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Epidemie-Lage in Deutschland Alle Daten, alle Fakten zum Coronavirus

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Belastungsprobe für das Gesundheitssystem: Wie gut kann Deutschland mit dem Coronavirus-Ausbruch umgehen?

(Foto: picture alliance/dpa)

Die jüngste Entspannung bei den neu registrierten Corona-Fällen in Deutschland schlägt auch auf andere Indikatoren durch. In der zweiten Woche in Folge sinkt die 7-Tage-Inzidenz in allen Altersgruppen. In den jungen Bevölkerungsschichten bleibt sie dennoch deutlich zu hoch. Die aktuelle Lage im Überblick.

Im Kampf gegen das Coronavirus macht Deutschland aktuell weiter Fortschritte. Die Fallzahlen gehen kontinuierlich und erkennbar zurück, und auch weitere wichtige Indikatoren deuten inzwischen auf Entspannung hin. In der aktuellen Altersauswertung des Robert-Koch-Instituts (RKI) wurde in der zweiten Kalenderwoche in Folge ein Rückgang der 7-Tage-Inzidenz in allen Altersgruppen registriert und damit erneut auch in den zuletzt besonders stark betroffenen Bevölkerungsschichten im Alter bis 34 Jahre. Dort - und auch in der Gruppe 35 bis 64 Jahre - liegt die 7-Tage-Inzidenz allerdings immer noch weit über 100 und damit weiterhin deutlich zu hoch.

Auch wenn die heftige dritte Infektions-Welle gebrochen scheint, wie es selbst die in der Pandemie betont vorsichtige Bundeskanzlerin Angela Merkel jüngst formulierte: Ausgestanden ist die Corona-Krise noch lange nicht. Noch immer ist der Großteil der Bevölkerung ungeschützt, auch wenn inzwischen 33,3 Prozent aller Bürgerinnen und Bürger mindestens eine Impfdosis erhalten haben. Mit Blick auf einen möglichen Sommerurlaub in Europa auch für ungeimpfte Bürger zeigte sich Merkel zwar "sehr hoffnungsfroh, dass wir uns insgesamt das leisten können, was im letzten Sommer möglich war". Entscheidend sei aber vor allem, dass die regionalen Sieben-Tage-Inzidenzen flächendeckend sinken würden.

Hinweis: Karten und Infografiken werden laufend aktualisiert.

Wie aus den von ntv.de ausgewerteten Angaben der Landesbehörden hervorgeht, ist die Gesamtzahl der in Deutschland seit Beginn der Pandemie erfassten Coronavirus-Fälle bis Dienstagabend auf insgesamt 3.538.326 laborbestätigte Ansteckungen gestiegen.

Das sind 8.807 Infektionsfälle mehr als am Vorabend, aber 2240 (-20,3 Prozent) neue Fälle weniger als vor einer Woche (damals 11.047). Und es ist der zweite Tag in Folge, an dem die Zahl der neu gemeldete Fälle im vierstelligen Bereich blieb. In einer Woche ohne Meldeverzerrungen durch Feiertagseffekte hatte es das laut ntv.de-Auswertung zuletzt Mitte März gegeben.

Mehr als sechs Monate, nachdem Deutschland zunächst den "Lockdown-light" verhängt und später schrittweise verschärft hatte, stehen die Zeichen aktuell wieder auf vorsichtige Öffnungsperspektiven. Am 9. Mai traten Lockerungen für vollständig Geimpfte und Genesene der seit dem 2. November 2020 geltenden Corona-Auflagen in Kraft.

Gesundheitsminister Spahn warnte jedoch vor vorschnellen Lockerungen - wie nach der zweiten Welle: "Zu viel Ungeduld würde nur dem Virus helfen." Deutschland dürfe das Erreichte nicht verspielen.

Auch Gernot Marx, Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), warnte vor falschen Schlüssen. In vielen Kliniken bleibe die Lage angespannt, viele andere Eingriffe können deshalb nicht durchgeführt werden: "Das heißt also auf keinen Fall Entwarnung", sagte er: "Aber die Richtung stimmt."

