehr als Trump und die Republikaner. Die hohen Spendensummen für beide Kandidaten ließen erkennen, wie umkämpft die Wahl vom 3. November weiterhin ist.

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