Derzeit liegen in Deutschland noch mehr als 4400 Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung auf den Intensivstationen, und noch immer bewegt sich die Zahl der täglich vermeldeten Toten auf hohem Niveau. In seinen täglichen Lageberichten schätzt das RKI "die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland" aufgrund der anhaltend hohen Fallzahlen unverändert "insgesamt als sehr hoch ein".

Auch wenn der Infektionsdruck augenscheinlich abnimmt, bleibt die Lage angespannt. Es steht weiter zu befürchten, dass die im März und im April stark gestiegenen Fallzahlen mittelfristig auch auf die Sterbestatistik durchschlagen werden.

Experten gehen davon aus, dass der Zeitverzug zwischen Fallzahlanstieg, Wachstum der Intensivfälle und Sterbefällen diesmal größer ausfallen könnte, da mittlerweile mehr jüngere Personen erkranken und sich der Krankheitsverlauf und die durchschnittliche Aufenthaltsdauer auf den Intensivstationen dadurch verlängert.

Ein Indiz dafür: Die Zahl der gemeldeten Todesfälle bleibt weiter vergleichsweise hoch. An diesem Dienstag registrierten die Behörden der Bundesländer insgesamt 307 neu gemeldete Todesfälle.

Das sind zwar merklich weniger neue Todesfälle als am vergangenen Dienstag (damals 334). Aber erst am vergangenen Sonntag war der höchste Zuwachs für diesen Wochentag seit dem 14. Februar 2021 verzeichnet worden. Auch die Gesamtzahl der wöchentlich registrierten Sterbefälle schwächt sich etwas ab. Gezählt wird allerdings die Anzahl der übermittelten Todesfälle. Das jeweilige Sterbedatum kann aufgrund von Verzögerungen bei der Fallmeldungen Tage oder Wochen zurückliegen.

Insgesamt deutet das hohe Niveau der neu gemeldeten Todesfälle noch nicht auf eine entscheidende Entspannung der Lage hin. Mit dem aktuellen Tageszuwachs sind nach amtlicher Zählung in Deutschland seit Pandemie-Beginn insgesamt 85.198 Menschen im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion gestorben.

Die düstere Wegmarke von 80.000 Covid-19-Toten war am 19. April überschritten worden. Mehr als 68.700 dieser Todesfälle wurden erst nach dem 1. Dezember 2020 registriert. In den vergangenen fünf Monaten hat sich die Gesamtzahl der Todesfälle damit vervierfacht.

Bei den Impfbemühungen gibt es positivere Nachrichten - hier erreichte Deutschland zuletzt erneut einen sehr hohen Tageswert: Wie aus den am 6. Mai veröffentlichten Daten des Impfquoten-Monitoring hervorging, erhielten am vergangenen Mittwoch in Deutschland zum zweiten Mal mehr als eine Million Menschen binnen eines Tages eine Corona-Schutzimpfung. Durch Nachmeldungen stieg die Zahl der an diesem Tag verabreichten Dosen sogar auf 1.124.906 - was einen neuen "Rekord" bedeutet.

Zum ersten Mal hatten die deutschen Impf-Ärzte am 28. April die Millionen-Marke geknackt und damit den bis dahin gültigen "Tages-Höchstwert" von rund 1,117 Millionen verabreichten Impfdosen aufgestellt.

Der Präsident des Robert-Koch-Instituts (RKI), Lothar Wieler, hatte Ende April noch davor gewarnt, die Fortschritte beim Impfen zu überschätzen. "Wir impfen sehr schnell und sehr viel", sagte Wieler damals.

Aber es gebe eben auch sehr viele Menschen, die noch geimpft werden müssten. Entgegen der öffentlichen Wahrnehmung seien in der besonders gefährdeten Altersgruppe über 80 Jahren längst noch nicht alle Menschen geimpft

Gut eine Woche später führte Wieler die gesunkene bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz nun aber auch auf den immer schnelleren Impffortschritt zurück. Unverändert gilt nichtsdestotrotz, worauf der RKI-Chef Ende April ausdrücklich hingewiesen hatte: dass die Risiken einer Corona-Infektionen bei Kindern nicht zu unterschätzen seien.

Auch wenn es bei infizierten Kindern meist weniger schwere Krankheitsverläufe gebe, zeigten Studien, dass auch hier sogenannte Long-Covid-Symptome auftreten könnten. Dazu gehörten Atem-, Konzentrations- und Erschöpfungsprobleme, sagte Wieler.

Jugendliche unter 16 und Kinder können in Deutschland bisher noch überhaupt nicht geimpft werden. Im Gespräch ist eine baldige Zulassung einzelner Impfstoffe für Kinder ab 12 Jahren. Laut Beschluss von Bund und Ländern soll allen 12- bis 18-Jährigen bis Ende August ein Impfangebot mit dem Biontech/Pfizer-Vakzin gemacht werden.

Er würde es begrüßen, wenn die über Zwölfjährigen im Sommer dann zum Schulstart nach den Ferien geimpft werden könnten, sagte Bundesgesundheitsminister Spahn kürzlich. "Es würde sehr helfen, wenn die Zulassung da ist." Bislang ist der Impfstoff in der EU erst ab 16 Jahren zugelassen. Die europäische Zulassungsbehörde EMA will ihr Votum im Juni abgeben.

Auch wenn die Fallzahlen im Wochenvergleich nachgeben, bleibt das Fallaufkommen weiterhin hoch: Noch immer bewegt sich die überwiegende Mehrheit der deutschen Regionen dauerhaft über der gesetzlich festgelegten Inzidenzschwelle von mehr als 100 Neuinfektionen in sieben Tagen je 100.000 Einwohnern. Damit bleibt die "Bundes-Notbremse" in weiten Teilen des Landes vorerst weiter in Kraft.

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Aktuell müssen knapp 300 Städte und Landkreise verschärfte Corona-Auflagen umsetzen, da sie mindestens drei Tage in Folge die 100er-Marke bei der Sieben-Tage-Inzidenz überschritten hatten oder überschreiten. Bei dauerhaftem Überschreiten von 150 (kein Termin-Shopping mehr) und 165 (Schul-Schließungen) sind weitere Einschränkungen nötig. Aufgehoben werden können die Notbremse bzw. die weiteren Verschärfungen erst, wenn eine Region fünf Werktage in Folge eine zweistellige Sieben-Tage-Inzidenz aufweist.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die Einführung der "Bundes-Notbremse" Ende April als alternativlos verteidigt. Am 22. April war mit mehr als 28.000 neu gemeldeten Fällen der höchste Tageszuwachs und in dieser Kalenderwoche auch der höchste Wochenzuwachs seit Jahresbeginn verzeichnet worden.

Zuletzt konnte das RKI jedoch zwei Kalenderwochen in Folge einen Rückgang der Sieben-Tage-Inzidenz in allen Altersgruppen verzeichnen. Damit ist zumindest vorerst auch der steile Anstieg der Neuinfektionen in der Altersgruppe der unter 15-Jährigen gestoppt. Nach einem Sprung auf eine Inzidenz von 199,71 in der Kalenderwoche 16 liegt das Niveau der Neuinfektionen hier wieder ungefähr auf einer Höhe mit der Altersgruppe der 35- bis 64-Jährigen, allerdings weiterhin deutlich über 100.

Gleichzeitig stagniert die Positivenquote der PCR-Tests auf sehr hohem Niveau. Die am 5. Mai veröffentlichten Teststatistiken des RKI weisen eine Positivenquote von 11,2 Prozent (Vorwoche: 12,43 Prozent) aus - während die Zahl der durchgeführten Tests um knapp 100.000 auf 1,338 Millionen (Vorwoche: 1,417 Millionen) gestiegen ist.

Klinik-Kennzahlen folgen Infektionsmeldungen mit Verzögerung

Dabei wirkt die dieses Jahr stark angestiegene Zahl der Antigen-Schnelltestungen laut RKI nicht in größerem Umfang verzerrend auf die Entwicklung der Fallzahlen. Durch positiv ausgefallene Schnelltests werden den Laboren zwar mehr Fälle zugeführt, in denen der obligatorische PCR-Test zur Überprüfung positiv ausfällt. Dieser Effekt kann aber nicht allzu stark sein. Denn in den Kalenderwochen 10 bis 12 stiegen die Corona-Fallzahlen je Woche um über 20.000 Fälle, die Anzahl der PCR-bestätigten Fälle, bei denen ein Antigennachweis angegeben wurde, erhöhte sich im selben Zeitraum aber nur um jeweils rund 1800, wie das RKI erklärte.

Bedenklich an der zuetzt relativ konstant hohen Positivenquote: Die Kennzahlen der Kliniken, also Neuaufnahmen und Intensivbettenbelegung, folgen den Infektionsmeldungen in der Regel mit zwei bis drei Wochen Verzögerung. Das heißt: Selbst eine sofortige Trendwende würde im deutschen Gesundheitssystem frühestens in der dritten Maiwoche für spürbare Erleichterung sorgen.

RKI-Präsident Lothar Wieler hatte sich angesichts hoher Neuinfektionszahlen immer wieder dafür ausgesprochen, den Regelbetrieb in den Krankenhäusern einzuschränken. Damit sollten die Kapazitäten in den Intensivstationen bestmöglich geschont werden.

Kam die Bundes-Notbremse damit viel zu spät? RKI-Präsident Wieler hatte Politik und Gesellschaft am 16. April vehement zu konsequenterem Handeln aufgefordert. "Wir müssen die Zahlen runterbringen. Es ist naiv zu glauben, das Virus wegtesten zu können. Das funktioniert nicht", sagte er mit Blick auf die erweiterte Teststrategie mit Schnell- und Laienselbsttests. Aufgrund der sich zuspitzenden Lage auf den Intensivstationen riet Wieler schon damals allen Kliniken, ihren Regelbetrieb einzuschränken, um Kapazitäten zur Behandlung von schwer kranken Patienten zu schonen.

Die Ausgangslage für die kommenden Wochen und Monate bleibt aktuell noch ungünstig. Die "Bundes-Notbremse" soll vorerst für zehn Wochen gelten - was danach kommt, ist noch offen. Das Niveau der täglich gemeldeten Fallzahlen ist aber trotz der jüngsten Rückgänge noch immer viel zu hoch, um eine effektive Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter zu erreichen. Ohne diese mühselige Arbeit kann die deutsche Pandemie-Abwehr auf Corona-Ausbrüche nur reagieren, sie aber nicht wirkungsvoll eindämmen. Das Virus kann sich jederzeit weiter ausbreiten.

Zugleich dominiert mittlerweile eine deutlich ansteckendere Variante des Coronavirus in Deutschland das Infektionsgeschehen. Die Mutation B.1.1.7 - auch bekannt als die "britische" Variante - hat sich binnen weniger Wochen zum wichtigsten Faktor entwickelt. "B.1.1.7 ist inzwischen in Deutschland der vorherrschende Covid-19-Erreger", fasste das RKI bereits Ende März die Erkenntnisse aus den jüngsten Laborauswertungen zusammen.

In der jüngsten Auswertung der RKI-Testzahlenerfassung wurde der Anteil dieser Virus-Variante für die Kalenderwoche 16 (bis Sonntag, 25. April) mit 90,3 Prozent angegeben (KW 14: 89,9 Prozent). In der ebenfalls vom RKI veröffentlichten Erhebung mit den Daten aus dem Laborverbund wurde der aktuelle B.1.1.7-Anteil in der Kalenderwoche 16 sogar bereits mit 93,1 Prozent angegeben.

Damit wird die britische Variante bereits in mehr als neun von zehn aller analysierten Fälle gefunden - was erhebliche Auswirkungen auf die Effektivität der bisher eingesetzten Abwehrmaßnahmen haben dürfte. Und: Noch hat das mutierte Virus offenbar nicht alle Regionen Deutschlands erreicht.

Für Sachsen weist das RKI in seinem aktuellen Bericht zu den Virusvarianten einen Anteil B.1.1.7-Anteil von gerade mal 46 Prozent aus. Sollte dieser Anteil steigen, bevor die Fallzahlen in Sachsen maßgeblich abflachen und ein starker Impfeffekt spürbar wird, dürfte das Infektionsgeschehen durch die ansteckendere Variante noch einmal befeuert werden.

Nachverfolgbarkeit noch in weiter Ferne

Als wichtigste Gegenmaßnahmen pocht das RKI weiterhin auf die frühzeitige Entdeckung und Isolierung aller infizierten Personen, die strikte Quarantäne aller betroffenen Kontaktpersonen sowie die soziale Distanzierung in der übrigen Bevölkerung. Nur auf diese Weise, sagen die Experten könne die "Infektionsketten" unterbrochen werden und die weitere Ausbreitung des Virus eingedämmt werden.

Auch nach sechs Monaten unter stufenweise verschärften Corona-Auflagen ist es der Mehrheit der deutschen Regionen aber nicht gelungen, die Sieben-Tage-Inzidenz vor Ort unter die angestrebte Zielmarke von 50 Neuinfektionen aus sieben Tagen je 100.000 Einwohnern zu drücken.

Im Gegenteil: Gemessen an der regionalen Sieben-Tage-Inzidenz bewegt sich das Fallaufkommen noch immer weit jenseits jener Schwellenwerte, ab denen eine umfassende Kontaktnachverfolgung und damit eine effektive Unterbrechung der Infektionsketten möglich wären.

Das Lagebild, das sich aus den einzelnen Pandemie-Parametern ergibt, zeigt allerdings selbst den Experten nur eine Momentaufnahme. Das tatsächliche Infektionsgeschehen ist darin nur eingeschränkt und mit der beschriebenen zeitlichen Verzögerung zu erkennen.

Gewisse Probleme können sich dabei auch aus dem Umgang des RKI mit den veröffentlichten Inzidenzwerten ergeben. Das Institut, dessen Kennzahlen laut Gesetz über die Verhängung oder Lockerung verschärfter Corona-Auflagen entscheiden, berücksichtigt bei der Berechnung nur die tagesaktuell vorliegenden Fallzahlen laut Meldedatum der Gesundheitsämter.

Nachträglich übermittelte Fälle, deren Meldedatum noch in den aktuellen Sieben-Tage-Zeitraum liegt, tauchen damit in den offiziellen Ergebnissen der RKI-Inzidenzrechnung nicht mehr auf. Dadurch bekommen die RKI-Zahlen eine teils nicht unerhebliche Unschärfe. Die Sieben-Tage-Inzidenz ist tendenziell eher zu niedrig, die Notbremse beispielsweise müsste vor Ort eigentlich oft früher greifen.

Dass die Fallzahlen bei ntv.de am Abend in der Regel über den vom RKI ausgewiesenen Werten liegen, hat leicht nachvollziehbare Gründe: Bei der Auswertung der Datenlage greift ntv.de auf die Angaben der Gesundheitsbehörden und Ministerien der Länder zurück. Dort werden die Zahlen - unabhängig von den formellen Meldewegen des Infektionsschutzgesetzes - im Tagesverlauf aktualisiert und erreichen die Öffentlichkeit so schneller als über die amtliche RKI-Statistik.

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Diese Angaben wertet ntv.de aus, gleicht sie mit den Zahlen des RKI ab und bezieht im Fall aktueller Entwicklungen auch einzelne Mitteilungen von Landesregierungen oder Ministerien mit ein. Auf dieser Basis entsteht ein aktuelles Gesamtbild, das die tagesaktuelle Entwicklung schneller abbildet als die Veröffentlichungen des RKI.

Hinweis: Alle Karten, Daten und Infografiken zur internationalen Pandemie-Lage mit Detailstatistiken zu diversen Ländern und Übersicht zu den einzelnen Kontinenten finden Sie ab sofort in diesem separaten Überblicksbeitrag.

Quelle: ntv.de, mit Material von dpa, rts und AFP

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